Das Moorsche Gesetz gilt noch immer – oder nicht mehr

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So, an dem heutigen Artikel habe ich fast zwei Tage gearbeitet, vor allem daran die ganzen Daten zusammenzubekommen. Entsprechend lang ist er geworden. Ich hoffe ihr weist das zu würdigen.

Die ct‘ hat wie immer vor Weihnachten ihre Empfehlungen für den „optimalen“ PC (sortiert nach Anwendungen) gegeben. Wie immer gibt es einen Grundlagen Artikel, was man in jeder Preisklasse von Prozessor, Speicher, Festplatte und Grafikkarte erwarten kann. Mich hat zweierlei gestört: das erste war das im Text zwar darauf eingegangen wird, dass sich heute Einstiegsprozessoren und High-end Core i7 in der Singlethreadperformance kaum unterschieden, das sieht man an den Ergebnissen aber kaum. Die Tabellen führen nur Benchmarks von auf mehrere Threads optimierten, fließkommaintensiven Benchmarks. Die in einem früheren Artikel beim Vergleich genutzten Benchmarks wie PC-Marks, die die reale Performance von Anwendungsprogrammen als Basis nahmen, fielen weg,

Das zweite war dass man die AMD Prozessoren aber auch einige Intel Prozessoren im Low-End als veraltet darstellt. Nun zumindest bei AMD gilt dies im Hinblick auf den Stromverbrauch, weil AMD noch im 28 nm Prozess produziert. Intel hat inzwischen den 14 nm Prozess voll im Griff, das erlaubt es, wenn man gleich viele Transistoren für eine gewisse Funktion braucht, diese auf einem Viertel der Fläche unterzubringen und so den Stromverbrauch deutlich zu senken. Hinsichtlich der für Integeranwendungen wichtigen Leistung hat sich seit Einführung der Core Mikroarchitektur, das ist nun auch schon 7 Jahre her, nicht viel getan, hier gab es nur evolutionäre Veränderungen. Intel hat seit 15 Jahren vor allem an Schraube Fließkommaperformance gedreht, die bei typischen Desktopanwendungen wie Textverarbeitung, Surfen, Mail aber auch Videodekodierung kaum genutzt wird. (mehr …)

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Kapitalanlagemöglichkeiten, wenn das Sparbuch keine Zinsen mehr bringt

Wolfgangs Schäuble freut es, weil er die Schwarze Null schafft, ohne Geld einzusparen. Die Wirtschaft freut es, weil die Leute ihr Erspartes ausgeben – die niedrigen Zinsen, die mittlerweile kleiner als die Inflationsrate sind machen Sparen unattraktiv. Wer sein Geld anlegt, der bekommt später (gemessen an der Kaufkraft) weniger zurück, als er angelegt hat. Die Commerzbank hat inzwischen für große Anlagesummen sogar Negativzinsen eingeführt. Was kann man als Sparer tun, wenn man nicht im Alter verarmt dastehen will?

Ich selbst habe schon Anfang des Jahrtausends begonnen, mich nach neuen Anlageformen umzusehen. Schon damals waren die Zinsen niedrig, wenn auch nicht so niedrig wie heute. Was man ja auch bedenken muss, ist, dass man von den Zinsen noch 25% Kapitalertragssteuer berappen muss und 6,5% Solidaritätszuschlag. Wer einen Einkommenssteuersatz (Spitzensatz) von weniger als 25% hat, kann die Zinsen bei der Einkommenssteuererklärung angeben und bekommt etwas zurück, wer darüber liegt und das dürfte bei vielen der Fall sein, die nennenswerte Beträge aus Zinsen erhalten, der lässt die Angabe besser weg, denn sonst muss er noch mehr Steuern zahlen. Das bedeutet aber auch: Die Zinsen müssen mindestens 31,5% über der Inflationsrate liegen, um den Wert zu erhalten. (mehr …)

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So klappt’s vielleicht auch mit der Demokratie

Wir haben eine Regierung die ist zufrieden. Die schwarze Null ist erreicht – wenngleich nur deswegen weil man kaum noch Zinsen zahlen muss und man die Kassen von Renten- und Krankenversicherung plündert. Es gibt offensichtlich keinen Bedarf zur Reform. Wie sonst könnte man sich Wochen über solche wichtigen Themen wie Herdprämie, Maut und Frauenquote streiten?

Mutti macht nichts, sie hat ganz Kohl zum Vorbild genommen, der Probleme aussitzt und innerparteiliche Konkurrenten sich selbst zerlegen lässt. Sie hat aus dem Schicksal Schröders gelernt der zumindest eine Reform angegangen ist und als Folge die Macht verloren hat. Was sind die Folgen? Es bleibt weiter bei einer enorm hohen Staatsverschuldung, Das Demographie Problem bei der Rentenversicherung (die Bevölkerung wird im Durchschnitt immer älter) ist nicht gelöst (man hat ja die Verschiebung der Eintrittsalters, auch eine von Schröders Maßnahmen, ja wieder rückgängig gemacht) und von den Klimazielen hat man sich mit der Genehmigung neuer Kohlekraftwerke schon verabschiedet. (mehr …)

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Ich sollte Testseher werden

Diese Erkenntnis hat sich mir bei der letzten Wetten-Dass Sendung bestätigt. Mir hat sie eigentlich immer gefallen, zumindest im Großen und Ganzen. Mit Grausen erinnere ich mich nur an das Zwischenspiel von Lippert und die Wahl von Cindy aus Marzahn als Assistentin. Sie mag mit dem Humor den sie vertritt, eine (eigene) Show machen, doch ist sie als Assistentin eine völlige Fehlbesetzung, denn diese sollte ja eher unauffällig im Hintergrund bleiben und keine Show machen, vor allem aber massentauglich sein.

Ich hatte ja erwartet als Abschluss eine Sendung mit allen vier Moderatoren zu sehen, bei vier Moderatoren hätte es auch für vier Wetten gereicht, aber so war es „nur“ eine normale Sendung. In der Sendung wurde beschwört dass sich die Sehgewohnheiten geändert haben. Nun gab es den geschilderten Fernsehabend, frisch gebadet im Schlafanzug vor dem Fernseher bei uns nie (was auch daran lag dass ich beim Start von Wetten dass schon 16 war, einen eigenen Fernseher hatte, mit glatten 36 cm Bildschirmdiagonale!) aber man wird nicht darum herum kommen zu konstatieren, dass sich die Sendegewohnheiten verändert haben. Je mehr Kanäle es gibt desto weniger Zuschauer gibt es pro Kanal. Aus wirtschaftlichen Gründen mag es verständlich sein, dass man dann große und teurere Shows einstellt. (mehr …)

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Orion kommt langsam in die Gänge

Nachdem gerade erst der erste Testflug der Orion aka MPCV zu Ende gegangen ist, gerade die ESA ein Abkommen mit Airbus abgeschlossen hat, das nun auch die Fertigung des Servicemoduls regelt, legt die NASA nach, solange das Projekt noch in den Schlagzeilen ist. Sie hat nun die Nutzlast für die Exploration Mission 2 bekannt gegeben, die 2021 stattfinden soll.

Anders als bei Apollo versucht die NASA Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen, indem schon die ersten Missionen wissenschaftlich genutzt werden. Da die Finanzierung eines Asteroideneinfangs bisher noch nicht steht, hat die NASA diesen aus dem Missionsprofil gestrichen, stattdessen soll nun einer Fernerkundungsmission aus der Exploration Mission 2 werden. Die Exploration Mission 1 wird unbemannt erfolgen und nur den Mond umrunden, die EM-2 dagegen in einen Mond einschwenken und bemannt sein. Sollte nach EM-1 eine weitere unbemannte Mission nötig sein, so wird das Programm auf EM-3 verschoben. (mehr …)

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