Sportförderung mal anders

Die olympischen Winterspiele sind ja vorbei und die Medaillenausbeute stimmt glaub ich auch, wenn es auch einige Überraschungen (positiv und negativ) gab. Aber ich weiß schon wie man in zwei Jahren wieder meckert wenn es bei den Sommerspielen wieder mau aussieht. Warum ist dem so. Es ist schlicht und einfach zu erklären: Wer bei Olympia und Weltmeisterschaften erfolgreich sein will, muss über Jahre hinweg trainieren und dies über viele Stunden pro Woche. Während dieser Zeit kommen Ausbildung und Beruf zu kurz. Hochleistungssport und berufliche Karriere schließen sich weitgehend aus. Was ist der Lohn dafür? Nur wenige Olympioniken können selbst beim Gewinn von Medaillen später mit Einnahmen aus Werbung oder mit einer Karriere als Sportreporter rechnen. Das klappt bei Skispringern oder Leichtathleten. Doch wer interessiert sich für Kunstschützen, Turmspringer oder die vielen anderen olympischen Disziplinen?

Daher mal eine meiner Ideen nun zur Sportförderung: Man kombiniere Kapitalismus mit Kommunismus! Kapitalismus: Ich denke man kann mehr Leute dazu bewegen, eine Sportart die sie gerne als Hobby betrieben, „beruflich“ zu betreiben (im Sinne von Vollzeit), wenn sie dadurch keine Nachteile erleiden. Also, solange sie dies tun ein Einkommen haben, dass zumindest dem eines Durchschnittsverdieners entspricht. Für die die bei internationalen Wettbewerben erfolgreich sind und Medaillen gewinnen, sollte es als Ansporn für Gold Medaillen eine (einmalige) zusätzliche Absicherung über 10 Jahre nach Aufgabe der Sportkarriere und für Silber und Bronze 5 bzw. 3 Jahre. Also praktisch ein Gehalt nach Ende der Sportkarriere. Genug zeit sich ein neues Standbein aufzubauen. (mehr …)

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Vergleiche die ich nicht ausstehen kann

Astronaut bei 28.000 km/hEs gibt Dinge über die kann ich mich immer wieder aufregen. Eines sind Vergleiche die nicht passen oder Vereinfachungen die extrem suggestiv wirken. Gerade in der Raumfahrt sind die ja oft gängig. Hier mal zwei Beispiele:

„Die Astronauten verließen die Raumstation um bei einer Geschwindigkeit von 28.000 km/h Außenarbeiten durchzuführen“ oder „Die Entwicklung eines Raumgefährts das mit einer 28.000 km/h schnellen Raumstation ankoppeln kann ist eben so teuer“.

Okay ich denke jeder der sich auskennt weiß was hier die suggestive Unterstellung ist. Was wir seit Einstein theoretisch untermauert haben, aber intuitiv wahrscheinlich auch so wissen ist, dass in einem sich mit unveränderlicher Geschwindigkeit bewegenden System es keinen Unterschied zu den Zustand ohne Bewegung gibt, die ein Beobachter feststellen kann – logisch sonst wäre das Bewegen im Zug oder im Flugzeug etwas problematisch. Die Stewardessen hätten einen harten Job wenn der Kaffee sich mit 900 km/h von der Kanne wegbewegen würde. So auch im Weltall, ja dort gibt es sogar noch idealere Bedingungen als wie auf der Erde – keine Turbulenzen, keine Verbindungen zwischen den Schwellen… (mehr …)

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Der DSN Satellit

Die Frage zum vorletzten Blogeintrag bringt mich auf eine neue Idee: Warum nicht die Empfangsstation für eine Raumsonde ins Weltall auslagern? Wie schon erläutert gibt es eine Problematik: Je höher die Wellenlänge von Radiowellen ist, desto stärker die Abschwächung durch die Atmosphäre. Satelliten benutzen für Satellitenfernsehen schon seit langem nur den unteren Bereich des Frequenzbandes von 11-14 GHz für den Downlink und den oberen nur für leistungsfähige Empfangsstationen oder den Uplink. Auch die NASA scheint sehr langsam die Umrüstung des DSN auf das Ka Band bei rund 30 GHz anzugehen, obwohl seit 2001 Sender dafür an Bord von Raumsonden vorhanden sind. Viel langsamer als die schnelle Umstellung Mitte der siebziger Jahre vom S-Band (2,1/2.3 GHZ) auf das X-Band (7,3/8,4 GHz).

Im Weltall spielt die Atmosphäre keine Rolle und man kann noch höhere Frequenzen nutzen. Im folgenden einige Spekulationen, spekulativer als sonst bei mir, weil ich mich weder gut bei Kommunikationssatelliten noch überhaupt in der Hochfrequenztechnik auskenne. Erst mal: Welches Band kann man benutzen? Der Übergang von Radiowellen zu thermischen Infrarot beginnt etwa bei 1 mm Wellenlänge, also rund 300 GHz. Genutzt werden heute bis zu 98 GHz bei Wetteradar (kurze Reichweite) und experimentell wurde der Funk mit 60 GHz zwischen zwei Satelliten erprobt. Da eine Verdopplung der Frequenz eine Halbierung des Öffnungswinkels bewirkt bedeutet dies bei gleichem Durchmesser von Sende- und Empfangsantenne eine viermal höhere Datenrate oder eine der beiden Antennen kann nur den halben Durchmesser aufweisen. (mehr …)

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Moderne Kunst, Pufftester und käufliche Gespräche

Ich habe mir mal die vier Folgen „Nie wieder keine Ahnung: Malerei“, die im SWR über den Jahreswechsel ausgestrahlt wurden angesehen. Während mir das einiges über Kunstgeschichte und auch einige Erkenntnisse über klassische Malerei nahebrachte, blieb mir die Moderne nach wie vor verschlossen. Ich finde auch die Begründungen recht sinnfrei. Es kann nicht Kunst sein nur einen Alltagsgegenstand aus dem Kontext zu entfernen. Wenn dem so wäre, würde man Müllkippen nicht als Müllkippen sondern als Museen bezeichnen. Nicht jede neue Idee ist Kunst (Das Aufhängen von Bildern auf dem Kopf, eine vollkommen blaue Leinwand), sondern einfach oft nur eine Schnapsidee oder Faulheit.

Es läuft immer auf das eine heraus: Moderne Kunst produziert keine Bilder die man verstehen kann, sondern drückt nur die Emotionen des Künstlers aus. Die Frage die ich mir stelle: Will ich kennen? Was juckt mich der Ärger von Basewitz, die Blähungen von Kandinsky? Wenn ich Geld für ein Bild ausgebe, dann weil es schön ist, vielleicht weil es etwas wiedergibt was ich gerne sehe. Es kann sein, dass moderne Kunst das auch ist, aber vieles geht in Richtung Design – bunte Muster, die man auch als Tapete oder Fließenmuster im Bad haben könnte. (mehr …)

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Der Titan Rover Teil 2

So heute zum zweiten Teil des Titan Rovers. Er kommt etwas verspätet weil ich durch die nun häufigeren Berechnungen von Daten von Ionenantriebsmodulen erst mein Programm angepasst habe, da dies nun häufiger ist und komfortabel als jedes Mal Excel zu bemühen. Heute will ich die Mission genauer skizzieren. Natürlich geht das nicht „vom the Sketch“. Ich orientiere mich daher an schon existierenden Missionen. Grundlage für den Rover sollten die derzeitigen Mars Rover sein, nicht das geplante Labor, vor allem wegen der Gewichtsbeschränkung. Teile der stationären Phoenix Landermission, von Philae und Cassie werden auch genutzt. Titan und Mars sind recht vergleichbar in den Bedingungen für einen Rover: Sie sind beide recht kalt (Titan noch kälter, aber das ist durch Heizung gut beherrschbar) und die Schwerkraft ist ähnlich. Bei Titan gibt es noch eine dichtere Atmosphäre als auf dem Mars.

Daher sollte die Basis ein veränderter Mars Exploration Rover sein.

Die Veränderungen sind: (mehr …)

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