Das Grundproblem der bemannten Raumfahrt

Ist letztendlich der Mensch selbst. Aber holen wir mal aus. Als die bemannte Raumfahrt anfing, konnte man sich in die Zeit der Entdeckungen zurückgesetzt fühlen und die Weltraumagenturen machten das auch mit: Rekorde wurden angestellt: Erster Mensch im Weltraum, erster 24 Stunden Flug, erste Kopplung an eine Oberstufe, immer neue Dauerrekorde, immer neue Rekordhöhen, immer mehr Personen pro Kapsel. Das ging auch noch so weiter, als man die Sowjets abgehängt hatte (lange Zeit konnten die USA ja nur nationale Rekorde verbuchen – da hieß es dann „erster US-Amerikaner im All“ anstatt „Erster Mensch im All“. Bei Apollo ging es eben zuerst um die Mondumrundung und dann die Landung.

Doch kaum war die erreicht. nahm das Interesse schlagartig ab. Die zweite Landung war eben „nur“ eine Wiederholung der ersten – vorher hatte jede Mission andere Ziele. Und bei der dritten wurden die Übertragungen nicht mal life mehr im Fernsehen gezeigt. (mehr …)

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Meine Alternative zur Ares V / SLS

Ich nehme mal den Kommentar von „Seb“ zum Ansatz für einen Beitrag in der Rubrik „Gut das wir alles besser wissen als die Raumfahrtagenturen“. Nämlich wie meine alternative zur Ares V bzw. SLS aussehen würde. Doch zuerst zum Kommentar: ich halte nichts davon die Saturn V komplett nachzubauen. Das teuerste an der Entwicklung waren die Triebwerke, die 40% der Gesamtkosten ausmachten. Sinnvoll ist es diese wieder zu bauen, zumal das teuerste ja nicht die Konstruktion, sondern die vielen Tests waren.

Die Strukturen nachzubauen macht relativ wenig Sinn, da sich hier die Technologie noch stärker gewandelt hat, als bei den Triebwerken (neue Schweißverfahren, leichtere Materialien). Weiterhin war die schmale Form der Saturn 5 ausgerichtet ein relativ kleines Raumgefährt zum Mond zu transportieren. Heute ist man interessiert, größere (voluminöse) Nutzlasten zu transportieren, und würde daher eine breitere aber nicht zu hohe Rakete konstruieren. (mehr …)

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Der hat ein Rad ab …

… musste ich denken als ich diesen Artikel mit Zitaten von Obervisionär Elon Musk las. Er erinnert mich an ein Zitat von Helmut Schmidt: „Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen.„. Das geht schon mit den Nahzeitprophezeihungen los: „Earlier this year, Musk announced his SpaceX firm was making ‚progress‘ towards establishing a smaller colony on the red planet by 2020. „. (mehr …)

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Was die Entscheidung für zwei Anbieter bei CCDev nicht ist …

.. ist eine Absicherung für den Fall das eines der beiden Systeme „gegrounded“ ist. Schon der Gedanke ist verrückt. Nun ist Redundanz ja was schönes. Aber auch sonst haben wir in der Raumfahrt nur wenig Redundanz. Es wurden zwar früher Sonden in Paaren oder sogar kleinen Serien gestartet, was aber kein Schutz vor systematischen Fehlern bedeutet. Ich verweise hier nur mal an Mars 4-7 und das Ranger Programm. Echte Redundanz würde bedeuten, dass man zwei unterschiedliche Sonden startet. Ich habe mal nachgedacht, wo es in der Raumfahrt Redundanz in diesem Sinne gibt und es gibt tatsächlich welche: (mehr …)

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Es läuft einiges schief…

… und zwar an vielen Stellen in der Raumfahrt. Wir dürfen uns freuen, dass MAVEN und MOM gut im Marsorbit angekommen sind, so sollte das nicht hinwegtäuschen, das dies auch die letzte US-Mission seit langem ist, und das auch nur, weil man sie schon frühzeitig verschieben musste um für Curiosity Mittel frei zubekommen um deren Mission von 2009 auf 2011 zu verschieben. Indien hat nun aber zumindest beim Mars China und Japan überholt. (mehr …)

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