Die schlechtesten Computer – der IBM PC / AT

Ja ich mache vor nichts halt, nicht mal vor dem IBM PC. Warum ist er ein schlechter Computer? Weil wir mit den Einschränkungen über 20 Jahre lang arbeiten mussten die man durch die fix-fix eingeführten Standards hatte. Aber fangen wir mal an: IBM wollte einen neuen Computer, der besser als die etablierten Rechner ist. Was haben sie dafür ausgesucht?

  • Den 8088 Prozessor, der 40% langsamer als ein 8086 ist und diesen nur mit 4,77 MHz getaktet (eine 8 MHz Version des 8086 war schon verfügbar)
  • Die Hauptplatine fasste epochale 16 kbyte RAM, weniger als beim zwei Jahre vorher vorgestellten Apple II+ mit 48 kbyte RAM, mit Steckkarten konnte man den Speicher auf 256 kbyte ausbauen
  • Der Bus wurde weil es schnell gehen sollte, weitgehend vom IBM System/23 Datamaster übernommen, das einen 8085 Prozessor einsetzte. Schon nach wenigen Jahren war er zu langsam für aktuelle Grafikkarten und Festplatten.
  • Es gab einen Textadapter der nur Texte darstellen konnte und einen Colorgrafikadapter der 320 x 200 Pixels (genauso viel wie gängige Heimcomputer die einen Bruchteil kosteten) darstellen konnte – allerdings benötigten beide Adapter separate Monitore.
  • Die Diskettenlaufwerken konnten beide Seiten einer Disk beschreiben, aber im Betriebssystem wurde nur das einseitige Beschreiben unterstützt
  • Und es gab ein enorm fortschrittliches Betriebssystem namens PC-DOS, das eine Kopie von CP/M-80 war, nur war es sicher nicht das Betriebssystem das dieser Hardware angemessen war und es hatte auch noch über 300 Bugs.
  • Zuletzt: das Netzteil war mit 63,5 Watt Leistung zu schwachbrüstig. Wer zwei Diskettenlaufwerke einbaute konnte in der Regel nicht mal alle Steckplätze belegen, der Anschluss einer Festpatte erforderte eine Erweiterungsbox mit einem 130 Watt Netzteil.
  • Und dafür war er so billig: Nur Konsole ohne Diskettenlaufwerk 1.600 Dollar, mit zwei Diskettenlaufwerken, 128 kbyte RAM und Drucker sogar 4.600 Dollar. Da bekam man zwei gleichwertig ausgestattete Apple II dafür….

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Anstehende Raumfahrtereignisse

Zwei Ereignisse stehen in den nächsten zwei Tagen an. Da ist zum einen der Vorbeiflug von Stardust an Tempel 1 und zum zweiten der Start des zweiten ATV „Johannes Kepler“.

Er ist der zweite Schwerlasttransporter der nun die ISS erreicht und er hat eine wichtige Aufgabe: Den Großteil seiner Ladung macht der Treibstoff aus. 4.5 t werden mitgeführt um den Orbit der Station anzuheben. Nun da sie fertiggestellt ist und nur noch zwei Space Shuttle Flüge anstehen kann ihr Orbit angehoben werden. Das war vorher wegen der Nutzlastmaximierung des Space Shuttles nicht notwendig. Die Treibstofftanks sind randvoll. Zusätzlich werden 850 kg Treibstoff für Swesda mitgeführt. Auch diese dienen demselben Zweck. Dazu kommen 100 kg Gase. Wasser wird nicht mitgeführt, da die Tanks derzeit gut gefüllt sind. Das System konnte aber nicht ausgebaut werden, da Abwasser von der ISS entfernt werden soll. Neue leichtgewichtige Racks nehmen 1.600 kg trockene Fracht aus.

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Die Computerbranche bescheisst!

Ja anders kann man es nicht nennen und es geht so seit mindestens 30 Jahren: Die meisten Angaben bei Computern sind falsch.

Basierend auf dem Binärsystem nachdem Computer arbeiten gibt es folgende Gesetzmäßigkeiten:

  • 1 kilobyte = 1.024 Byte
  • 1 megabyte = 1.048.576 Byte
  • 1 gigabyte = 1.073.741.824 Byte
  • 1 terabyte = 1.099.511.627.776 Byte

Da die Vorsilben, „giga“, Nega“ und „tera“ im normalen Leben nicht vorkommen gibt es auch keine Verwechslung mit Begriffen aus dem Alltag wo ja kilo für 1.000 steht. Eine Ausnahme sind die Funkfrequenzen, aber diese haben ja auch nichts direkt mit den Computern zu tun und wenn dann dort von GHz die Rede ist, so weis man dass es nicht 1.073 Milliarden Herz sondern nur 1 Milliarden Hertz sind. (mehr …)

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