Wie geräumig müssen Raumstationen sein?

Ein Vorteil der immer wenn es um die Raumstation von Bigelow herausgestellt wird, ist dass sie viel geräumiger sei als die Module der ISS. Zeit mal das genauer zu beleuchten. Fangen wir zuerst einmal mit den ISS Modulen an. Die drei Labormodule Destiny, Columbus und Kino wiegen zwischen 12,275 und 14,8 t beim Start. Voll ausgerüstet sogar bis zu 24 t. Da steht Bigelows Station natürlich besser da, genaue Zahlen gibt es von Bigelow nicht, doch da die Entwicklung bei der NASA begonnen wurde, kann man die des Transhab Modules nehmen. Das Transhab Modul hat einen Durchmesser (entfaltet) von 25 Fuß (7,28 m) äußerem Durchmesser und 40 Fuß (12,19 m) Länge. Das Volumen beträgt 342 m³. Der Innendurchmesser beträgt 6,70 m. Nur die Struktur wiegt 5,4 t, die gesamte Station wird mit 20-23 t angegeben. Das klingt wenn man das Volumen vergleicht natürlich viel besser als bei den Labormodulen (das größte, Kibo, hat ein Gesamtvolumen von 169 m³ und wiegt beim Start 14,8 t. (mehr …)

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Ein Musikvideo und ein neues Rätsel

Von Michael K. habe ich ein Computer/Weltraumrätsel bekommen, da das recht kurz ist nutze ich die Zeit noch für eine kleine Betrachtung eines Musikvideos. Wie der eine oder andere von euch schon weiß, hat Chris Hadfield ein Musikvideo an Bord der ISS aufgenommen: Space Odditiy von David Bowie. Das Video ist gut gemacht und ich habe schon einen Link gefunden, dass sich mit den Kosten des Videos beschäftigt. Nur meine ich das sich der Autor ziemlich verrechnet hat. (siehe hier). Er hat zwei Alternativen durchgespielt: Einmal die gesamten Kosten der ISS für das Musikvideo angesetzt, was es so über 100 Milliarden Euro teuer macht und einmal nur die Arbeitszeit von Hadfield für die paar Minuten angesetzt, was schon deswegen falsch ist, weil der Nachspann vier weitere Personen nennt die beteiligt waren und auch die Musik nicht einfach Bowies Musik ohne Sänger ist, sondern neu arrangiert. Die Drehzeit ist auch viel länger als die paar Minuten, weil ich mehr Dutzend verschiedene Einstellungen gezählt habe. So nun 8 Dollar anzusetzen ist genauso falsch. (mehr …)

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Goldrausch auf der ISS

Eigentlich nimmt man solche Pressemitteilungen kaum war – wenn die NASA Ergebnisse aus Grundlagenexperimenten veröffentlicht. Diesmal waren es Ergebnisse eines Materialforschungsexperimentes. An der Außenseite der ISS war neben der US-Luftschleuse ein Tablett von Materialproben angebracht um festzustellen, wie sie sich im Weltraum über Jahre verändern. Derartige Experimente gab es schon bei Skylab und bei dem Satelliten LDEF, doch die ISS erlaubte es neuere Materialen, die eventuell für Marsmissionen zum Einsatz kommen zu testen. Es galt die Beständigkeit von Werkstoffen gegenüber Sauerstoff und Stickstoffatomen und die verursachten Oxidationen zu untersuchen wie auch die Eignung für Mikrometeoritenschutzschilde (Durchlöcherung). (mehr …)

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Suborbitaler Start vom Flugzeug aus

Da man mich gefragt hat, wie man wohl mit Behälter eine Person auf eine suborbitale Bahn bringen könnte hier eine Antwort. Ich habe aber keine existierende Rakete angenommen, sondern eine neue konstruiert.

nochmal das Szenario: eine Mig 31 trägt eine Kapsel unter dem Rumpf auf >12 km Höhe und wirft diese bei Mach 2 im 45 Grad Steigflug ab. Diese enthält eine Rakete und eine kleine Raumkapsel in einer aerodynamischen Verkleidung. In der Kapsel sind die Passagiere in Raumanzügen mit einer Sauerstoffversorgung über Sauerstoffflaschen – wegen der geringen Flugzeit braucht man kein Lebenserhaltungssystem. Die Kapsel soll 600 kg wiegen, davon 100 kg für den Passagier (das klingt wenig für eine Raumkapsel, doch sie muss ja nicht luftdicht sein, keinerlei Technik beinhalten, sondern es reicht eine gute gepolsterte Kapsel mit Fallschirmsystem und einer Aluminiumhülle. Nimmt man 200 kg für Fallschirme und Ausrüstung und 2 cm Aluminium als Wandstärke so sind das 5,5 m² oder eine Kapsel von 1,32 m Durchmesser – das reicht für eine Person die sitzt gut aus. Mercury war unbequemer. (mehr …)

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Skylab 2 – Start und erste Tage

Nachdem ich schon vor einigen Tagen an den Start von Skylab erinnert hatte, heute eine kleine Erinnerung an Skylab 2, die Mission die erst aus dem Labor eine bewohnbare Behausung machte. Was wusste man vor Skylab 2 und welche Pläne hatte man? Nun sicher war durch den Temperaturanstieg, dass der Mikrometeoritenschutzschild weg war. Über ihm sollten die beiden seitlichen Solarpanels liegen, die sich vor ihm entfalten sollten. Da gab es nur von einem Panel wenige Hundert Watt Leistung. Man erkannte wie sich als richtig entpuppte, das wohl ein Panel am Entfalten gehindert wurde. Das zweite schien wie der Schild weg zu sein, doch sicher war man nicht. (mehr …)

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