Finito!

Oder freundlicher gesagte: Es ist geschafft – und es ist gut so. Seit heute ist es lieferbar und ich hoffe in ein paar Tagen auch bei Amazon, Libri & Co gelistet: die zweite Auflage der US-Trägerraketen. Ich habe an dem Buch drei Wochen lang redigiert und es ein bisschen erweitert. Ich war erstaunt das es gar nicht so viele Formulierungsfehler gab und weniger als 10 Sachfehler habe ich entdeckt. Trotzdem, vieles habe ich in der Sprache geändert, vor allem die von mir so häufig benutzten Füllworte „aber“ und „auch“ gelöscht.

Da es nur um 16 Seiten länger ist und nur zwei neue Träger (Vulcan und Super Strypi) und zwei neue Subversionen (Falcon v1.2, Antares 2XX) gibt, gibt es für den 106 Eigentümern des ersten Bandes keinen Grund die Neuauflage zu kaufen. (Ich weiß die Zahl so genau, weil man nach 100 Exemplaren bei der VG Wort Ausschüttungen beantragen kann und die erreichte das Buch im Januar nach 33 Monaten…) Für den Inhalt verweise ich daher auf die Vorstellung der ersten Auflage. Es gibt, wie ich schrieb nur einen Grund, warum ich mich dran gemacht habe das Buch neu zu schrieben: Die Druckkosten sind seit der ersten Auflage 2013 deutlich gesunken und die Ersparnis gebe 1:1 an die Leser weiter, so kostet es nur noch 39,90 Euro anstatt 54,90. Mal sehen ob es einen „Kaufrausch“ auslöst. Ich bin skeptisch, denn schon der erste Band war sein Geld wert. Sicher 54,90 sind nicht billig, doch die im Format kleineren, Typenkompasse des Motorbuch Verlags kosten auch 14,95 für 144 Seiten. Pro Seite also nochmals deutlich teurer. Nachdem ich mal die europäischen Trägerraketen in drei Einzelbände aufgespaltet habe (dort war das wegen der getrennten Programme auch gut möglich) habe ich festgestellt, das diese sich eher schlechter als der Gesamtband verkaufen. (mehr …)

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Neutrale Medien und Nordkoreas Raketenstart

Am 6.2.2016 startete Nord Korea erfolgreich seinen zweiten Satelliten. Eigentlich eine Nachricht wert, schließlich kommt das nicht so oft vor (der zweiet Start in vier Jahren) und mit Nummer 2 auch noch in einem Bereich wo es auffällt, anders als vielleicht der 60 Start einer Atlas V. Während die und der gerade erfolgte Delta 4 Start in den Newsportalen Spaceflight now und Spacenews gleich mehrere Beiträge mit Vorstartberichterstattung, Startberichterstattung, Nachberichtserstattung und Fotostrecke bekamen, gab es von dem nordkoreanischen Start nur die Wiedergab von Regierungsmeinungen von Südkorea, Japan und den USA vor dem Start, nichts über ihn selbst. Jetzt nach vier Tagen einige Nachrichten aber auch allesamt negativ. So das es die gleiche Rakete wie beim letzten Mal war und die veraltet ist und zwei Kurzmeldungen das der Satellit taumelt und kurz darauf das er nicht mehr taumelt.

Nun sind diese Websites natürlich von US-Konzernen betrieben. Das bemerkt man an dem Ungleichgewicht in der Berichterstattung über aktuelle Ereignisse z.B. dem Tara bei einem Atlas und dem verhaltenen Echo bei einem Ariane Start aber auch bei den Rückblenden. Man erinnert an alte Shuttle Starts oder 30 Jahre Fertigstellung von SLC 6 für die Shuttles. Ich kann mich nicht erinnern, das man 50 Jahre der ersten unbemannten Mondlandung durch Luna 9 erinnert hat, doch das die Portale nun auch die politische Richtung der US-Regierung vertreten und den Start lange Zeit totschweigen, nachdem klar ist das es kein ICBM-Test was wohl nicht in den Kram passt. Ich habe dann mal in Raumfahrer.net reingeschaut doch auch da findet sich nichts. Schade, aber da weiß ich wenigstens warum Skyweek einer meiner Startseiten ist – Daniel Fischer ist anders als die vorher genannten drei Portale absolut unabhängig und unparteiisch und hat über den Start berichtet. (Und das obwohl er es alleine macht ohne einen ganzen Mitarbeiterstab wie die obigen Portale). (mehr …)

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Ein kleines Raumfahrträtsel

Nachdem es in den letzten Tagen nach Fertigstellung des zweiten Buchs in wenigen Wochen einige Blogs gab, heute ein kurzer, damit ihr Verschnaufen könnt und  die letzten Blogs lesen könnt. Es ist nur ein Rätsel auf das ich durch das Tarrah um SpaceX und ihre Wiederverwendung in den Sinn kam. Ist das so was besonderes? Das fragte ich mich und das ist auch die Frage an euch: (mehr …)

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Fasten

Heute ein Beitrag der nichts mit Raumfahrt zu tun hat. Mit Aschermittwoch beginnt ja die Fastenzeit. Ich habe mir vorgenommen, diesmal auch wirklich zu fasten. Nicht weil ich besonders religiös bin, sondern weil ich mal sehen will ob ich es durchhalte und ob es mir was bringt in der Hinsicht, dass man danach bewusster geniest oder den eigenen Willen stählt. Ich habe mir mal überlegt auf was ich verzichten könnte und bin auf vier Dinge gekommen:

  • Fleisch (wie beim klassischen Fasten)
  • Alkohol
  • Schokolade / Süßigkeiten
  • Kaffee

Im christlichen Glauben verzichtet man ja auf Fleisch und Eier, daher auch der Brauch der Ostereier. Seit ich mir letztes Jahr vorgenommen habe, maximal die Hälfte des Bundesdurchschnitts an Fleisch zu essen gibt es ganze Wochen an denen ich überhaupt kein Fleisch esse. Das wäre also keine richtige Einschränkung. Etwas komplizierter wird es mit den Eiern. Ich mag keine Eier für sich, also als Frühstücksei oder Spiegelei, sie stecken aber als Zutat in einer meiner Lieblingsspeisen Reisauflauf und auch in einigen Kuchen. Trotzdem, das wäre ohne größere Probleme machbar, also als zu leicht verworfen. (mehr …)

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Staatsfirma oder private Raumfahrt?

Den heutigen Blog mache ich primär für mich, um Daten zusammenzutragen, die man als SpaceX-Kritiker braucht. Der Unterschied zum SpaceX-Fan ist ja der, dass man nicht das nachplappert was andere sagen, irgendwelche Spekulationen anstellt, sondern auf Basis von Zahlen argumentiert.

Seit Jahren nervt mich eines: Das die Firma immer von der „privaten Raumfahrt“ spricht. Das haben inzwischen ja auch die deutschen Medien übernommen, wo das noch bizarrer ist, weil „privat“ bei uns noch einen etwas anderen Klang hat als in den USA.

Auf der Webseite selbst wirbt sie von sich als dem „wourld fastest growing Launch Service Provider“, als wäre die Ausrichtung von SpaceX vor allem auf kommerzielle Starts, die frei ausgeschrieben werden ausgerichtet, nicht auf Regierungsaufträge. Da dieser Markt klein ist, es gibt pro Jahr ungefähr 15 bis 20 Satelliten pro Jahr deren Starts frei ausgeschrieben wird, wäre es dumm sich auf diesen zu beschränken. Kein einziger LSP kommt ohne irgendwelche Regierungsaufträge aus. Bei den meisten machen sie mehr als 50% aus. Einzige Ausnahme davon ist Arianespace wo sie deutlich unter 50% liegen. Das verwundert nicht, denn den 15 bis 20 kommerziellen Satelliten stehen viel mehr Starts seitens der Regierung gegenüber, jährlich gab es in den letzten 10 Jahren zwischen 80 und 90 Starts, also vier bis sechs mal so viel. (mehr …)

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