Information anstatt Waffen!

Bei den Unruhen in Ägypten war das erste, was getan wurde, den Internetzugang zu sperren, nachdem schon im letzten Jahr beim Iran so die Wahlmanipulationen aufgedeckt wurden und es Unruhen gab. In der Tat ist das Internet nun das Medium das nicht zensiert werden kann. In Staaten in denen Presse und Fernsehen nur die Regierungssicht verbreiten, ist dies die Möglichkeit sich zu informieren, die Welt und andere über Zustände zu unterrichten und sich zu koordinieren. Da die Reglementierung von Zugängen immer schwieriger ist, weil sie ja nicht nur für Privatleute notwendig, sondern auch für die Wirtschaft eines Landes denke ich werden wir noch mehr solche Aufstände? Revolutionen? egal wie man es nennt? sehen.

Irgendwie ist dieser Trend an den USA die doch so high-tech freundlich sind vorbeigegangen. Nicht dass es dort nicht viele Internetzugänge gibt, aber ihre Außenpolitik läuft immer noch nach dem Motto „Embargo, Ausgrenzen und Drohkulisse“. Mein Vorschlag für eine etwas andere Politik: Stellt den Ländern, die ihr nicht so gerne mögt, doch mal Internetzugänge bereit. Das zerfällt in einen einfachen und einen komplizierten Teil. Der einfache: Die USA stellen die technische Infrastruktur. Das sind zwei Komponenten: (mehr …)

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Skandale?

Ich will mal an meinen gestrigen Blog anschließen. Warum ist eigentlich das Thema Ernährung derzeit so populär in Fernsehsendungen? Weil es jeden interessiert, vielleicht auch deswegen die Kochwelle auf allen Kanälen – private und öffentliche.

Dann gibt es natürlich so Produktionen wie "Supersize me" die noch extremer sind und die Lebensmittelindustrie oder Gastronomie anprangern. Doch auch bei uns findet man im Fernsehen immer wieder dieselben Gesichter. Da taucht immer wieder Thilo Bode von Food Watch auf oder mein Kollege Udo Pollmer, von dessen "Enfant Terrible" Image der neunziger Jahre nicht mehr viel übrig geblieben ist.

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„So called“ Verbrauchersendungen – Da wird mir übel

Ich habe mir auf ZDF Neo die Sendung “Da wird mir übel” gesehen. Ich hätte es ja mir ja schon bei dem Titel denken können – unter dieser sogenannten Verbrauchersendung verbirgt sich nichts empfehlenswertes. Wenn ich mal das dem jugendlichen Zielpublikum geschuldeten Format ignoriere (Zwischenschnitte mit Bildern und komischen Geräuschen bei buzzwords), Dokutainment im Sinne von Kameradokumentation der “Recherche” und “Besuchen” bei Herstellern, dann stößt mir doch einiges auf. (mehr …)

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Wikileaks und das DLR

Nun hat die so called Enthüllungsplattform Wikileaks wieder Schlagzeilen gemacht – Deutschland plant einen Spionagesatelliten!!!

Gähn – das sollen Enthüllungen sein. Öffentlich einsehbare Dokumente?

Aber zumindest eine Schlagzeile für einige Space Portale, denen der Begriff Dual-Use wohl nicht so geläufig ist. Also es gibt militärische Satelliten über die weis man fast nichts, z.B. die amerikanischen Keyhole11/12 Serie oder auch die deutschen SARLupe Satelliten. Sie sind auch geheim (bei der DLR ist z.B. der Kontrollraum oben an den Fenstern abgehängt, dass kein Besucher mal reinschauen kann was dort gerade kontrolliert wird). (mehr …)

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Der Tod der Computerfamilien

Es war einmal … ja es war einmal eine Zeit da war die Computerwelt noch in Ordnung. Es gab verschiedene Familien, in denen sich jeweils unterschiedliche Hersteller tummelten und alle waren zufrieden und machten Gewinne.

Gehen wir mal 30 Jahre zurück – ins Jahr 1981. Da gab es die Großrechnerwelt. IBM und die sieben Zwerge (Burroughs, Sperry Rand, Control Data, Honeywell, General Electric, RCA und NCR) produzierten Großrechner. Maschinen die ganze Räume einnahmen, an die niemand direkt herankam und deren Rechenleistung sich entweder mehrere Benutzer teilten oder die die gesamte Buchhaltung eines Großunternehmens übernahmen.

Die Rechner wurden meist gemietet, hatten einen vor Ort Service und bestanden aus eigener Hardware der Hersteller. (mehr …)

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