Faktenbasierte Politik: Drogenpolitik

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In meiner lockeren Reihe über Politik, die sich an Fakten hält, in der Folge sind es sogar passend zum Beruf unserer Kanzlerin naturwissenschaftliche Erkenntnisse, sollten ihr also echt liegen geht es heute um die Drogenpolitik.

Die Situation

Die Situation ist relativ einfach. Es gibt zwei legale Drogen: Alkohol und Tabak. Alles andere ist verboten. Unser Betäubungsmittelschutzgesetz ist bei den strengeren, die es im weltweiten Vergleich gibt, einzusortieren: Während bei vielen anderen Staaten der Konsum von Cannabis straffrei ist, ist der bei uns auch verboten. Da das gegen das Grundgesetz verstößt, hat man den Passus der „geringen Menge“ eingeführt, der den Konsum aber nicht legalisiert, sondern nur von einer Straftat zu einer Ordnungswidrigkeit herunterstuft.

Woanders sieht es anders aus. Zum einen ist die Legalisierung von Cannabis am Fortschreiten. Dieses Jahr folgten weitere US-Bundesstaaten und Kanada. Auf der anderen Seite ist der Zugang zu Alkohol in einigen skandinavischen Ländern limitiert und war früher in den USA verboten. Tendenziell geht der Trend dazu das auch die beiden erlaubten Drogen Alkohol und Tabak mehr und mehr Einschränkungen bei Werbung oder Handel hinnehmen müssen. (mehr …)

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Die Lösung für ein überflüssiges Problem – Überlegungen für einen Erderkundungssatelliten

Heute ein komplexeres Thema, ich erspare es mir auch alles vorzurechnen und verweise nur auf die Stellen in der Wikipedia, wo man die entsprechenden Formeln findet.

Wenn man einen Erdbeobachtungssatelliten designt, gibt es viele Dinge zu beachten, ich will mich auf die folgenden konzentrieren:

  1. In welchem Orbit soll er landen?
  2. Wie schwer wird die Optik?
  3. Kann ich die gewünschte Datenmenge gewinnen und speichern?
  4. Kann ich die Daten auch an den Boden übertragen, bevor ich neue Daten gewinne?

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Helden des Alltags – die angesagteste Disco Band

Eigentlich arbeite ich an einem neuen Grundlagenartikel, doch da mir da immer noch Dinge einfallen, die ich in mein Programm einbaue, zieht sich das hin. Daher heute als kurze Einstreuung zur allgemeinen Unterhaltung ein kleiner Blog. In meinem Aldi-Prospekt ist mal von den Helden des alltags die Rede gewesen. Da will ich euch einen vorstellen: Colonel Poor. Ich verspreche: Der Name ist Programm.

So nun komm­t der Teil der Ariane42L besonders freuen wird, der harte Bruch nach der Einleitung mit einem Text der mit dem ersten Absatz nur wenig zu tun hat. Gehen wir mal in die Vergangenheit, so 50 Jahre zurück. Die USA haben schnell Ende der Fünfziger Jahre bis Mitte der Sechziger Jahre mehrere Generationen von ICBM entwickelt. Es kam zuerst die Atlas in drei stationierten Varianten (Atlas D-F) dann die Titan I. Ihr folgte Anfang der Sechziger die Titan II und schließlich die Minuteman. Während die beiden letzten Muster über 20 bzw. 30 Jahre im Dienst blieben, wurden Atlas und Titan I nach wenigen Jahren ausgemustert. (mehr …)

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Faktenbasierte Politik: die Automobilindustrie

Eines der Dinge ich mich nerven, ist das Journalisten sagen, Merkel würde anders Politik machen als „andere Politiker“ weil sie Physikerin ist und eine Sache voll durchdenken oder von hinten angehen.

Keine Ahnung wie sich die Journalisten vorstellen, welche Gedankenwelt ein Physiker hat, aber damit hat Merkels Politik nichts zu tun. Ich sehe eigentlich keinen großen Unterschied zu Kohl:

  • Probleme aussitzen anstatt lösen.
  • Nichts unpopuläres machen und nichts reformieren.
  • Alle Nachfolger und Rivalen absägen.
  • Keine langfristigen Dinge anpacken, sondern nur Sachen, die einem Vorteile bei der nächsten Wahl bringen.

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Das Lichtbogentriebwerk als Alternative zum Ionenantrieb

Das Lichtbogentriebwerk als Alternative zum Ionenantrieb

Es gibt neben den „klassischen“ Ionentriebwerken, die Ionen und Elektronen getrennt durch ein elektrisches Feld beschleunigen gibt es auch noch die thermalen Ionentriebwerke, auch Lichtbogentriebwerk oder Arcjets genannt. Ich will auf diese heute mal eingehen und wo ich bei ihnen Anwendungen sehe.

Auf die Idee kam ich als ich einen Beitrag über ein Unternehmen lass, dass daran arbeitet, einen Antrieb für Cubesats zu entwickeln. Cubesats sind bisher antriebslos. Sie haben einfach nicht die Masse und den Platz um einen Tank, der unter Druck stehen muss und selbst kleine Triebwerke unterzubringen. Die Firma will Wasser nutzen, dass sie wie bei einem Tintenstrahldrucker thermisch aufheizt und dann durch eine Miniaturdüse expandierst. Der Schub ist so klein, das dürfte auch eher für Lageänderungen als Bahnänderungen gedacht sein. Das Problem ist, das auch der spezifische Impuls klein ist: der spezifische Impuls eines chemischen Antriebs hängt von der Temperatur und der Molmasse der Gase ab, vergleicht man nun den Antrieb mit LOX/LH2 wo ja auch Wasser entsteht so dürfte bei einer Temperatur von 100 °C die hat Wasserdampf der spezifische Impuls beträchtlich kleiner sein als bei der Verbrennung in einem Raketentriebwerk mit über 3000°C. (mehr …)

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