Spare, Spare, Spare!

Die treuen Blogleser unter euch wissen ja, ich habe ein ambivalentes Verhältnis zu Wikipedia. Ich nutze sie wie viele andere auch, gehe aber, weil ich in Themen in denen ich mich auskenne, schon einige Fehler gefunden habe, recht kritisch mit den Artikeln um und nutze sie vor allem als schnelles Sprungbrett zu weiterführenden Quellen, achte also vor allem auf die Referenzen. Alle zwei Jahre sammelt die Wikipedia Geld, das ist man schon gewohnt. Was diesmal allerdings auffällt, ist dass die „Werbung“ für Spenden diesmal nur ein der deutschsprachigen Wikipedia zu sehen ist, nicht in der englischen, auf die ich meist von einem deutschen Artikel wechsle (dort sind in der Regel Artikel ausführlicher und mit mehr Referenzen gekennzeichnet). Kurzzeitig kamen für 1-2 Tage die üblichen „Danke“ Botschaften, dann ging es weiter mit dem Spendensammeln, offensichtlich hat sich jemand verrechnet und zu früh die Kampagne beendet. (mehr …)

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Gedanken zum Weltuntergang – Teil 2

Wie ich schon gestern schrieb, kann man das Thema unter verschiedenen Aspekten sehen. Ein Weltuntergang kann auch der Untergang einer Kultur oder einer Zivilisation sein, das ist nicht unbedingt gleichzusetzen mit dem Untergang der Menschheit. So verging ja auch die Maja Kultur und die Kultur der Khmer, doch die Menschen dort starben nicht alle aus.

Und ich hole mal tief aus und behaupte einfach mal frech, das der Homo sapiens sapiens nicht in Einklang mit seiner Umwelt leben kann, wie dies der Neandertaler über fast eine halbe Million Jahre konnte. Das merkt man schon vor 35.000 Jahren, als er Afrika verließ und sich ausbreitete. Überall wo er hinkam, starben zur gleichen Zeit Großsäugetiere wie Mammuts, Riesenhirsche, Höhlenbären, Wollhaarnashörner aus. Zwar gab es auch eine klimatische Änderung, doch diese Tiere hatten über die letzten 1-2 Millionen Jahren sieben Eiszeiten und Warmzeiten überlebt, und dann sterben sie zufälligerweise aus, wenn der Mensch auftaucht? Sehr viel Zufall. Mit Sicherheit ist die Ausrottung von Tierarten schon in dieser Zeit der Jäger- und Sammlergesellschaften in Amerika belegt. Als die ersten Menschen über eine Landbrücke nach Amerika von Russland kommend einwanderten, breitete sich eine Aussterbewelle von Nord nach Süden, genau dem Fortschritt der Wanderungsbewegung folgend aus. (mehr …)

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Gedanken zum Weltuntergang 1

Ihr wisst ja alle, heute geht die Welt unter – zumindest wenn man den Maya Kalander falsch auslegt. Dabei sind doch die Mayas Spezialisten im Weltuntergang – ihre Kultur ging schon 1000 Jahre vor dem anvisierten Termin um. Keine Angst, jetzt kommt nicht wie in anderen Blogs oder im Fernsehen eine kurze Geschichte der Weltuntergangsprophezeihungen. Mir war nur eine sympathisch. Sylvester II prophezeite als Papst den Weltuntergang für das Jahr 1000, und als er nicht eintrat wusste er auch warum: Er hatte ihn durch seine Gebete abgewendet!

Daran habe ich mir ein Beispiel genommen: Ich habe mich intensiv um einen Kontakt zu dem Schicksal bemüht (als Buchautor mit Leserzahlen die man an den Fingern abzählen kann, habe ich einen wirklich guten Kontakt zum Schicksal) und kann euch verkünden: Die Welt geht nicht unter!!! (mehr …)

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Ein Kommunikationsproblem Teil 2

So, nun geht es weiter mit der Lösung des Kommunikationsproblems, das ich gestern andiskutiert habe.

Zuerst einmal kann man funktechnisch einiges verbessern. Die US-Sonden hatten nur wenige Watt Sendeleistung. Bei einer Lebenszeit von maximal drei Stunden (mit 1 Stunde Abstiegszeit) kann man ohne Problem mit hoher Sendeleistung senden, da die Batterie nicht viel mehr wiegt. Irgendwann wird dann der Sender dann aber auch sehr schwer, doch 100 Watt sollten möglich sein, Das ist immerhin der vierfache Wert von der großen Pioneer-Venus Sonde. Eine weitere Optimierung besteht darin, dass man nicht eine Rundstrahlantenne nimmt, sondern 7 Antennen mit einem je 70 Grad – eine in der Mitte, sechs außen. Das bringt einen weiteren Gewinn um den Faktor 5,6. Zusammen ist dies dann schon der Faktor 13,1 oder 3600 Bit/s. Das ist dann die Datenrate von Venera 11-14. Eine höhere Sendefrequenz als das in Pioneer Venus eingesetzte S-Band bei 2291 MHz ist wahrscheinlich wegen der dichten Atmosphäre nicht möglich. (mehr …)

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Ein Kommunikationsproblem – Teil 1

Heute und morgen will ich mich mal einem Problem widmen, dass verschiedene Lösungen hat die ich mal diskutieren will. Es geht um die Optimierung einer Venusmission. Eine sicher interessante Mission wäre es eine Kapsel zur Venusoberfläche zu schicken und während des Abstiegs Aufnahmen zu machen und zurück zu funken. Dazu erst einmal wie ungefähre Beschreibung der Mission. Heute geht es um das Problem selbst und Morgen um einige Ansätze es zu lösen.

Die Sonde selbst könnte eine einfache Weiterentwicklung der Pionier Venus Mission sein. Sie würde also beim Abstieg atmosphärische Messungen machen und durch einige Bullaugen Aufnahmen. Anders als bei den Venera ist keine Untersuchung auf der Oberfläche geplant, aber ein Gestell verhindert das Umkippen und fungiert als Stoßfänger. (mehr …)

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