Spielekritik: Grotesque Tactics

Wie ihr alle wisst bin ich nicht der Spielertyp. Nicht dass ich nicht gerne spiele, aber nur selten kann ein Spiel meine Aufmerksamkeit richtig dauerhaft binden. Das zweite ist, dass die meisten Spiele die es heute gibt alle in Kategorien fallen, die ich nicht gerne speile. Das sind Jump & Run und Ego Shooter sowie alles was mit Echtzeit zu tun hat (ich habe eine Zeitlang auch gerne Kampfsimulationen mit Jagdflugzeugen gespielt wie „Aces over Europe“ oder „Strike Commander“, aber für die meisten bin ich nicht reaktionsschnell genug. Ich mag es rundenbasiert und da was aus dem Bereich Strategie oder Rollenspiele und das ist eine aussterbende Gattung. Früher habe ich viel Panzer General gespielt, dann Steel Panther und was immer noch auf meiner Platte immer wieder reaktiviert wird ist Jagged Alliance samt den vielen Mods die es gibt, einfach weil man es immer wieder spielen kann und es ist niemals gleich. Auch hier hat man beim Nachfolger nach dreizehn! Jahren das ganze in Echtezit umgemodelt – womit für mich klar war das ich es nicht kaufe und nach den Amazon Urteilen ist auch bei anderen so. (mehr …)

WeiterlesenSpielekritik: Grotesque Tactics

Die Planetenerkundung der nächsten 50 Jahre

Nach dem Jubiläum des ersten geglückten Untersuchung eines Planeten mit einer Raumsonde vor 50 Jahren, nun eine persönliche Prognose für die nächsten 50 Jahre. Man kann das unterschiedlich sehen. Wir haben auf der einen Seite eine enorme Weiterentwicklung der instrumentellen Möglichkeiten. Der Laie sieht dies an der Qualität der Bilder wenn er heutige Aufnahmen mit denen von Mariner 5 vergleicht. Ähnliches kann auch von andere Instrumenten sagen. Infrarotspektrometer sind nicht nur empfindlicher geworden. Es ist heute auch möglich Bilder in einem einzigen Spektralbereich anzufertigen und so z.B. die Konzentration eines Spurengases in der Atmosphäre global abzubilden. Dies kann man beliebig fortsetzen. Magnetometer können dreidimensionale Ansichten der Magnetosphäre anfertigen Staubdetektoren ermitteln heute nicht mehr nur Energie und Masse eines Staubteilchen sondern dessen chemische Zusammensetzung. (mehr …)

WeiterlesenDie Planetenerkundung der nächsten 50 Jahre

Heute vor Fünfzig Jahren: Die Erforschung der Planeten mit Raumsonden beginnt

Heute vor genau fünfzig Jahren flog mit Mariner 2 die erste Raumsonde erfolgreich an einem Planeten vorbei. Sie läutete sozusagen die Erforschung der Planeten mit Raumsonden ein. Zeit zum Jubiläum das Projekt nochmals Revue passieren zu lassen.

Mariner 1+2 waren nicht die ersten Raumsonden. Schon 1960 starteten die Russen zwei Marssonden, die jedoch nicht mal einen Erdorbit erreichten. Es folgten im Februar 1961 Venera 1 und Sputnik 7, die Schwestersonde, die im Erdorbit strandete.

Ursprünglich hatten die USA einen längerfristigen Plan für die Erforschung von Erde und Mars. Die ersten beiden Sonden „Mariner A+B“ sollten 1962 und 1964 gestartet werden – auf der Atlas Centaur Nummer 7 und 8. Nur zeigte sich 1961, dass dies illusorisch war. 1962 wäre die Atlas Centaur nie und nimmer flugqualifiziert (ihr Erstflug ist datiert auf den 27.11.1963, die Exemplare Nr. 7 und 8 starteten erst am 8.4 und 20.9.1966). Mariner A+B waren 1250 Pfund (567 kg) schwer. Sie waren damit zu schwer für jede verfügbare Trägerrakete der USA. (mehr …)

WeiterlesenHeute vor Fünfzig Jahren: Die Erforschung der Planeten mit Raumsonden beginnt

Die wichtigste Planetenmission

Morgen erinnere ich mit einem Beitrag über Mariner 2 an 50 Jahren Erkundung der Planeten mit Raumsonden. Am 14.12.1962 flog Mariner 2 als erste Raumsonde erfolgreich an einem Planeten vorbei. Ich habe dann ein bisschen gestöbert um auch den Aufsatz etwas aufzupolieren und das JPL hatte sogar die (ihrer Meinung nach) 50 wichtigsten Bilder aus diesen 50 Jahren zusammengestellt. Nun ja 50 ist etwas viel, da könnte man ja fast jede zweite bis dritte Mission nennen, wenn wir die nicht erfolgreichen weglassen ist es dann fast jede. (mehr …)

WeiterlesenDie wichtigste Planetenmission

Wer hat Angst vor den bösen Nordkoreanern?

Heute hat im vierten versuch Nordkorea erstmals erfolgreich einen Satelliten in einen Orbit gebracht. Tatsache ist: es gibt einen Wettlauf zwischen den beiden koreanischen Staaten. Nordkorea hatte in den späten Neunzigern zum ersten Mal versucht einen Satelliten zu starten und dann nach zwei Fehlstarts eingestellt. Nun geht man es erneut an, weil Südkorea seine Trägerrakete Naro-1 entwickelt und man sich so profilieren will. Gerade für ein diktatorisches Regime ist die Reputation groß, vor allem wenn man den südkoreanischen Nachbarn, der sich enorm schnell zu einem führenden Industrieland entwickelt hat ausstechen kann.

Der Schritt ist insbesondere deswegen wichtig, weil die Unha selbst entwickelt wurden (auch wenn viele die Meinung vertreten, sie wäre aus russischen Scud oder chinesischen ICBM gebaut worden). Immerhin stammt von Südkoreas Naro-1 gerade mal die winzig kleine Feste Oberstufe und die erste Stufe stammt aus Russland. Das diese beim letzten Start versagte hat nicht nur zu gegenseitigen Schuldzuweisungen von Russland und Südkorea geführt, sondern zeigt auch wo Russlands technologische Fähigkeiten liegen, nachdem ja auch vor wenigen Tagen wieder ein Protonstart scheiterte. (mehr …)

WeiterlesenWer hat Angst vor den bösen Nordkoreanern?