Wie sicher muss bemannte Raumfahrt sein?

Ich habe das Thema ja schon letztes Mal angesprochen, und nach einigen Vorabmeldungen wie im Daily Telegraph, gibt es auf den entsprechenden Seiten, nun auch eine offizielle Bestätigung: Das "Transition Team" von Barack Obama ist für die Einstellung der Ares I und Verwendung der Delta und Atlas. Die Gründe sind einfach: Das kostet 3.4 Milliarden weniger als die Ares I (prognostiziert für 10 Milliarden) und sie könnten schon 2013 anstatt 2015 zur Verfügung stehen.

Griffin scheint das nicht so zu sehen: "Still, NASA Administrator Michael Griffin said the Ares I rocket is the safest, most reliable and most affordable way of returning astronauts to the moon, the newspaper said.". Also zuerst einmal denke ich, ist das Zitat aus dem Zusammenhang gerissen, denn es spricht ja niemand davon die Delta und Atlas als Mondrakete einzusetzen – dafür müsste man ihre Nutzlast schon um den Faktor 6 steigern. Doch davon unabhängig einige Anmerkungen:

(mehr …)

WeiterlesenWie sicher muss bemannte Raumfahrt sein?

Vorausschau auf das nächste (Raumfahrt)Jahr

VergleichNachdem sich alle mit Jahresrückblicken und Voraussagen derzeit überbieten. Meine Vorhersagen für das Raumfahrtjahr 2009. Zuerst einmal: Wird die Wirtschaftskrise sich auf die Starts 2009 auswirken? Ein definitives Nein. Aus mehreren Gründen. Das eine ist, dass der Haushalt in den meisten Ländern schon im Oktober oder früher beschlossen wurde. Das zweite ist, dass Raumfahrtprojekte die 2009 starten, im Jahre 2005 oder früher genehmigt wurden. Selbst bei einem normalen Satelliten sind 4 Jahre von Projektbeginn bis zum Start ganz normal. Bei der ESA wird sogar in 3 Jahre Schritten geplant, was noch etwas mehr Sicherheit gibt.

(mehr …)

WeiterlesenVorausschau auf das nächste (Raumfahrt)Jahr

Die lange Reise der NK-33 Triebwerke

Ich nutze die Zeit zwischen den Feiertagen für ein paar Updates an der Website. eigentlich habe ich mir ja vorgenommen, an meinem Delphi Skript für den Lehrauftrag an der BA Stuttgart zu schreiben, aber den ganzen Tag ist das zu langweilig und ich habe auch mal Urlaub. (Vor allem fallen mir dann irgendwelche Dinge ein ,die ich noch an meinen Programmen reinachen könnte, so ist schon als Nebenprodukt der Schnellstarter Portable für USB Medien entstanden).

(mehr …)

WeiterlesenDie lange Reise der NK-33 Triebwerke

Ein Tipp für die Bundeswehr – Teil 2

Im letzten Blog hatte ich ja schon angesprochen, das die Bundeswehr auf die Kompetenzen, die sich heute unsere Universitäten angeeignet hat, zurückgreifen könnte und von denen ihre Beobachtungssatelliten bauen lassen könnte – Eine Situation die nur Gewinner hat: Die Bundeswehr kommt so zu Satelliten, die den Truppen bei der Aufklärung helfen, ihre Effizienz erhöhen und ihr Risiko senken und die Universitäten können ihre Studenten praxisnah ausbilden, die Studenten haben nicht nur eine theoretische Vorbildung, sondern verstehen auch etwas von der Materie und sind so besser und höher qualifiziert.

Einen Kleinsatelliten zu bauen, ist heute recht einfach. Es gibt sogar ESA Wettbewerbe für Cubesats von nur 1 kg Größe. Etwas komplizierter wird es, wenn man weg von der Erde will, sprich in den geostationären Orbit oder gar zum Mond. Dann braucht man auch ein Antriebssystem und eine aktive Ausrichtung der Nutzlast. Doch auch das ist wichtig: Nicht nur für die Ausbildung (die meisten Satelliten sind nun mal Kommunikationssatelliten) sondern auch für die Bundeswehr. Ein erdnaher Satellit, so in etwa 650 km Höhe (die von mir vorgeschlagene Höhe) hat etwa 10 Minuten Kontakt zu einer Bodenstation. Liegt diese in Polnähe, wie es bei den Empfangsstationen von ESA und NASA auf Alaska, Grönland und Nordnorwegen der Fall ist, so ist das wenigstens bei fast jedem Umlauf der Fall, doch bei der Höhe der Bundesrepublik in der Regel nur zwei bis viermal pro Tag. Das ist ineffizient. Es wird also noch ein geostationärer Relaissatellit benötigt.

(mehr …)

WeiterlesenEin Tipp für die Bundeswehr – Teil 2