Die Lebenszone

In der Diskussion um das Terraformen des Mars wird gerne vergessen, dass er außerhalb der Lebenszone um die Sonne liegt. Zeit einmal dieses Thema näher zu betrachten. Die Lebenszone (habitable zone) ist vereinfacht gesagt, die Zone rund um einen Stern in dem Leben auf einem Planeten dauerhaft existieren kann. Dauerhaft ist relativ zu sehen, da sich Sterne verändern, aber zumindest über einen Zeitraum der auf der Erde benötigt wurde, um Leben hervorzubringen, also im Bereich von mindestens 1 Milliarde Jahre, optimal 3.5 Milliarden Jahre, solange gibt es schon Leben auf der Erde. Neben der allgemeinen Definition gibt es natürlich noch Unwägbarkeiten die dann zu unterschiedlichen Angaben führen. Zeit einmal das zu beleuchten.

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Prominente, Werbung und Glaubwürdigkeit

Kürzlich ist mir die Werbung von Dieter Bohlen für eine Wurstsorte, sinnigerweise "der Bruzzler" genannt aufgefallen. Der Spot ist nicht besonders gut gemacht:

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Von der Zuverlässigkeit von Quellen

Die Kommentare von Max zum Blog "Die wichtigen Fragen stellen" haben mich mal bewogen was zu der Zuverlässigkeit von Quellen zu sagen. Der in beiden Fällen zitierte Zubrin ist ja in Raumfahrtkreisen kein Unbekannter. Er hat vor etwa 15 Jahren einen "Mars-Direct Plan" entworfen, der einen interessanten Ansatzpunkt beinhaltete (Die Treibstoffgewinnung auf dem Mars), aber auch Dinge die so nicht machbar sind, wie z.B. die ganze Reise in einem Raumschiff durchzuführen (egal ob interplanetare Mission oder Mars Oberflächenmission oder Landung). Später hat er dann noch eins drauf gelegt und diesen Plan zur Terraformierung veröffentlicht, und die Mars Society gegründet, von der ich auch Post bekommen habe, weil eine realistische Sicht der Dinge nicht ihren Paradigmen entspricht. Mein Eindruck von den Gesprächspartnern war kein guter, ich habe elementare Kenntnisse in der Naturwissenschaft und Technik vermisst.

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Geht es nicht ein bisschen kleiner -Teil 2

Anknüpfend an den letzten Beitrag möchte ich heute mal auf die Instrumentierung eingehen. Maximal 20 kg für Instrumente ist nicht viel. Doch es gibt Kombiinstrumente die zeigen, dass es geht: MICAS von Deep Space 1 kombinierte ein IR Spektrometer mit einem UV Spektrometer und einer Kamera. Optik war ein 10 cm Teleskop – bei nur 12 kg Gewicht. RALPH an Bord von New Horizons wiegt 10.1 kg und kombiniert ein Vis/IR Spektrometer und eine Kamera mit einem 7.5 cm Teleskop.

Damit wäre ein IR Spektrometer und ein Teleskop als Kombiinstrument möglich. Gekoppelt an ein 15 cm Teleskop ergibt dies ein leistungsfähiges Instrument. Sinnvoll ist ein Vis/IR Spektrometer und eine Kamera. Ein UV Spektrometer ist sinnvoll bei Jupiter, nicht jedoch bei den Monden und als Option zu betrachten. Ein gängiger HgCdTe IR Sensor wie der PACE-1 hat 256 x 256 Pixel von 40 µm Wellenlänge bei einer Cut-off Wellenlänge von 4.9 µm. Ein CCD Array für das sichtbare Licht muss bei geringeren Wellenlängen arbeiten, meist nur bis 0.9 µm Wellenlänge. Er kann daher rund 5 mal kleinere Pixels aufweisen (8 µm/Pixel). So wären zwei mögliche Sensoren denkbar:

Für das IR Spektrometer: 256 x 256 Pixel HgCdTe Array – erzeugt Datencuben von 256³ = 16 Millionen Punkten pro 256 x 256 Pixel Messung

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Gehts auch ne Nummer kleiner?

Neben den klassischen Raumsonden, die einige Hundert Kilo wiegen oder gar einige Tonnen, gibt es immer wieder die Idee auch viel kleinere Raumsonden zu bauen. Es stellt sich dann immer das Kosten/Nutzen Verhältnis. Instrumente sind nicht beliebig verkleinerbar, kleinere Sendeantennen und eine geringere Sendeleistung (durch niedrigere Leistung der Solarzellen) bewirken kleine Datenraten. Auf der anderen Seite hat man Entwicklungskosten und Startkosten die nicht im gleichen Maße veringerbar sind. So ist eine kleinere Rakete meistens pro Kilogramm Nutzlast teurer als eine große. Trotzdem habe ich mir mal selbst eine Aufgabe gestellt und zwar eine anspruchsvolle.

Ist es möglich eine Raumsonde zu Jupiter zu starten die nicht teuer ist und trotzdem noch nützlich? Dazu muss man natürlich definieren was "nicht teuer" ist. Ich habe dies dahingehend definiert:

  • Preiswerter Raketenstart (Dnepr, Rockot oder Ariane 5 Sekundärnutzlast)
  • Keine RTG (extrem teure Energiequelle)

Ich habe mich mal für eine Sekundärnutzlast einer Ariane 5 in den GTO Orbit entschieden (maximal 600 kg). Kann man da überhaupt noch nennenswert Nutzlast zum Jupiter bringen? Ja, aber nicht auf direktem Weg. Mein Konzept sieht folgendes vor:

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