Die Diskussion ist relativ alt, meiner persönlichen Einschätzung nach kam sie aber so richtig in Gang in der zweiten Hälfte der Achtziger, als das Space Shuttle nach dem Verlust der Challenger deutlich teurer wurde und man den Sinn dieser Missionen, die damals ja immer nur Kurzzeitmissionen waren, bezweifelte.
Letztendlich dreht sich die Diskussion um eine Kernfrage: Bringt ein Mensch bei einer bestimmten Forschung einen Zusatznutzen gegenüber einem Roboter und wenn ja, kann dieser Zusatznutzen auch die zwangsläufig höheren Kosten rechtfertigen.
Nun gibt es vier mögliche Ziele für bemannte Missionen die zumindest einmal angedacht sind, zwei davon wurden auch schon erreicht:
Forschung im Erdorbit
Erforschung der Mondes aus einem Orbit und der Oberfläche aus
Erforschung der Mars aus einem Orbit und der Oberfläche aus
Das heutige Foto wurde auf den Tag genau vor 50 Jahren aufgenommen und ist das berühmte Bild der „Blue Marble“. Es ist die berühmte Aufnahme des Vollbilds der Erde, die von den Apollo 17 Astronauten (wer die Aufnahme genau machte, ist heute nicht mehr zu klären) aus einer Entfernung von rund 18.000 Meilen, rund 29.000 km also knapp unterhalb des geostationären Orbits aufgenommen wurde. Es gibt im Originalarchiv einige Aufnahmen, die sich in Belichtungszeit und Zeitpunkt unterscheiden. Entsprechend ist die Erde mal größer und mal kleiner oder leuchtkräftiger oder weniger. Die am häufigsten genannten Aufnahmen sind AS17-148-22726/7. Es gibt von der Vollerde im Magazin 148 die Aufnahmen 22725 bis 22727, daneben auch auf dem Magazin einige schöne Aufnahmen von Afrika oder aus größerer Aufnahmen, die aber nie so populär wurden, weil sie nicht die ganze Erde zeigten und nicht gerade die ganze Oberfläche beschienen wurde.(mehr …)
Ich will heute mal meine Meinung über Artemis bringen, wobei ich etwas zurückgehen muss, nämlich bis 2004, dem Geburtsjahr von Constellation. Constellation bestand aus vier Elementen von denen aber nur an drei bis zur Einstellung von Constellation entwickelt wurde:
Der Ares I Trägerrakete die Besatzungen mit der Orion in einen nahen Erdorbit bringen sollte, sowohl für ISS-Missionen wie auch Mondmissionen.
Der Ares V Trägerrakete die für eine Mondmission gedacht war, aber keine Besatzung transportiert.
Der Orion als bemanntes Raumfahrzeug für vier Astronauten
Dem Altair Mondlander der bei Einstellung noch nicht mal konzertiert war.
Weitestgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit starb am 25.11.2022 die Sängerin Irene Cara. Woran ist noch offen, schlussendlich war sie mit 60 bis 63 Jahren (genaues Geburtsdatum ist in der Diskussion) noch nicht so alt. Irene Cara kennen viele, und das obwohl sie nur zwei Hits hatte. Das liegt daran was das für Songs das waren. Sie spielte als Schauspielerin in dem Musikfilm „Fame“ von 1980 mit und sang den gleichnamigen Titelsong. Als Schauspielerin hatte sie auch in der Folge etliche Auftritte, aber keinen mehr in einem echten Blockbuster. Zwei Jahre später sang sie den Titelsong für Flashdance „What a Feeling“, der nun als Song überhaupt keinen Bezug zu der Story hatte, aber sehr prominent inszeniert wurde, weil er in einer Kernszene vorkommt: Die Stahlarbeiterin die nach Feierabend Tanzen übt, tanzt vor einer Jury und besteht nachdem sie zweimal anfangen muss. (mehr …)
Nachdem ein Kommentar zu meinem Blog zur WM in Katar sich auf die „One Love“ Binde und dem Einstehen für die LBGT Gemeinde gab, aber ich zu den Vorgängen rund um die Binde was sagen wollte, habe ich mir gedacht, auch weil es etwas länger wird, das ich einen Kommentar dazu verfasse.
Im Kern geht es ja darum das die FIFA – wie übrigens auch das olympische Komitee – sich aus der Affäre zieht, indem in ihren Statuten steht, das sie politisch neutral ist. In meinen Augen ist das aber nur ein Alibi. Es bedeutet in der Praxis, das sich die FIFA aus allem heraushält, was mit den Staaten zu tun hat. Es geht ja nicht um die Bekenntnis zu einer Partei in dem Staat oder einer von der Regierung betriebenen Politik, eben wie schon im Vorfeld, das man die Arbeiter die die Stadien und weitere nötige Infrastruktur bauen wie Sklaven behandelt oder die Situation von Minderheiten oder Frauen (die ja keine Minderheit sind). Die ist zwar in Katar deutlich besser als in den Nachbarsaaten mit absolutistischen Herrscherregimen wie die Vereinigten arabischen Emiraten oder Saudi Arabien, aber sie liegen meilenweit hinter den westlichen Staaten. Ich will hier keine Grundsatzdiskussion aufmachen, das wi natürlich auch noch keine vollständige Gleichberechtigung erreicht haben, aber man bemüht sich bei uns wenigstens dieses Ziel zu Erreichen während das in Katar obwohl sie weit hinter unseren Standard sondern keinerlei Anstrengungen zur Reform unternehmen. Ein politisches Statement wäre wenn die FIFA sich bei der WM 2018 in Russland gegen das Regime von Wladimir Putin gewandt hätte. Nicht Einmischen bedeutet aber nicht, dass sie neutral ist, sondern das sie die Verstöße von Regimes gegen allgemein akzeptierte Menschenrechte, die man in der UN Charta findet, und denen sich auch die Schweiz in der die FIFA ansässig ist, sich verpflichtet hat, ignoriert und damit gutheißt. Ein politisches Statement wäre eine Äußerung zu einem politischen Statement. Bei Katar, die weil es ein kleines Land ist, versuchen zwischen den Machtblöcken und größeren Nachbarn zu manövrieren, kann man da jetzt nicht viel als Politik im Äußeren anführen, aber bei China wo es ja zwei WM gab wäre ein politisches Statement eine Äußerung zu Chinas Taiwan Politik, während das Eintreten für Menschenrechte z.B. Äußerungen zu dem Umgang mit den Uguren oder Tibetern, die mangelnde Presse- und Meinungsfreiheit und die Kasernierung der Bevölkerung als Coronamaßnahme wäre. (mehr …)