Lohnt es sich, oder lohnt es sich nicht?

Das ist eine Frage auf die es schlussendlich hinausläuft. Gemeint sind verschiedene Projekte die darauf hinauslaufen an Satelliten anzudocken und ihre Lebensdauer zu verlängern oder sonst etwas mit ihnen zu tun. Die beiden gestrandeten Galileo Satelliten haben da wieder die Diskussion belebt. Eine israelische Firma will die Satelliten retten, primär als Demonstrationsmission für Versicherungen. Gedacht isst dann wohl für Versicherungen andere gestrandete Satelliten zu retten. Da gab es ja in den letzten Jahren einige, vor allem durch Proton Fehlstarts. Die hat man bisher immer deorbitiert und die Versicherungsprämie einkassiert. Allerdings ist der Markt eher klein, Ein Fehlstart alle paar Jahre denn auch bei der Proton kann der Satellit nur gerettet werden wenn einer der Breeze Zündungen nach Erreichen des ersten Orbits fehlschlägt. Gibt es bei den Stufen vorher ein Problem oder bei der ersten Zündung, so kann man nichts mehr retten. (mehr …)

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Der ideale „grüne“ Treibstoff

Eigentlich wollte ich den Beitrag unter „Münchhausens Kolumne“ ablegen, aber dann fiel mir nichts ein, was gegen ihn sprechen sollte. so kommt er unter Satire und Fiktion, wobei das Fiktion der passende Oberbegriff ist. Seit einigen Jahren hat die Umweltbewegung ja auch die Raumfahrt erreicht und ein Thema sind „green fuels“ oder wie man im deutschen sagen würde umweltfreundliche Treibstoffe. Sie sollen auch bei einer Havarie möglichst umweltverträglich sein. Die Alternativen werden vor allem bei Hydrazinen gesucht, die alle giftig sind. Die NASA untersucht Hydroxylammoniumnitrat als Einkomponentensystem. Gedacht wird vor allem an Satelliten, wobei meiner Ansicht nach aufgrund der Treibstoffmenge Stufen viel interessanter wären. Aber da wird man wohl dann gleich auf LOX/Kerosin umsteigen. (mehr …)

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Warum macht SpaceX keinen Suborbitaltourismus?

Am Donnerstag kam auf ZDF Info mal wieder eine Sendung über bemannte Raumfahrt, „Zukunft im All – Von der Raumstation zum Mars“. Wie der Titel verrät ein Sammelsurium von Themen. Dabei ging es auch um suborbitalen Tourismus, natürlich mit dem Beispiel von SpaceShip Two aber auch Armadillo Aerospace, die das mit einer Rakete vom Erdboden aus durchführen wollen. Da kam mir eine Idee: das wäre doch was für SpaceX. Während man recht schwer sagen kann, wie groß der Markt für Weltraumtouristen ist (es gab bisher wenige, aber es gab auch wenige Fluggelegenheiten, so ist es wahrscheinlich nur für die Vermarkter klar wie groß der Bedarf und die Nachfrage ist) soll Virgin Galactic schon etliche Tickets für suborbitale Flüge 640 im August 2013 also lange bevor es den ersten Flug gab zu Preisen von 250.000 $. (mehr …)

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Neues von einem Verwurster

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Die Firma Rügenwalder habe ich noch in guter Erinnerung: sie hat vor einigen Jahren mit Jörg Pilawa Werbung gemacht und im ersten Werbespot gleich gegen das gesetzliche Verbot der Werbung mit Selbstverständlichkeiten verstoßen. Daraufhin hat sie versucht mich mit einem Anwalt mundtot zu machen, musste letztendlich dann aber zuerst ihre Spots abändern und dann wurde das Bewerben von Selbstverständlichkeiten ganz eingestellt. Offensichtlich waren auch einige Staatsanwaltschaften der gleichen Meinung wie der Autor. Nun ja bei einem Rechtsanwalt, der meint, nur weil das Lebensmittelgesetz vor einigen Jahren mit dem Futtermittelgesetz zusammengelegt wurde und daher einen anderen Namen hat, würde es nicht mehr gelten würde als Berater ist das auch nicht verwunderlich. (mehr …)

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Galileo – Das hätte nicht sein müssen

Wie bereits in den Nachrichten vermeldet sind die beiden letzten Galileosatelliten in einem falschen Orbit ausgesetzt worden, er ist elliptisch mit einem deutlich zu niedrigen Perigäum (weniger als 14.000 km) und einem 2.000 km zu hohen Apogäum und die Inklination ist auch um 6 Grad zu niedrig. Spekuliert wird nun ob die Satelliten die Bahn mit ihrem eigenen Treibstoff ausgleichen können – ich denke eher nicht. (mehr …)

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