Der Musiktipp: Marianne Rosenberg: Er gehört zu mir

Ich hatte ja versprochen bei den Musiktipps mich inspirieren zu lagen und am Samstag hörte ich im Radio, dass Marianne Rosenberg 57-sten GFeburtstga hatte und sie spielten den Eurovisionssong „Ich bin wie Du“ und nach einigen Sekunden war ich dabei den Chor mitsingen (was bei dem „aha“ auch nicht so schwer ist. Da schwante mir, das ist doch einSuper-Blogthema für heute.

Ich mag Schlager aus den siebziger Jahren. Und ich finde heutigen Schlager grausam. Woran liegt es? Nun man könnte sicher eine Reihe von Dingen anführen. Zum einen war die Instrumentierung noch etwas anspruchsvoller (von den Texten kann man das schon nicht mehr behaupten), dann konnte man die einzelnen Sänger noch unterscheiden, während es heute doch mehr die einheitliche Soße ist, die von Liebe zu Synthisounds trällert und die ja auch nicht mehr Schlager heißt, sonder „Volksmusik“ oder „volkstümliche Musik“ (Volksmutanten, Volksverdummung….) (mehr …)

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Wie funktionieren Raketen mit aktiver Treibstoffförderung?

Heute mal ein Blog auf einfachem Niveau. Es geht um die prinzipielle Funktionsweise eines Raketentriebwerks mit Pumpenförderung. Zuerst einmal wofür braucht man sie? Bei einer Rakete mit flüssigem Treibstoff muss dieser in die Brennkammer gelangen. Man könnte nun meinen, das geht doch mit der Schwerkraft, bzw. sobald das Triebwerk läuft gibt es eine Beschleunigung, welche den Treibstoff in die Leitungen presst. Also braucht man nur genügend große Leitungen und das Problem ist erledigt. Das Problem ist nur, dass in der Brennkammer durch die Verbrennung ein hoher Druck herrscht. Der Treibstoff wird gasförmig und vergrößert so sein Volumen rapide. Er muss auch herrschen, denn ohne hohen Druck gibt es keinen Schub (der Schub berechnet sich nach Austrittsfläche bei dem Düsenhals x Druck – würde man mit kleinem Druck arbeiten, so bräuchte man sehr große Triebwerke.

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Obsoleszenz

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Ich habe eine neues Wort gelernt: Obsoleszenz. Es war Hauptthema des Films „Produzieren für die Müllhalde“, der kürzlich auf ARTE lief. Darunter versteht man die bewusste Beschränkung der Lebensdauer von Produkten. Der Film brachte auch einige bekannte Beispiele, wie einen EPROM-Chip auf Epson Druckern, der Seiten zählt und irgendwann sagt der Drucker wäre hin (Abhilfe: mit einer Software reseten), den Akku des iPod, der so ausgelegt war dass er nicht lange hielt und als Prominitestes Beispiel die weltweite Ansprache, dass Glühbirnen maximal 1000 Stunden halten aus den zwanziger Jahren.

Das Geräte nur eine begrenzte Lebensdauer haben sollen, diese Idee stammt wohl aus den dreißiger Jahren, als Konzept gegen die Depression. Es gab sogar den Vorschlag, dass es ein gesetzlich verordnetes Datum gibt, ab der ein Gerät nach dem Kauf als „tot“ gilt und der Verbraucher unter Strafandrohung es zum Entsorgen bringen muss. Die Obsoleszenz wurde propagiert, weil sie die Wirtschaft am Laufen hält: Das Problem. Die Wirtschaft produziert mehr, als wir konsumieren können. Also muss man den Verbraucher dazu bringen, möglichst schnell sich etwas neues zu kaufen und das alte Produkt auf den Müll zu werfen. Dazu gibt es verschiedene Methoden. Produkte können sich weiter entwickeln und alte Teile in der Leistung weit überholen, wie wir es von der Elektronik seit Jahrzehnten gewohnt sind. Doch bei vielen Branchen gibt es nur graduelle Verbesserungen. Dann kann man noch etwas mit Design bewegen. Doch wenn auch das kein Kaufkriterium ist, wie im bekanntesten Fall von vorgeschriebener Obsoleszenz, der Beschränkung der Lebendauer von Glühlampen auf nur 1.000 Stunden durch das Phebus-Kartell, dann geht es eben nur mit künstlich eingebauten Defekten oder Alterung. (mehr …)

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Liebe Amis ….

In den nächsten Tagen dürft ihr euch freuen, denn wir sorgen mal wieder für euch. Der kleine Juniorpartner Europa, der zu 8,3% am internationalen Teil der ISS beteiligt ist, wird einen guten Teil der Versorgungsgüter transportieren. Morgen startet das dritte ATV, diesmal mit dem unaussprechlichen Namen „Edoardo Amaldi“, von praktisch allen nur „Eddi“ genannt. Das die Italiener ihre Raumfahrzeuge nach Leuten, die keiner kennt, benennen habe ich ja schon thematisiert. Nur zum Unterschied: Die Schweizer benennen ihren ATV nach einem Deutschen, der in der Schweiz gelebt hat (ratet mal wer).

Das ATV-03 wird knapp 6,5 t zur ISS bringen.  Dazu kommen noch drei Progress dieses Jahr die weitere 7-7,5 t Fracht bringen. Es ist kein HTV Start dieses Jahr geplant, obwohl Japan noch etwas stärker an der ISS beteiligt ist (12,2 %), die bisher deutlich weniger Fracht zur ISS brachten als die beiden letzten ATV. Nach dem jüngsten Startmanifest rechnet die NASA nicht damit dass sie selbst einen Versorgungsflug dieses Jahr zur ISS durchführen wird. Der Jungfernflug der Dragon ist inzwischen auf Mai gerutscht und gerade kam in den Nachrichten, dass Verzögerungen am Startplatz verantwortlich sind, dass auch OSC noch einige Monate mehr braucht. (mehr …)

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Der Musiktipp: Madness The Wizard

Der Musiktipp von heute ist von Madness. Es ist der letzte Titel des Albums „Wonderful“ von 1999. Ich bin drauf gekommen, weil ich mir im September 2011 die Idee eines Motto-Songs gekommen ist.

Ich hatte gerade den Auftrag bekommen, ein System zu erweitern, dass ich vor zirka zehn Jahren erstellt hatte. Ich habe mich zurückerinnert, und irgendwie kam mir dauernd das Lied „Murder on the dancefloor“ von Elise Baxtor in den Sinn. Das war als ich die längste Zeit bisher bei der Firma war in den Charts und gefiel mir sehr gut. Dann habe ich Fernsehen geschaut und gerade noch vor der Sendung, die mich interessierte den Nachspann angesehen. Da kam von dem Film „der Wixxer“. Der Song dort ist von „Right said Fred“ und Anke Engelke. Aber ich war mir sicher, dass es eine Coverversion war. Und siehe da, eine lokale Suche in meiner MP3-Sammlung zeigte, dass das Original von Madness war und 1999 veröffentlicht wurde. (mehr …)

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