Vermischtes aus den Weltraumnachrichten ….

… möchte ich heute kommentieren. Fangen wir an mit dieser Schlagzeile:“Envisat Puts ESA in Unenviable Position„.  wo eine Frau bemängelt, dass die ESA Envidat nach 10 Jahren nicht außer Dienst nahm und seinen Orbit absenkte. Demnach müsste die ESA haften für Schäden wenn der Satellit zu Weltraummüll wird und andere Satelliten beschädigt. Diese Position ist mir neu. Haftet China für die vielen Trümmer die sie in dieser Orbithöhe erzeugt haben, als sie einen Satelliten mit einer Rakete zerstörten? Wie sieht das bei anderen Ländern aus. Kurz vor dem Ablegen von ATV-03 sollte dieser noch ein Ausweichmanöver durchführen, weil der ISS ein Stück einer PSLV Oberstufe gefährlich nahe kam. Es erweis sich als nicht nötig, aber müsste dann nicht Indien für den verbrauchten Treibstoff zahlen? Bei den Kosten eines ATV kommt da leicht ein Millionenbetrag zusammen. (mehr …)

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Was uns bei Romney in Sachen Weltraum erwartet

Da Mitt Romney beim, Fernsehduell so gut abgeschnitten hat und auch weil Amerikaner etwas anders wählen, als wir Deutsche habe ich mir mal die allgemeinen Aussagen des Kandidaten zur Weltraumfahrt angeschaut.

Aber zuerst mal zu Romney selbst. Bei uns würde der Mann mit der Fähigkeit die Fettnäpfchen noch besser als Kohl zu treffen und große Teile der Bevölkerung auszugrenzen, ja es nicht mal in den Bundesvorstand der FDP schaffen und dazu gehört nun wirklich nicht viel. Aber Amerikaner wählen gerne Leute die wir Deutschen für geistig minderbemittelt, Kriegstreiberisch oder für Vertreter der obersten 10% der Bevölkerung halten, also nicht wirklich sympathisch sind. Basierend auf zwei der letzten Präsidenten dieser Art, Reagan und Bush, heißt das nichts gutes für Teile der NASA und einen Geldsegen für andere. (mehr …)

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Ach ja, SpaceX

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Eigentlich wollte ich CRS1 nicht mehr groß kommentieren, außer es gäbe was wirklich weltbewegendes zu vermelden. Ansonsten ist der Flug relativ unbedeutend, er transportiert ja nicht einmal ein Zehntel der Frachtmenge eines ATV oder HTV zur ISS. Interessant war für mich nur zu erfahren, dass die CRS Verträge den Transport mit Verpackung vorsehen, dazu gehören auch Befestigungen in der Dragon und so die Bruttofracht die bezahlt wird doppelt so groß ist. Beim ATV werden die Racks dagegen nicht mitgezählt, soweit ich informiert bin aber die viel leichteren Umverpackungen. Wieder einmal beschleicht mich das Gefühl, dass die NASA andere Nationen bei der ISS ungleich behandelt. (mehr …)

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Aus der Praxis lernen

Das heißt es ja immer. Doch geht dies auch wenn die Praxis recht teuer ist? Nun wir alle wissen, dass Satelliten teuer sind. Aber wie lernen die Studenten sie zu bauen? Schaut man sich an den Unis rum, so hat jede irgendwelche Kleinsatellitenprojekte die sie gerne umsetzen könnte, nur finanzieren kann sie es nicht. Das ist ein Novum, denn sonst versucht man überall Praxis zu vermitteln. Der Mitteleinsatz ist unterschiedlich. Wenn man Chemie studiert braucht man Labore und einige nicht gerade billige Apparate. Bei Softwaretechnik reicht ein PC. Programmiersprachen gibt es heute als OpenSource. Da sind die Investitionskosten übersehbar.

Die Frage ist, warum es nicht eine Partnerschaft zwischen ESA / nationalen Weltraumagenturen und den Universitäten gibt. Das teuerste ist bei einem Raumfahrtprojekt die Arbeitszeit und Studenten werden nicht bezahlt und Doktoranten und Hiwis nur sehr schlecht. Würde die ESA die Hardware bezahlen und die Unis die Studenten, so könnte man etwas auf die Reihe stellen. Beide hätten einen Nutzen davon. Letztendlich profitiert die ESA, wie auch alle Firmen und nationalen Institute von gut ausgebildeten Studenten. In Deutschland gibt es einige Unis/Fachhochschulen mit dem Schwerpunkt Raumfahrt. Stuttgart, München, Aachen fallen mir spontan ein. Bremen und Berlin haben auch Ausbildungsgänge. Das ist nur ein ESA-Land. Nimmt man alle zusammen kommt man sicher auf 20 Unis. Schon alleine daran kann man sehen, dass es immer noch etwas besonderes sein wird einen Satelliten zu starten. nicht jeder Student wird daran teilnehmen können. Aber ich denke es ist möglich. (mehr …)

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Gedanken rund um Diäten

Gestern brachten mich zwei Dinge auf das heutige Thema, das eine war eine Werbung für eine Frauenzeitschrift mit einer Diät bei der man „in 5 Tagen 4 Kilo abnehmen“ kann und dann abends hat eine Frau sich gegen die Diskriminierung von Übergewichtigen gewehrt und behauptet auch deutlich Übergewichtige hätten kein Normalgewicht und nach Fünf Jahren würde der Jo-Jo Effekt zuschlagen, als eine Diabetikern schon drei Jahre lang ihr Gewicht hielt. Der BMI wäre veraltet und beruhe auf Versicherungsdaten und hätte nichts mit der Gesundheit zu tun.

Fangen wir mal an: Die Frauenzeitschrift verheißt mit einer Diät (man darf also noch was essen, zu sehen war im Spot eine Suppe) rund 800 Gramm pro Tag abnehmen kann. Geht das? Nehmen wir mal den Extremfall: Das Fasten ohne Nahrungsaufnahme. Bei einer Fastendiät wurde bei Probanden (Normalbedarf: 8.400 kJ) folgende Gewichtsabnahme beobachtet: (mehr …)

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