SpaceX Nachlese 2025 und Vorausschau 2026

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Nach meiner allgemeinen Nachlese nun eine spezielle für SpaceX.

Starship

Das Starship sah ja schon 2023/2024 nicht gut aus. Gehen wir mal zurück zur Jahreswende 2024/25: Es gab bis dahin 6 Flüge des Starship V1 – auch eine Neuerung des letzten Jahres, denn vorher gab es nur ein „Starship“, nun werden daraus plötzlich drei Versionen. Die ersten beiden Flüge 2023/24 erreichten keinen Orbit, der dritte scheiterte, weil es unkontrolliert rotierte und so beim Wiedereintritt zerbrach. Beim vierten Start kam es bis zur Wasseroberfläche wurde aber stark beschädigt, beim fünften weniger, kam aber zu schnell auf und erst beim letzten dem sechsten Start klappte alles.

Das war der Stand Anfang 2025. Nun würde ja alles besser werden, denn 2025 stand die nächste Version „V2“ an mit vergrößerten Tanks im Starship und den Raptor 3 an. Tja und es kam ganz anders. Die ersten beiden Starships 2025 erreichten wieder keinen Orbit, das dritte schaffte es, aber wie sein Vorgänger bei V3 beim selben Flug rotierte es unkontrolliert und explodierte beim Wiedereintritt. Die beiden nächsten Flügen gelangen wenngleich auf den Aufnahmen das Starship ziemlich ramponiert aussah und es auch ein Feuer vor der Landung gab (nach der Landung explodieren alle Starship).

Die Bilanz ist also 2025 schlechter als 2024. Denn ein Starship haben sei schon bei einem Probecountdown am 19. Juni 2025 zerlegt und den Booster für den nächsten Start haben sie inzwischen am 21. November 2025 bei einem Drucktest zerlegt. 2023/24 gab es noch keine Explosionen, bevor die Dinger überhaupt abgehoben haben.

Aber freut euch, 2026 kommt nun das Starship V3 und mit dem wird ja alles besser. Okay, wenn ihr euch vom Lachkrampf erholt habt, mal ein paar Fakten:

  • Nach drei Jahren und 11 Testflügen hat SpaceX weder einen Orbit erreicht, noch das Starship einmal wieder am Startplatz gelandet, also die beiden Kernpunkte, die man braucht um Satelliten zu befördern und dies sich auch finanziell rechnet.
  • Man sieht keinen Fortschritt in den Testflügen. Also die letzten beiden Starts gehen genau soweit, wie Flug 6, ja da man die Booster nicht am Startplatz landete hat man weniger erreicht als 2024. Dazu gehört auch der Verlust von Equipment am Boden. Man muss in der Geschichte weit zurückgehen bis man zu ähnlichen Vorfällen in den USA kommt. Bei der Recherche aufs aktuelle Buch kam ich auf einen: Die Thor 103 explodierte im Mai 1958 auf der Startrampe, als Sie mit Treibstoff beladen auf den Start wartete, aber der Countdown noch mehrere Minuten dauerte. Das war aber immerhin ein geplanter Start, die Starships explodieren ja schon bei Drucktests.
  • Die Nutzlast ist minimal. Es wurden ja Starlink Simulatoren mitgeführt. Wie viel die wiegen weiß man nicht, aber die Starlink-Satelliten für das Starship sollen 1,5 bis 2 t wiegen. Das waren nur 6 bis 10 Stück, wobei die Zahl bei den Testflügen abnahm. Selbst die höhere Zahl entspricht maximal 20 t – die Nutzlast der fast zehnmal leichteren Falcon 9. Die Saturn V hatte bei 56 % der Startmasse eine Nutzlast von 130 t…
  • Dieses Starship V2 hat anders als 2024 angekündigt noch keine Raptor 3 Triebwerke. Trotzdem fallen die Triebwerke aus, übrigens sporadisch auch immer wieder bei der Super Heavy. Triebwerke die man also schon in 11 Testflügen im Einsatz hat (rund 429 eingesetzte Triebwerke), fallen nun wegen Änderungen aus.
  • Da man mit dem Starship V2 nichts das erreicht hat, was man wollte, sind inzwischen ein Starship V3 (das die Raptor 3 Triebwerke hat, die eigentlich für V2 geplant waren) und V4 geplant. Ich vermute, wenn ich in einem Jahr den nächsten Jahresrückblick schreibe, wird es noch ein V5 geben.

Ich glaube das Starship ist tot oder wenn es nicht eingestellt wird erfüllt es die Erwartungen (eingeschränkt) erst in sehr vielen Jahren, denn es hinkt ja nicht nur mehrere Jahre hinter den Planungen hinterher. Es ist geplagt von Problemen und es bietet nicht die Nutzlast, die man sich versprach. Nur mal als Erinnerung: Als das Starship angekündigt wurde gab es noch kein „V1“ aber es hatte eine Nutzlast von 100 t bei den technischen Parametern des „V1“-. Nach der letzten Präsentation von SpaceX hat das Starship V1 nur eine Nutzlast von 15 t und das V2 eine von 35 t. V3 soll nun die 100 t erreichen (und V3 dann 200 t) und das bei nur 10 % bzw. 20 % mehr Masse. Das geht nur wenn man die Trockenmasse rapide absenkt, was wohl auch beim V2 geschah und gerade zu den Fehlstarts führte. Unwahrscheinlich, dass das Einsparen von noch mehr Gewicht, also noch kleineren strukturellen Reserven dann problemloser ist. Im Gegenteil die Raptor 3 arbeiten bei noch extremeren Bedingungen und es ist zu erwarten, dass dies mit einer verringerten Zuverlässigkeit verbunden ist. Dabei hat ja der Übergang von V1 zu V2 also den real geflogenen Starships nur 20 t mehr Nutzlast gebracht. V3 soll dann 65 t mehr Nutzlast und V4 1o0 t bringen. Kaum zu glauben!

Als Indiz, dass sich die, die bei SpaceX dafür verantwortlich sind, das Geld in die Kasse kommt, sich vom Starship verabschiedet haben, ist das die Firma derzeit zwei weitere Pads für die Falcon 9 im Cape und Vandenberg umbaut um die Startzahl nochmals zu verdoppeln. Das dauert einige Jahre und das würde man sicher nicht machen, wenn das Starship bald einsatzbereit wäre und – auch nicht ganz unwichtig für die Ökonomie – es auch die Nutzlastkapazität hat und billiger als eine Falcon 9 ist.

Starlink

Der größte Teil aller SpaceX Starts entfiel auf Starlink. Die Pläne sehen einen Ausbau auf bis zu 42.000 Satelliten vor. Starlink ist die Cash-Cow von SpaceX. Netto steigt die Satellitenzahl laufend an, aber es ist auch sichtbar, das selbst Starlink mit immer mehr Problemen zu kämpfen hat.

Da sind zum einen die Kolissionsvermeidungsmanöver. Sie steigen mit der Satellitenzahl nicht linear an, sondern exponentiell. SpaceX nennt Zahlen pro Halbjahr:

  • Halbjahr 2023 (Juni–Nov 2023): ~25.000 Manöver
  • Halbjahr 2024 (Dez 2023–Mai 2024): knapp 50.000 Manöver​
  • Halbjahr 2025 (Dez 2024–Mai 2025): rund 144.404 Manöver

Ein Satellit (Starlink-35956) ist inzwischen auch im Orbit auseinander gebrochen und generiert Trümmerteile, die natürlich vor allem die anderen Starlink Satelliten gefährden, da diese sich in derselben Umlaufbahn befinden. Gestartet wurden 2025 insgesamt 3207 Starlink-Satelliten, was die Zahl der Satelliten um rund 50 % erhöhte, aber die Kolissionsvermeidungsmanöver stiegen fast um den Faktor 3! Ich sehe das Kesslersyndrom daher nicht mehr als nur theoretische Möglichkeit, sondern eine praktische. Was ja leicht übersehen wird: wenn es über 144.000 Ausweichmanöver jedes Halbjahr gibt, kann sehr bald der Punkt kommen, wo man nicht mehr nachkommt oder eine Kollision übersieht und es macht dann Peng. Für dieses Netz riskieren wir die Unbenutzbarkeit des LEO, übrigens natürlich auch für bemannte Raumfahrt, denn ein Argument den Betrieb der ISS einzustellen war auch das es immer mehr Kollissionsvermeidungsmanöver gibt und die immer mehr Treibstoff kosten und die Astronauten von der Arbeit abhalten. Von 1998 bis Februar 2024 gab es 38 solche Vorfälle, seitdem 10-15 pro Jahr. Ohne Manöver kollidieren Trümmer in 2,8 Tagen (vs. 121 Tage 2018 mit der ISS). Es steigt also rapide an.

Ein weiterer Kritikpunkt ist das die Starlink-Satelliten keine sehr große Lebensdauer haben. Sie sollten 5 Jahre lang halten, was ich schon kurz finde – als ich mit der Raumfahrt begann, was nun ja auch über 45 Jahre her ist, hatten die neu gebauten Intelsat V eine Lebensdauer von 7 Jahren. Heute sind bei Kommunikationssatelliten 12 bis 15 Jahre Standard und die meisten leben noch länger, nur der Treibstoff ist danach verbraucht. So gibt es ja inzwischen die Möglichkeit ein Modul zu einem Satelliten zu schicken, das an ihn andockt und die Lageregelung übernimmt. Wurde auch schon einige Male gemacht.

Von den bis zum 25.12.2025 gestarteten 10.801 Starlink Satelliten sind nur 9.399 im Orbit, der Rest schon wieder deorbitiert und nur 8.163 sind operativ. Da bis zum 1.1.2021 kaum Starlink Satelliten gestartet wurden, wäre eigentlich logisch das bei 5 Jahren Lebensdauer die meisten noch arbeiten, aber dem ist nicht so. Schaut man, wann das Startdatum war, bis zu dem die 2.638 Satelliten, die nicht mehr operativ sind, gestartet wurden, so kommt man auf den 11.7.2022. Das sind 3,5 Jahre, nicht 5! Der Grund für die geringe Lebensdauer dürfte meiner Ansicht nach sein, das SpaceX die Satelliten wie die Dragon fertigt. Als diese bei den ersten Flügen Probleme wie abstürzende Computer hatte, wurde bekannt das kommerzielle Komponenten verwendet wurden. Begründung: die Kapsel ist nur wenige Tage im Orbit, da brauchen wir keine Space-tauglichen Computer und es macht auch nichts aus, wenn die Solarzellen (aus chinesischer Produktion!) nach einem halben Jahr beträchtlich an Leistung verlieren. Ich würde angesichts der immer häufigeren Vermeidungsmanöver – inzwischen 20 pro Satellit/Halbjahr darauf tippen, dass die Lebensdauer noch weiter abnimmt.

Immerhin, mit den Starlink Mini Satelliten sind es weniger Satelliten pro Start: 25 bis 28, während die erste Generation noch 53 bis 60 pro Start waren. Ich glaube allerdings nicht das die Gesamtzahl der Satelliten erniedrigt. Ihr wisst ja, ich sehe den Anstieg der Kollisionsgefahr und damit das Kesslersyndrom als real an und hoffe, dass es nicht dazu kommt, wobei natürlich SpaceX nur ein, wenn auch der größte Akteur ist, Amazon plant ja etwas Ähnliches nur etwas kleiner und ich denke, andere Firmen werden folgen. Das Risiko den erdnahen Orbit praktisch unbenutzbar zu machen, nur für Internet überall zu haben, ist meiner Ansicht nach genauso sinnvoll wie die Ozonschicht zu zerstören, nur um chlorierte Kohlenwasserstoffe als Abfallprodukte der chemischen Industrie als billige Kältemittel zu nutzen.

Wettennachlese

Es gibt bei mir ja traditionell „SpaceX-Wetten“ kurz zusammengefasst ich wette das Aussagen und Ankündigungen von Elon Musk, Gwen Shotwell oder SpaceX nicht eintreffen. 2025 hatte ich zwei Wetten laufen:

Die erste Wette betraf die Ankündigung 2024 eines Betankungsversuchs für 2025. Es gab da noch eine Diskussion, dass ich zu kurz in der Zeitprognose war, da es NASA-Aussagen für den Sommer gab, aber da überhaupt kein Versuch stattfand habe ich die Wette komplett gewonnen. Für 2026 ist übrigens keiner angekündigt.

Einige Monate habe ich noch nachgelegt. Gwen Shotwell hat im November 2024 angekündigt, dass das Starship im nächsten Jahr 25 mal starten soll und in den nächsten 5 Jahren insgesamt 300 Mal. Shotwell war bisher als „Tagesgeschäft-CEO“ immer realistischer, doch nun scheint sie auch den Bodenhalt verloren zu haben. Ich habe, weil ich ihre Aussage etwas ernster als die von Musk genommen habe, auf 19 Starts gewettet, also das Mittel meiner eigenen Schätzung von 8 bis 12 Starts (eine einfache Hochrechnung, nachdem es 2023 zwei Starts und 2024 vier Starts gab und der letzte ja gelang und die Zeitfristen kürzer wurden).

Es sind nun 5 geworden, man hat nicht mal die 6 gebauten V2 gestartet, weil man eines schon vorher zerstört hat. Es wurden nicht mal meine Schätzung erreicht und ich bin kein Optimist. Ich hielt angesichts der Flüge #5 und #6 für mehr Starts 2025 möglich, weil (bei jeder anderen Rakete) diese ja im Laufe der Zeit zuverlässiger wird und die Frist zwischen zwei Starts sinkt.

Das seit dem letzten Start, der auch schon einige Monate her ist, noch kein neuer angekündigt ist, spricht dafür dass das nun kommende V3 noch nicht fertig ist. Wenn man aber nur 6 V2 baut, müssen restlichen 19 (zu 25 von Shotwell angekündigten) ja vom V3 oder V4 stammen. Die müssten dann eigentlich im November 2024 im Bau sein, waren sie aber wohl offensichtlich nicht.

Börsengang?

Ende letztes Jahres gab es dann noch Meldungen das Musk nun doch erwähnt SpaceX an die Börse zu bringen. Das hat er über Jahre vehement abgelehnt. Der Grund ist einfach: Aktionäre wollen Dividenden und Kursgewinne sehen, Musk will zum Mars, da kann man nichts verdienen, das kostet im Gegenteil viel Geld.

Inzwischen soll darüber nachgedacht werden SpaceX eventuell schon 2026 an die Börse zu bringen. Ein Unternehmenswert von 1,5 Billionen Dollar wird angestrebt (europäsiche Billionen, denn jetzt beträgt der „Wert“ auf Basis von Anteilsverkäufen schon über 300 Mrd Dollar), oder anders gesagt SpaceX soll 15-mal so viel wert sein wie Lockheed Martin, die sowohl bei Beschäftigtenzahl, wie auch Umsatz etwa 7-mal größer sind als SpaceX heute. Wie bei Tesla repräsentiert dieser „Börsenwert“ nicht die reale wirtschaftliche Situation. In diesem Fokus-Bericht wird gerade mal von 15 Milliarden Umsatz 2025 gesprochen, 1 % des Börsenwerts als Umsatz? Ist etwas mickrig und die Ausschüttungen aus dem Gewinn sind ja noch kleiner. Nur mal zum Vergleich: alle DAX Unternehmen sind zusammen etwa 1,5 Billionen Euro wert und die schütteten 2025 insgesamt 52 Md Euro an Dividenden aus.

Der Grund für den Börsengang dürfte wohl sein, das SpaceX Mittel braucht, ich vermute für das Starship, das nicht in die Gänge kommt. Elon Musk soll noch 40 % der Anteile halten, aber noch Stimmrechte halten, die dafür sorgen, dass man nichts gegen ihn beschließen kann. Ich denke davon will er sich nicht trennen, denn anders kann ich mir nicht erklären das man durch den Börsengang bei 1.500 Mrd. Dollar Unternehmenswert sich nur 30 Mrd. Dollar als Erlös erhofft. Da müsste er nur 2 % seiner Anteile verkaufen, um diesen Erlös zu erzielen.

Die neuen SpaceX Wetten

Mir fielen zwei Wetten ein, eine schon im September als ich folgende Aussage lass:

„Unless we have some very major setbacks, SpaceX will demonstrate full reusability next year, catching both the booster and the ship, and being able to deliver over 100 tons to a useful orbit,”

Das stammt von Elon Musk. Er hat immerhin hinzugelernt und die Aussage gleich am Anfang eingeschränkt. Ich wette gegen den zweiten Teil, obwohl für SpaceX der erste Teil, die vollständigere Wiederverwendung sicher der wichtigere ist und wohl auch den, den sie primär anstreben werden. Ich komme darauf, weil ich immer die Nutzlast anhand des Resttreibstoffs berechne und da gibt es noch diese beiden Folien von SpaceX über ihre Entwicklung. Die erste stammt von 2023 und die zweite von 2024. Man muss genau hinsehen. Zum einen sind die Versionsnummern hochgerutscht aber sonst passt alles: Das Starship der Zukunft (also derzeit V3 / V4) hat eine überzeugende Nutzlast, das Starship der Gegenwart oder Vergangenheit praktisch keine. Die 100 t vom Starship V3 decken sich mit Musks Aussage, also denkt er V3 erreicht 2025 einen Orbit wird wiederverwendet und transportiert 100 t in den Orbit. Und gegen das letzte wette ich, man muss nur logisch denken können. V1 -> V2 ergaben 300 t mehr Treibstoff eine Nutzlaststeigerung von 20 t. Weitere 400 t Treibstoff sollten bei dem physikalisch gegebenen linearen Zusammenhang etwa 27 t Nutzlast beim V3 liefern, also etwa 72 t nicht 100 t. 100 t erreichen sie nur, wenn sie das Starship um 28 t leichter machen. Das hat schon beim V2 zu den Explosionen geführt. Übrigens haben sie 2023 die 100 t Nutzlast noch mit 100 t weniger Treibstoff erreicht (also in der Prognose). Ich halte die 100 t Nutzlast bei 400 t mehr Treibstoff für unmöglich und wette dagegen:

Wetten das das Starship bei einem Start im Jahr 2026 keine 100 t Nettonutzlast in einen Orbit befördert?

Sie könnten die Wette gewinnen, wenn dieses Jahr ein V4 startet, denn das ist 1.100 t schwerer als ein V2, das müsste dann wirklich über 100 t Nutzlast liegen. Nettonutzlast = ohne Starship, das alleine dürfte weitaus mehr wiegen.

Die zweite Wette ist langfristig angelegt. Für Artemis entwickeln Blue Origin und SpaceX Mondlander. SpaceX bekam einen Vertrag im April 2021. Nach Protesten von Blue Origin und Senatoren bekam im Mai 2023 auch Blue Origin einen Auftrag. Derzeit ist die erste SpaceX Landungsmission Artemis 3 die von Ende 2024 auf September 2028 gerutscht ist. (einfach zu merken: Artemis 3 liegt immer 3 Jahre in der Zukunft, 2021 also Ende 2024 und nun eben Ende 2028) Die erste bemannte Blue Origin Mission ist Artemis 5 um 2030.

SpaceX hat also einen Zeitvorsprung von 2 Jahren und sie haben schon ein Raumschiff, das eingesetzt werden kann. Also eine einfache Lösung wäre es die Dragon zu nehmen. Dagegen muss Blue Origin das Raumschiff neu entwickeln.

Betrachtet man die Realität, so hat Blue Origin eine einsatzbereite New Glenn die zwei erfolgreiche Flüge, einen davon mit Nutzlast und erfolgreiche Landung der Erststufe hinter sich hat. SpaceX werkelt an ihrem Starship seit drei Jahren herum, 2025 lief schlechter als 2024 und sie sind zwei Versionen von der Endversion entfernt. Kein einiges Starship hat einen Orbit erreicht und die Nutzlast in Form von Starlink-Simulatoren ist minimal.

SpaceX braucht nach NASA-Einschätzung über 10 Treibstofftankflüge, während der Blue Moon meiner Rechnung nach mit drei Starts auskommt. Drei Starts in einem engen Zeitraum dürften einfacher zu bewerkstelligen ein als 10+. Beide Firmen müssen den Treibstofftransfer demonstrieren, wobei sich Blue Origin aber mit Stufen die angekoppelt werden, aber keinen Treibstoff transferieren um die Problematik herum mogeln kann.

Inzwischen reicht es auch der NASA, sie hat aufgrund der Verzögerungen (4 Jahre) den Auftrag neu ausgeschrieben, was relativ sinnlos ist: nicht nur weil man ja mit Blue Origin eine Alternative hat, und die seit 2 Jahren schon dran arbeiten, sondern weil zu dem Zeitpunkt (September 2025) ja noch nach Trumps Kürzungen Artemis nach Artemis 4 also vor der ersten Blue Origin Mission eingestellt werden würde.

Nun zu meiner Langzeit-Wette:

Ich wette das Blue Origin vor SpaceX Astronauten auf die Mondoberfläche transportiert.

Dieser Beitrag hat 18 Kommentare

  1. Simon VR

    „Da bis zum 1.1.2021 kaum Starlink Satelliten gestartet wurden, wäre eigentlich logisch das bei 5 Jahren Lebensdauer die meisten noch arbeiten, aber dem ist nicht so.“

    Bis zum 1.1.2021 wurden 945 Starlink-Satelliten gestartet, bist Du sicher, dass hier die Bezeichnung „kaum“ angemessen ist?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Starlink-Satellitenstarts

    „wäre eigentlich logisch das bei 5 Jahren Lebensdauer die meisten noch arbeiten, aber dem ist nicht so.“

    Wenn insgesamt 10.801 Starlink Satelliten gestartet wurden, und 8.163 noch operativ sind, da müsste man relativ einfach erkennen können, dass die meisten noch arbeiten. Ich finde es wirklich erstaunlich, dass diese doch relativ einfache Rechnung Dir nicht gelingt. Oder verwendest Du eine alternative Bedeutung von „die meisten“?

    Von den 10.801 insgesamt gestarteten Satelliten muss man übrigens erstens die 945 abziehen, die bereits über 5 Jahre alt und planmäßig deorbitiert werden, und auch diejenigen, die bereits gestartet aber noch nicht operativ sind, weil sie noch nicht den endgültigen Orbit erreicht haben: Das kann bei Starlink teilweise einige Monate dauern. Erst dann hat man die Basis für weitere Berechnung. Diese Satelliten wären nämlich auch bei einer theoretischen 100% Zuverlässigkeit nicht operativ.

    1. Bernd Leitenberger

      Bleiben immer noch genug übrig die vorzeitig ausfielen. Eine Sollbetriebsdauer impliziert ja das die Satelliten mindestens so lange arbeiten und einige auch länger, du erwartest ja auch nicht das etwas was Du kaufst nach der Garantiezeit sofort kaputtgeht, In der Regel arbeiten Satelliten erheblich länger als die Designlebensdauer, Mars Express z.B. seit 2003. So gesehen erwartet man von den 953 Satelliten (nach meiner statistik) das noch einige arbeiten.

      1. Simon VR

        „du erwartest ja auch nicht das etwas was Du kaufst nach der Garantiezeit sofort kaputtgeht“

        Beim Fernseher etc. ist es so, bei sicherheitsrelevanten Dingen ist es anders. Rauchmelder z.B. die für 10 Jahre ausgelegt sind, würde ich nicht länger als 10 Jahr nutzen, obwohl die vermutlich auch noch etwas länger arbeiten würden. Wozu aber das Risiko tragen?

        Bei Starlink ist es ähnlich. Stell Dir vor, SpaceX verwendet seine Satelliten tatsächlich etwas länger um Geld zu sparen, nach 6 Jahren fällt so ein Satellit aus und kollidiert ein Jahr später mit einem anderen Satelliten. Kannst Du Dir vorstellen, was wir dann in allen möglichen Zeitungen lesen würden: „Über die grenzenlose Gier der Milliardäre“, „dass Privatfirmen nie so eine große Konstellation betreiben sollten, dass muss verboten werden!“ , „Gier frisst Hirn“ und so weiter und so weiter.

        Darüber hinaus wäre so eine Kollision wirklich schlimm, auch wenn wegen der niedrigen Höhe in der Starlink-Satelliten inzwischen fliegen, nach einigen Jahren alle Trümmerteile in der Atmosphäre verglüht wären.

        Lange Rede kurzer Sinn: Es ist absolut vernünftig bei den riesigen Konstellationen auf Nummer sicher zu gehen und nach fünf Jahren die Satelliten zu entsorgen, so weit ich weiß wird dies inzwischen bei der Lizenzierung von der FCC für neue Starlink-Satelliten sogar ausdrücklich verlang. Es ist weise und vernünftig, wenn SpaceX das auch für ältere Satelliten macht, sicher ist sicher.

        Ein Vergleich mit Mars Express ist dabei nicht sinnvoll, die Gefahr, dass Mars-Orbit zugemüllt wird, besteht aktuell nicht.

  2. Simon VR

    „Nun zu meiner Langzeit-Wette:
    Ich wette das Blue Origin vor SpaceX Astronauten auf die Mondoberfläche transportiert.“

    Die Wette finde ich wirklich gut, eigentlich die erste die ich so bewerte. Bisher hast Du immer gegen SpaceX-Pläne gewettet, und die Pläne bei SpaceX sind praktisch immer wenig realistisch. Jetzt beziehst Du in der Wette aber eine andere Firma, das ist echt spannend. Ich wette dagegen (aus Sympathie für SpaceX), obwohl ich gar nicht sicher bin, dass ich gewinnen werde. Ich schätze die Chancen auf ungefähr 50%, auch wenn Blue Origin aktuell „auf den ersten Blick“ wohl bessere Chancen hat.

    1. Bernd Leitenberger

      Das Spannende ist dabei das beide Firmen bis kurz vor einem Start praktisch nichts über Fortschritte schreiben und so weiß man nicht wo sie stehen, was für eine Wette ideal ist.

  3. Dirk

    Erst mal ein kleiner Tippfehler, aber diesmal glaube ich nicht nur auf der Tastatur verrutscht „aber die Starlink-Satelliten für das Starship sollen 1,5 bis 10 t wiegen.“ 10 Tonnen wäre ein bisschen viel.

    Nach der Überschrift der ersten Wette „Wetten das SpaceX im Jahr 2026 keine 100 t Nettonutzlast in einen Orbit befördert?“ würde ich nicht mitgehen. Dafür brauchen sie ja nur 10-15 Falcon 9 Starts 😉 Ja ich weiß das du die Wette anders meinst, wobei mir unklar ist ob du die 100 Tonnen auf einen Starship Start oder auf alle Starship Starts beziehst.

    Bei den 100 Tonnen mit einem Start würde ich auch mitgehen, das kriegen die nicht hin. Bei 100 Tonnen mit x-Starts, das könnte klappen, aber auch mit eher geringer wahrscheinlich.

    Das Blue Origin vor Space X Astronauten auf dem Mond landet gehe ich mit.

    Was wir dieses Jahr meiner Schätzung nach das erste mal erleben werden ist das SpaceX einen seiner Mechazilla Starttürme bei einem Start oder Landung zerstört.

  4. Simon VR

    „Kein einiges Starship hat einen Orbit erreicht und die Nutzlast in Form von Starlink-Simulatoren ist minimal.“

    Das stimmt, allerdings ist die durch Nutzlast „bewiesene“ Kapazität des Starships immer noch wesentlich höher als die „bewiesene“ Nutzlast der aktuellen New Glenn, für den letzten Start mit der Escapade-Mission wäre selbst eine nicht besonders große Sojus Rakete fast schon überdimensioniert. (Ich kenne die tatsächliche Nutzlast der New Glenn nicht, aber wenn Du die offiziellen Angaben grundsätzlich nicht glaubst und nur die tatsächlich geflogene Nutzlast als einzigen Maßstab nimmst, dann sieht die New Glenn bisher auch nicht besonders gut aus.)

    Übrigens, nach den Starship-Flügen machst Du immer recht detaillierte Analysen des Starts, nach dem New Glenn-Start ist vergleichbares ausgeblieben. Liegt das daran, dass SpaceX so viel besser und offener bei der Übertragung der Startbilder als Blue Origen ist, oder gibt es andere Gründe dafür?

    1. Bernd Leitenberger

      In der Tabelle steht was das Starship bei V1 und V2 als tatsächliche Nutzlast hat. Kein bekannter Auftrag geht darüber. Das ist eine offizielle Angabe.

      Genauso gibt es entsprechende Angaben von New Glenn und es gibt Aufträge wie von Amazon die auch diese Nutzlast ausnutzen.

      Wenn Du das Kriterium bei einer neuen Rakete anwendest hat keine die Nutzlast nach Users Manual, auch die Vulcan und Ariane 6 nicht. Das Kriterium ist sinnlos und außer Dir erfindet keiner solche „Kriterien“ im Trump V 1.0 Stil (1.0 erste Regierungszeit).

      1. Simon VR

        „Das Kriterium ist sinnlos und außer Dir erfindet keiner solche „Kriterien“

        Eigentlich habe ich das von Dir gelernt. Im Blog hast Du öfter Zweifeln geäußert, ob die offiziell angegeben maximalen Kapazitäten der Falcon 9, der Falcon Heavy und auch von Starship (hier auch im Users Manual) richtig sind. Ein Mal gab es glaube ich dazu sogar eine Wette von Dir.

        Darüber hinaus plant Blue Origin bereits ab dem nächsten Flug die Triebwerke zu verstärken:

        https://www.flugrevue.de/raumfahrt/blue-origin-plant-eine-noch-staerkere-new-glenn/

        Damit ist die Vermutung, dass die aktuelle Version noch nicht die vorgesehene Kapazität von 45 Tonnen in LEO erreicht, durchaus sinnvoll. Warum sollte man sonst bereits nach dem zweiten Flug versuchen, die Triebwerke zu verstärken? Die Tatsache, dass bei den ersten beiden Flügen nur geringe Nutzlasten geflogen wurden, sind weitere Indizes in die Richtung.

        1. Bernd Leitenberger

          Der Users Guide gilt für die aktuelle Version, die neue wird sicher mehr Nutzlast haben. Upgrades kaum das eine Version fliegt sind mehr oder weniger Normal. Einige Beispiel? Starship V1 bis V4, Ariane 1 bis 4, Ariane 5G / E Atlas 1, 2, AS, Delta Serie (rund 20 Upgrades …)

          Für kommerzielle transporte ist das sicher egal, aber da ich auf mindestens 3 Starts für den Mondlande komme denke ich wird das der Antrieb sein.

          Triebwerkssteigerungen im Schub sind auch mehr oder weniger normal, man fängt konservativ an mit Reserven und reduziert die. Gerade Du müsstest mit dem Merlin doch ein Beispiel dieser Art kennen, mir würden noch etliche einfallen wie Viking, Vulcain, lr79, lr89, aj10 ….

          1. Simon VR

            „Der Users Guide gilt für die aktuelle Version, die neue wird sicher mehr Nutzlast haben.“

            Du meinst also, wenn die auf „www.flugrevue.de“ angegebenen Änderungen umgesetzt sind dann wird die offizielle LEO-Kapazität der New Glenn auf mehr als 45 Tonnen erhöht? OK, dann müssten wir es bald erfahren, der nächste Start wird wohl in den nächsten Monaten stattfinden.

          2. Bernd Leitenberger

            Natürlich, Du ist bei allen Firmen so bis auf SpaceX, Derzeit laufen übrigens auch Upgrades der Ariane 6: verlängerte Booster liefern 2 t mehr Nutzlast, eine leichtere Oberstufe weitere 1-2 t. Die Users Guides die vor dem Jungfernsflug erscheinen sind meist konservativ, wäre ja peinlich wenn man die dortige Nutzlast nicht erreicht. Es gibt nur eine Firma die permanent Nutzlastkapazität ankündigt die sie dann nicht erreicht.

  5. Vineyard

    Danke für das neue Update.

    Und dass su auch auf das Kesslersyndrom eingegangen bist. Ich habs ja schon im vorherigen Blog kommentiert. Jahrelange wurde von Muskjüngern bestritten ,dass es dazu kömmen könnte, denn die Orbits sind ja „zu niedrig“. Und siehe da, was passiert nun?

  6. Simon

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass SpaceX bis 2030 bemannt auf dem Mond landet, geschweige denn in Trumps Amtszeit.
    Da ist einfach noch so viel, was noch entwickelt, gebaut und getestet werden muss. Wenn das so weiter geht und die Chinesen ihren Plan weiterhin Schritt für Schritt durchziehen, landen auch die noch vorher.

    Ich finde es übrigens sehr amüsant, dass viele SpaceX-Fanboys, auch offizielle, jetzt immer betonen, dass die Chinesen gar nicht gewinnen können, weil die Amerikaner ja schon da gewesen sind.
    Das kommt von den gleichen Leuten, die sich dieses neue „Space Race“ überhaupt ausgedacht haben, um die Landung auf dem Mond zu rechtfertigen. Nun werden kleinere Brötchen gebacken. Dabei macht der Fakt, dass die Amerikaner von der Erfahrung durch Apollo profitieren, das ganze nur noch unverständlicher.

    1. Simon VR

      „Ich finde es übrigens sehr amüsant, dass viele SpaceX-Fanboys, auch offizielle,“

      Jetzt hast Du mich neugierig gemacht. Wer sind für Dich „offizielle SpaceX-Fanboys“? Gibt es eine Behörde, die diesen Status verleiht? Woher kriegst Du die Info, wer zu der Gruppe „offizielle SpaceX-Fanboys“ gehört?

      Ich finde übrigens, es ist eine Unsitte auf einer Seite über Leute zu lästern, die auf einer anderen Internet-Seite angeblich etwas dummes geschrieben haben, und das sogar, ohne die Quelle zu nennen. Diskussionen sollten dort geführt werden, wo sie begonnen haben. Ich befürchte aber, dass ich in der heutigen Welt vermutlich zu viel verlange.

      1. Simon

        Ich habe nicht gelästert, sondern lediglich eine Anekdote über meine Erfahrungen vermittelt, die ich auf vielen Raumfahrtseiten gesammelt habe (Sei es z.B. Spacenews.com oder Raumfahrer.net. um für dich mal ein paar Beispiele zu liefern). Sogar mit Bezug zum aktuellen Blogthema. Würde ich in diesem Fall eine Quelle liefern und hier eine Person bloßstellen, dann würde ich lästern.
        Es sind auch keine Diskussionen, daher kann ich die auch nirgendwo fortführen und nein, ich habe mit weder Namen und Uhrzeit gemerkt, noch Screenshots gemacht. Wie gesagt, ich gebe hier, so wie du auch, lediglich meine persönlichen Eindrücke zum Besten.
        Ich kann verstehen, dass man als SpaceX-Befürworter hier im Blog eine Art Beißreflex entwickelt aber ich bin der Ansicht, dass es eine Unsitte ist, die Kommentare anderer, deren Meinung mir nicht gefällt, zu zerpflücken nur um ihnen zwanghaft irgendwas an den Kopf werfen zu können. Ich befürchte aber, dass ich in der heutigen Welt vermutlich zu viel verlange. (Merkst du was ich meine?)

        1. Simon VR

          „ich bin der Ansicht, dass es eine Unsitte ist, die Kommentare anderer, deren Meinung mir nicht gefällt, zu zerpflücken“

          Wunderbar, das ist schon ein Anfang. Ist Dir noch nicht aufgefallen, dass Du mit Deinem Text die Kommentare der Menschen, die Du abwertend „SpaceX-Fanboys“ nennst, zerpflückt hast?

          Meine Kritik bezog sich übrigens gar nicht auf eine andere Meinung. Mich stört es nicht im Geringsten, wenn jemand eine andere Meinung als ich hat. Im Gegenteil, ich versuche immer meine Sichtweise zu erweitern, deswegen lese ich gerne Texte von Bernd, obwohl ich als SpaceX-Fan hier relativ selten hundertprozentig mit seiner Meinung übereinstimme (zumindest, wenn es um SpaceX geht). Das ist aber wunderbar, nur so kann man die „eigene Blase“ verlassen.

          Mich hat tatsächlich nur die pauschale Kritik einer Gruppe von Menschen gestört (SpaceX-Fans werden oft abwertend als SpaceX-Fanboys genannt), auf Grund von irgendwelchen Äußerungen einzelner Menschen in irgendwelchen Internet-Foren.

          1. Bernd Leitenberger

            Das hier einige Blogleser von Fanboys reden hat denke ich damit zu tun, das sie eine Eigenschaft haben die man auch bei anderen Fans sieht: Sie wissen wahnsinnig viel über SpaceX aber nur wenig über andere Raketen oder haben kein Grundlagenwissen, das man braucht, wenn man viele Aussagen von PR-Abteilungen heute eher CEOs beurteilen will.

            Das erinnert eben an Fans z.B. beim Fußball. Die wissen ja auch alles über ihren Verein, aber wenig über die anderen Vereine und natürlich ist der eigene Verein viel besser als alle anderen. Immerhin sind beim Fußball die Beteiligten nach einem schlechten Spiel ehrlicher als SpaceX wenn mal wieder ein Starship explodiert. Da ist alles ein fast vollkommener Erfolg.

            Aber solche Fanboys sehe ich hier nicht, da musst Du ins Raumfahrer.net Forum gehen um welche zu finden.

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