Die Lösung für ein überflüssiges Problem: Reisen im Sonnensystem

Heute geht es um die Machbarkeit von Reisen im Sonnensystem in Science Fiction. Science Fiction ist eher Fiction und hat meiner Ansicht eigentlich nichts mit Science zu tun. Wissenschaft hat da nichts zu suchen. In allen Science Fiction Formaten, die ich kenne, tauchen Dinge auf die physikalisch unmöglich sind. Wenn man die Wissenschaftlichkeit ansieht, dann schneiden diese nicht besser ab als Grimms Märchen. Manchmal sogar schlechter: Heute wäre, mit Googles Sprachsuche und dem Hang jedermanns Selfies zu publizieren, sogar Schneewittchen weitestgehend möglich. (mehr …)

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Videos killed the Text

Auf meinen heutigen Blog über Videos und Text bringen mich zwei Dinge. Das eine ist der letzte Beitrag über eine Science Funktion Fernsehserie, bei der ich um meine Meinung gefragt wurde. Ich muss euch da enttäuschen: ich schaue kein Science Fiction an. Star Trek war die einzige Ausnahme, weil das schon lief als ich Kind war. Aber ich finde die Idee auf Ganymed, einem Mond im äußeren Strahlungsgürtel des Jupiters, mit einer Kruste aus Eis und Gestein eine Kolonie aufzubauen prima. Ich schlage vor Donald Trump, Horst Seehofer, Michael Lindner, Elon Musk und Kim Yong-Un weihen sie ein. Realistische Science-Fiction funktioniert meiner Ansicht nach nicht. Dazu gibt es einfach zu viele physikalische Hindernisse. Doch dazu im nächsten Blog mehr. (mehr …)

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The Expanse (Fernsehserie)

Kürzlich bin ich auf Netflix auf der Sciencefiction Serie „The Expanse“ gestossen, ich war eigentlich positiv überrascht. Ich werde hier ein paar technische Dinge anreissen, und keine Details zur Storyline. Die erste Staffel basiert auf dem Roman Leviathan Wakes von Daniel Abraham und Ty Franck.

Schauplatz

Die Serie spielt im 23. Jh. Die Menschheit hat das Sonnensystem kolonisiert. Es gibt drei Akteure: Die Erde und Mond (Vereinte Nationen), der Mars (Mars Congressional Republik) oder die Gürtler (englisch Belters), also Menschen, die im Asteroidengürtel und anderen Kleinkörper leben. Mars und Erde sind von deren Ressourcen abhängig. Die Belters leben oft unter miserablen Bedienung, so dass sich eine Widerstandsgruppe namens OPA (Outer Planet Alliance) gebildet hat. Mars und Erde haben eine Art kalten Krieg.

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Liebe Parteien,

Nun ist die Jamaicakoalition geplatzt und man hört Verschiedenes. Der Bundespräsident mahnt an, das nach dem Grundgesetz alle Parteien aufgerufen sind eine Regierung zu bilden und nicht einfach, wenn es nicht gleich klappt, dem Wähler wieder die Schuld zuschieben kann und Neuwahlen ansetzen kann.

Schulz steht zu seiner Oppositionsposition, mit dem Argument, dass die Große Koalition abgewählt worden ist, da sie 14 % verloren hat. Zeit mal meine Meinung zum Besten zu geben.

Fangen wir mal mit der Jamaicakoalition an. Ich war etwas überrascht, dass die FDP hingeschmissen hat. Ich hätte, wenn eine Partei aufgibt, zuerst an die CSU gedacht. Wärmend der 4 Wochen hat, die CSU dauernd gegen die Grünen gehetzt, selbst dann noch, als die Zugeständnisse gemacht haben, anstatt das zu begrüßen. Wenn ich dann noch Äußerungen des Landesgruppenchefs höre, wonach die CSU Politik für Bayern macht, dann frage ich mich, was sie überhaupt im Bundestag soll. Selbst einem Bayern sollte klar sein, das die Bundesrepublik größer als Bayern ist und Dinge umfasst, die über die Ländergrenzen hinausgehen wie z.B. die Außenpolitik. Das bestätigt mich in der Meinung, dass die CSU nichts im Bundestag verloren hat und die CDU sich auch nach Bayern ausdehnen sollte. (mehr …)

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Up, Up and Away

Eine zweite Möglichkeit für eine Venuslandesonde länger zu senden wäre folgende: Sobald die Landesonde gelandet ist, macht sie die Aufnahmen, bläst gleichzeitig einen Ballon auf und der trägt sie dann ganz schnell wieder in eine sichere Höhe. Dort hat man genügend Zeit die Daten zu übertragen und könnte dann den Ballon ablassen und wieder sinken, so bekäme man zwei Landeplätze untersucht, ja bei genügend Gas sogar mehrere. Doch geht das? Zeit dem Mal nachzugehen.

Der Mechanismus ist relativ einfach. Bei gegebenem Druck und Temperatur nimmt jedes Gas ein bestimmtes Volumen ein. Gase aus unterschiedlichen Molekülen wiegen aber unterschiedlich viel. Die Atmosphäre der Venus besteht aus 96,4 % Kohlendioxid mit kleinen Spuren anderer Gase. Die mittlere Molmasse beträgt 43,5. Wir würden für einen Ballon Wasserstoff (Molmasse 2) oder Helium (Atommasse 4) als Gas nehmen. Wie viel Gas wir benötigen, lässt sich dann leicht berechnen. 1 Mol Venusatmosphäre wiegt 43,5 g. 1 Mol Helium nur 4. Damit unsere Sonde nur schwebt, kann pro Mol Helium also 39,5 g angehoben werden. Oder pro Kilogramm Helium 9,75 kg Sonde. Damit kann man eine erste Abschätzung machen. Nehmen wir an wir setzen 60 kg Helium ein. Die Größe ist nicht willkürlich gewählt, das ist in etwa die Menge, die in 3 Heliumflaschen für die Ariane 5 stecken – die fassen bei 300 l und 400 Atmosphären 21,4 kg Helium pro Flasche. Leider wiegt eine Flasche aber auch 93 kg, sodass wir von den rund 585 kg die wir anheben, können schon mal 279 kg für die drei Flaschen abziehen können. In der Praxis sogar mehr, da man sie bei 90 Bar Außendruck nur zu ¾ leer machen kann. Man könnte zwar im Druck höher gehen (der Prüfdruck ist um den Faktor 1,5 höher, der Berstdruck um den Faktor 2), aber sie wird ja auch wärmer, wenn auch wegen der dicken Hülle nicht so schnell und damit steigt der Druck an. (mehr …)

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