Das Ende der PC Revolution – Teil 3

Ich habe das Thema ja schon mal aufgenommen. Es ist abzusehen, dass die bisherigen exponentielle Wachstumskurve bei den Chips sich abflachen wird und vielleicht zum Stillstand kommt. Ich habe mich schon mal mit dem technischen Aspekt beschäftigt: Basis für eine weitere Steigerung ist im Prinzip die Verkleinerung der Strukturen. Dazu benötigt man immer kurzwelligeres Licht. Die Erzeugung von Extremer UV-Strahlung ist aber aufwendig und der Wirkungsgrad ist gering, optische Elemente müssen außerordentlich hohe Genauigkeiten aufweisen, bei der nächsten Generation im Bereich von Atomdurchmessern. Das ist der technische Aspekt, denn ich schon mal erläutert habe.

Der zweite Aspekt ist der finanzielle. Eine Chipfabrik der nächsten Generation kostet schon 4 Milliarden Dollar. In dem Maße in dem die Fertigung aufwendiger wird, steigen die Kosten an. Schon heute ist es so, dass die aktuelle Strukturbereite (45 nm) nur von wenigen Firmen beherrscht wird, weil einfach die meisten sich die Investitionen nicht leisten können. Neben den beiden Großen IBM und Intel sind es vor allem Allianzen. Die anderen Halbleiterfirmen schließen sich zusammen und betreiben zusammen eine Fabrik. Das ergibt sich einfach daraus, dass die Investitionen nur bei sehr hohen Stückzahlen und/oder hohen Gewinnen hereinkommen. Das klappt vielleicht bei den schnellsten CPU’s für PCs oder GPU’s, aber sicher nicht bei Chipsätzen, Embedded Prozessoren etc. die zu ganz anderen Preisen verkauft werden. (mehr …)

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Nachlese zum Dschungelcamp

So, nun ist es mal wieder vorbei die fünfte Staffel von "Ich bin ein Star, holt mich hier raus". Sie wurde dank Sarah K. zum Quotenrenner. Ich habe es angeguckt und bin hängen geblieben. Eigentlich wegen Rainer Langhans, von dem man ja viel gehört, aber wenig in den letzten Jahren gesehen hat. Ich will mich mal mit der Frage beschäftigen, warum die Stars reingehen und ob sich de Hoffnungen erfüllen.

Es gibt ja zwei Motivationen, das haben zumindest die bisherigen Teilnehmer gesagt: Das Geld (50.000 Euro Antrittsprämie und eine unbekannte Prämie für den Dschungelkönig) und die PR. Das erste ist klar und es gibt ja auch überschuldete Stars, wie nun Katy Karrenbauer. Wenn ich 50.000 Euro verdienen könnte und Schulden hätte, würde ich da auch hingehen. Für 50.000 Euro würde ich auch so 14 Tage hingehen. Warum nicht? Das Geld ist ja auch nicht so leicht verdient, denn egal was man macht, man muss die Kommentare von Bach und Zietlow gefallen lassen und weis nicht was von einem über den Äther geht.

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Zwischenstand „Computergeschichte(n)“

Also mir fallen in letzter Zeit keine großen Themen für neue Blogs ein. Gastblogs habe ich auch keine zugeschickt bekommen. So berichte ich mal von meinem neuesten Manuskript, das nun auch den offiziellen Namen „Computergeschichte(n)“ bekommen hat. Es ist ein Buch über Technikgeschichte und PC-Pioniere. Ich habe das ja hier schon im Blog öfters angesprochen. Auch wenn mir einige abgeraten haben. Es hat zumindest mir Spaß gemacht und das ist das wichtigste an meinen Büchern. Denn wenn es um Umsatz geht würde ich über andere Dinge Bücher schreiben, vielleicht Erotikromane unter Pseudonym oder Diätratgeber. (Über Diäten wird noch was kommen, aber sich kein Buch im Stil der anderen Ratgeber).

Ich habe nun die erste Phase weitgehend abgeschlossen, das ist die Recherche und das Konzept. Das ist eigentlich der Teil der so richtig Spaß macht, auch wenn es nach einigen Monaten auch in Arbeit umschlägt – sich informieren, Einlesen, das Gefundene zusammenfassen, prüfen und aufschreiben. Die eigentliche Arbeit kommt nun, nämlich das ganze möglichst lesbar zu gestalten. Doppeltes zu streichen, die Sprache zu verbessern. Bis April will ich das erledigt haben, aber ich denke dass es schneller geht und ich vielleicht schon bis zum März fertig bin. Vom Zeitplan her bin ich zufrieden. Nachdem ich letztes Jahr ja einen Hänger hatte und einige Monate nichts getan habe, habe ich mir vorgenommen dieses Jahr mit etwas mehr Disziplin die Bücher voranzubringen, sodass auch drei dieses Jahr erscheinen können. (mehr …)

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Politiker und das Internet

Aigner will den „digitalen Radiergummi“ fürs Internet. An und sich denke ich eine nützliche Sache. Doch wie soll er aussehen? Nach einem Bericht in der aktuellen ct‘ will Aigner ein Konzept der Uni Saarland umsetzen. Demnach verschlüsselt der Anwender eine Bilddatei mit einem Schlüssel der auf einem zentralen Server liegt. Wer es ansehen will, muss einen Client installieren der sich den Schlüssel vom Server holt. Der Anwender kann das Verfallsdatum des Schlüssels bestimmen. Um das automatisierte Holen von Schlüsseln zu verhindern muss ein Captcha eingegeben werden. Ach ja, das ganze soll 10 Euro für 20 bis 30 Bilder kosten….

Ich denke jedem Laien leuchtet ein, dass dies keine Lösung ist. Sie ist zu umständlich, beschränkt auf Bilder und zu teuer. Die Frage ist, warum ist Aigner dafür? Es ist ja nicht das erste was so zum Thema Internet von der Bundesregierung kommt, so die Sperren für Kinderpornografie, der Bundstrojaner etc. Bei allen bemerke ich, dass die Kompetenz der Politiker bei nahezu Null liegt. Das ist ja ein Dauerthema schon 1994 verstand Kohl, als man ihn auf die Datenautobahn ansprach darunter den Ausbau der Autobahnen für Kraftfahrzeuge. (mehr …)

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Information anstatt Waffen!

Bei den Unruhen in Ägypten war das erste, was getan wurde, den Internetzugang zu sperren, nachdem schon im letzten Jahr beim Iran so die Wahlmanipulationen aufgedeckt wurden und es Unruhen gab. In der Tat ist das Internet nun das Medium das nicht zensiert werden kann. In Staaten in denen Presse und Fernsehen nur die Regierungssicht verbreiten, ist dies die Möglichkeit sich zu informieren, die Welt und andere über Zustände zu unterrichten und sich zu koordinieren. Da die Reglementierung von Zugängen immer schwieriger ist, weil sie ja nicht nur für Privatleute notwendig, sondern auch für die Wirtschaft eines Landes denke ich werden wir noch mehr solche Aufstände? Revolutionen? egal wie man es nennt? sehen.

Irgendwie ist dieser Trend an den USA die doch so high-tech freundlich sind vorbeigegangen. Nicht dass es dort nicht viele Internetzugänge gibt, aber ihre Außenpolitik läuft immer noch nach dem Motto „Embargo, Ausgrenzen und Drohkulisse“. Mein Vorschlag für eine etwas andere Politik: Stellt den Ländern, die ihr nicht so gerne mögt, doch mal Internetzugänge bereit. Das zerfällt in einen einfachen und einen komplizierten Teil. Der einfache: Die USA stellen die technische Infrastruktur. Das sind zwei Komponenten: (mehr …)

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