Ist alles so schön bunt hier!

So nun ist es erschienen, das schnellste Buch das ich jemals geschrieben habe: Begonnen am 22.6. fertiggestellt am 17.7, nicht mal ein Monat. Ich kann den Zeitraum so genau eingrenzen, weil an dem Tag Besuch abreiste und ich vorher (aufgrund des Besuchs, ich brauche Ruhe zum Schreiben) nichts machen konnte, aber mir die Idee schon Tagelang durch den Kopf ging.

Tja was gäbe es zur „Fotosafari durch den Raketenwald“ zu sagen? Zuerst mal, dass ich selbst gespannt auf das Buch bin. Bisher habe ich fast nur Schwarz-Weiß Bücher produziert, weil jede Farbseite das Buch um ungefähr 10 Cent verteuert.  Die erste Ausnahme (und an die knüpft das Buch mit dem Titel an) war die Fotosafari durchs Sonnensystem auf wirklich dickem, glänzendem Fotopapier und Ringheftung damit man nicht den Buchrücken so schnell ruiniert. Die habe ich im April veröffentlicht und sie war wegen der Aufmachung entsprechend teuer, trotz kleiner Marge für mich. Mit der Marge bin ich angesichts des geringen Arbeitsaufwandes (das meiste konnte ich aus dem Kopf schreiben, sofern ich Zahlen brauchte habe ich in meinen beiden Standardwerken nachgeschlagen, ich schreibe die ja nicht nur für andere sondern kann mir auch nicht jedes Detail merken) auch auf die Hälfte runter gegangen. Vor allem aber probiere ich den „Smart-Druck“ aus, so bezeichnet BOD normale Farbseiten auf dem normalen Papier, also nicht das ganze Buch in Fotopapier. So ist es wie ich finde mit 19,99 Euro für 176 Seiten im Über-Din A5 Format bezahlbar. Wie es drucktechnisch aussieht, darauf bin ich selbst gespannt. Mit der Fotosafari war ich sehr zufrieden, nur hatte mein Exemplar etwa ab der Mitte abenteuerliche Seitennummerierungen, die nichts mit der Vorlage oder dem genehmigten Buchblock zu tun hatten. (mehr …)

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Eine Chance für die private bemannte Raumfahrt

Die NASA hat einen Request veröffentlicht, in dem Interessenten sich für die Nutzung eines Ports bei der ISS bewerben können. An diesem hängt derzeit BEAM, ein Mini-Aufblasbares Modul. Es wird nach zwei Jahren 2018 abgekoppelt und um die Benutzung des Ports geht es dann. Bigelow will bis 2020 zwei größere BA-330 im Orbit haben und eines soll an der ISS sein – an eben diesem Port. So war der Firmensprecher auch etwas verwirrt da das NASA-Dokument ja dann überflüssig wäre. Und es scheint zumindest ein weiteres Unternehmen zu geben das sich für den Port interessiert und zwar mit einem normalen Modul. Es soll möglichst groß sein. Das könnte mit einer Ariane 5 gestartet 10 m lang sein, wenn man nur den zylindrischen Teil nimmt, wenn in ein paar Jahren eine neue Verkleidung zur Verfügung steht sogar 13 m und damit deutlich länger als die heutigen Module. (mehr …)

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Rätsel des Alltags: Das Fahrradgewicht

um das Fahrradgewicht. Auf das Thema kam ich, als ich mich kürzlich mit Elektromobilität beschäftigt habe und das Problem eines Elektrofahrrads ist, das man eigentlich nur mit Elektroantrieb fahren kann, auch wenn man ihn normalerweise nicht brauchen würde – weil das Fahrrad durch Motor und Akku so viel schwerer als ein normales Fahrrad ist, das man sonst arg treten muss.

Als ich Jugendlicher war, habe ich mir mal ein Fahrrad gekauft, das ich einfach nur „schick“ fand. Es war metallic-blau, hatte einen modernen Lenker, ganz anders als normale Lenker in liegender O-Form mit einem eingebauten Tacho, Speichen aus Kunststoff, die keinen Achter zuließen. Es war schick, aber sehr schwer. Der ganze Rahmen war aus Edelstahl und auch die Speichen wogen mehr als normale. Als ich später 2,5 km zur Endhaltestelle der Straßenbahn fuhr, als ich zur Uni ging, war ich immer ziemlich außer der Puste, denn es ging bergauf. (mehr …)

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Die Artikel

Ich bin gerade beim dritten Lesen des Manuskripts des nächsten Buchs. Eigentlich wollte ich es nur zweimal durchlesen, aber mir fielen dann doch viele Formulierungen und umständliche Sätze auf, sodass ich doch noch mal drüber gehe. Ich nutze die Hilfe der Grammatikprüfung in zwei Versionen von Libreoffice. Einer alten in der noch der Duden Korrektor funktioniert und einer neuen mit dem freien Language Tool. Sie brachten mich auf mein heutiges Thema. Eine Prüfung nutzt nur was wenn nicht in jeder Zeile ein bis zweimal was rot unterkringelt ist. Zahlreiche Fach- und Fremdwörter kann man ja beibringen. Lästig ist das beide Prüfungen Wörter wie „schubstark“ oder „schubkräftig“ rot unterkringeln und in beiden Fällen kann ich die nicht zum Wörterbuch hinzufügen, das Language Tool liefert nur angebliche Synonyme die mit Schub aber gar nichts zu tun haben. So bleibt viel Rot, und man fängt an die Farbe zu ignorieren. (mehr …)

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Der skurrilste Panzer

Im zweien Weltkrieg entstanden eine Reihe von Panzern, die man heute als skurril bezeichnen würde. Viele waren Improvisationen um schnell eine Lösung zu haben oder besonders auf deutscher Seite um auf die Bedrohung des T-34 zu reagieren bzw. veraltete Modelle weiter verwenden zu können. In Deutschland führte das zu eine Reihe von Sturmgeschützen und Jagdpanzern, wie dem Marder, Hetzer, dem Sturmgeschütz III und IV und diese alle noch in mehreren Versionen. Im Krieg hat man nicht die Zeit einfach die Produktion eines veralteten Modells runterzufahren und dann eine neue Fertigungsstraße für ein neues Modell zu bauen. In der Zeit würde die Produktion stillstehen. So baute man die alten Panzer um und verwendete zumindest die Wannen wieder. Anstatt einem Turm bekamen sie ein nur wenig schwenkbares Geschütz auf einem flachen Aufbau, dafür mit höherem Kaliber. Von diesen Jagdpanzern gab es daher eine Menge. Nach dem zweiten Weltkrieg sind sie aber wieder weitestgehend verschwunden, obwohl auch Russland solche Modelle baute. (mehr …)

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