Musiktipp: Don’t Stop me now, Waluslis sieht fern, Schuhbeck macht Werbung für Fast Food

So erst mal ein Zwischenstand im Wettbewerb, Bernd sucht den Superblogger. Derzeit führt Johan mit 74 Lesebeiträgen seines ersten Artikels, knapp vor Manual mit 70 Abrufen. Heute gibt es wieder einen Musiktipp. Heute mal wieder was bekanntes es ist Don“t Stop me now von Queen. Es gäbe dazu vielleicht viel zu schreiben, aber ich finde es ist einfach ein duftes Lied: rhythmisch, packend, mitreisend.

Was bewegt mich sonst noch? Ich war doch sehr erstaunt über den Sündefall von Schubeck. In den Kochshows redet er immer von frischem Essen, feinen Gewürzen und wenn ich ihn mal mitbekomme wirft er mit Halbwissen so um sich, also benennt korrekte Tatbestände ohne auf Details einzugehen und dann noch kürzlich in einer Talkshow der Spruch: Das Problem sind nicht die zwei Wochen zwischen weihnachten und Neujahr, sondern die 50 Wochen zwischen Neujahr und Weihnachten (über die Gewichtszunahme über das Fest). Also er sticht aus den Köchen raus. Die garnieren zwar auch ab und an ihre Ausführungen mit Hintergrundwissen, aber doch eher auf dem Niveau „mal kurz in die Nährwerttabelle geschaut“. Er kommt aber dabei doch recht besserwisserisch her. (mehr …)

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Das Computerdilemma in der Raumfahrt

Bei der Raumfahrt wird ja alles selbst entwickelt oder wenn es so was wie Serien gibt, dann ist es die Kleinserie. Das ist sehr oft kein Problem. In vielen Branchen ist die Einzelanfertigung ja noch die Regel. Natürlich im Handwerk, aber auch in der Luftfahrt, aus der sich die Raumfahrt zumindest von ihrer industriellen Basis her entwickelte. Wer ein eigenes selbst konstruiertes Flugzeug haben will, kann sich noch heute eines bauen lassen. Dasselbe gilt im Instrumentenbau – Großinstrumente waren schon immer Einzelanfertigungen. Es gibt nur eine Industrie wo das nicht der Fall ist: Die Mikroelektronik. (mehr …)

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Ballast Water Management 2

Hallöchen: Heute wieder ein Gastbeitrag, diesmal von Johan und in zwei Teilen. Der zweiteTeil heute, der erste kam vorgestern.
Ich möchte dran erinnern, dass ich immer noch den Superblogger suche. Johan ist nun das zweite Talent das sich dieser Herausforderung stellt.

Im zweiten Teil widme ich mich der aktuellen Bordpraxis sowie den heute verfügbaren technischen Lösungen.
An Bord ist eine Person der Ballast Water Management Officer. In der Regel ist es der erste Offizier, da er ohnehin schon die Ballastplanung erstellt, und neben dem Kapitän in der Regel der erfahrenste Nautiker ist. Er erstellt für jede Reise einen Ballastwasser-Wechselplan, achtet auf die Einhaltung der Gesetzte und protokolliert schriftlich alle Ballastvorgänge. Dazu wird in tabellarischer Form die vorhandene BW-Menge, Datum, Uhrzeit, Zeitdauer und der geografische Ort des Vorganges erfasst. Vor jedem Einlaufen werden die Dokumente in elektronischer Form an die Hafenbehörde geschickt, die über die Einlaufgenehmigung entscheidet. Man tut also gut daran die Bücher seriös zu führen.
Ein Schiffsleben ist normalerweise in 5-Jahresblöcke unterteilt. Je nach Zulassung durch die Klassifikationsgesellschaft (sowas wie der TÜV für Schiffe) ist nach fünf Jahren die Klassenerneuerung fällig. Dazu wird das Schiff eingedockt, und neben Wartungs- und Reparaturarbeiten wird der gesamte Schiffskörper auf Seetüchtigkeit untersucht. Bei Erfolg wird die „Klasse“ für weitere fünf Jahre verlängert. Die Konvention sieht eine genaue Überprüfung des Ballast Water Management Plans im Rahmen dieser Klassenerneuerung auf ihre weitere Tauglichkeit vor. Darüber hinaus finden jährlich weit weniger aufwendige Untersuchungen an Bord statt. Das sind die für uns eher lästigen Termine wo eine Traube Menschen an Bord kommt, alle Papiere sehen möchte, ggf. Ballastwasserproben nimmt und je nach Mentalität fünf Stangen Zigaretten als zusätzliche Aufwandsentschädigung haben möchte. (mehr …)

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Wie rekonstruiert man Raketendaten?

Heute mal eine Einführung in eine Technik, von der ich meinte, dass man sie nach Öffnung der Sowjetunion nicht mehr nötig hat – dem Rekonstruieren von Raketendaten aus wenigen unvollständigen Angaben. Doch dank Träger in Drittweltländern wie der Naro oder Safir, oder Firmen die keine Daten veröffentlichen ist diese Kunst auch heute noch gefragt. Ich will mal zeigen wie man die Daten der Falcon 9 Block III rekonstruiert, die ja im April 2011 angekündigt wurde.

Das wichtigste ist zuerst einmal so viele Daten wie möglich zu sammeln. So wissen wir vom Merlin 1D, dem Haupttriebwerk, dass sie antreibt: (mehr …)

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Ballast Water Management 1

Hallöchen: Heute wieder ein Gastbeitrag, diesmal von Johan und in zwei Teilen. Der erste Teil heute, der nächste übermorgen.
Ich möchte dran erinnern, dass ich immer noch den Superblogger suche. Johan ist nun das zweite Talent das sich dieser Herausforderung stellt. Manuels Luftschiff-Beitrag ging wohl in dem Neujahrstrubel unter und fand nur 70 Leser in den ersten zwei Tagen, die für den Kontest zählen.
Ach übrigens, wenn ihr mehr über den Blog 2011 wissen wollt, hier eine öffentliche Statistik, wobei ich nicht allen Punkten traue, so halte ich die Anzahl der Kommentare z.B. für recht niedrig….

Anfang des 20. Jhds wurde durch eine Invasion von Phytoplankton in der Nordsee die ursprünglich in Asien beheimatet war bekannt, dass Wasserorganismen auch in fremden Gebieten existieren können. In den siebziger Jahren wurden erstmals wissenschaftliche Untersuchen angestellt. Der WWF hat festgestellt das derzeit allein in den US-Gewässern stündlich 7.5 Millionen Liter Ballastwasser von Schiffen gepumpt wird. Jährlich werden etwa 10 Mrd Liter Ballastwasser rund um den Erdball transportiert. Warum überhaupt so viel Ballastwasser transportiert wird, möchte ich an einem Beispiel erklären. Ein typischer Supertanker bzw VLCC (Very Large Crude Oil Carrier) verkehrt zwischen den Ölquellen im arabischen Raum und den USA. Er macht sich von Housten, Texas unbeladen, das heißt im Ballastzustand auf in die Arabischen Emirate. Aus Stabilitätsgründen aber sind seine Ballasttanks voll gefüllt. Für ein Schiff dieser Größe sind das etwa 106.500t Wasser. Im Hafen angekommen wird es mit Rohöl beladen, und gleichzeitig das Ballastwasser außenbords gepumpt. Voll beladen macht sich das Schiff wieder auf die Rückreise, dann aber ohne Ballastwasser, denn die Ladung sorgt alleine für ausreichende Stabilität. Durch die neuen Erkenntnisse wurde die Problematik etwa Ende der achtziger Jahre erstmals ein Thema für die International Maritime Organisation (IMO). Dort wurden Lösungsansätze diskutiert und Richtlinien erarbeitet um das Problem des Transports von Lebewesen im Ballastwasser von Schiffen lösen zu können. Kanada war 1989 das erste Land die Empfehlungen für einen freiwilligen Ballastwasseraustausch für Schiffe veröffentlichte, die die Great Lakes und den St. Lawrence Strom befahren wollten. (mehr …)

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