Modeboutiquen und das Launchlog

Nun ist es ein Jahr her, seit ich meine Diät beendet habe. Für die, die meinen Blog nicht so oft verfolgen: Ich habe vom 28.6.2006-28.6.2007 in einem Jahr 34 kg abgenommen von 106 auf 72 kg. Seitdem habe ich wieder 3-4 kg zugenommen, was ich als einen Erfolg betrachte, denn wie bekannt gibt es ja den Jo-Jo Effekt, man nimmt nach einer Diät wieder zu. Meist jedoch wesentlich mehr als einige Kilo.

Ich würde mich nicht als schlank bezeichnen, weil ich immer noch einen Bauchansatz habe denn ich wohl so nicht mehr wegbekomme, doch darum ging es mir auch nicht, es ging mir mehr darum etwas zu verändern, wobei ich mit dem Abnehmen auch etwas für die Gesundheit tue. Das hat sich auch gebessert. Ich bin fitter und nicht so schnell außer Puste. Aber ich habe mich selbst nie als „Dick“ empfunden und nun empfinde ich mich auch nicht als „schlank“ oder „normalgewichtig“. Ich habe mich schon als dicker über andere Dicke geärgert, wenn diese zu viel Platz im Bus eingenommen haben. Ich weiß nicht ob das bei anderen anders ist, aber ich habe soweit ich mich erinnern konnte nie eine bewusste Vorstellung von meinem Körper gehabt, mich also weder als dick oder dünn empfunden, noch irgendwie diesem besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Ich käme nie auf die Idee Body Bildung zu betrieben oder Tattoos oder Piercings machen zu lassen, wozu auch, wenn ich sonst mich nicht um mein Aussehen kümmere. Ich definiere mich mehr über meine geistigen Aktivitäten, meine interessensgebiete usw.

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Gflops und Supercomputer

Vor einigen Tagen habe ich in der ct‘ einen Artikel über die neueste TOP 500 und NVidias neues Schlachtschiff.GTX 280 gelesen. Die TOP 500 Liste ist die Liste mit den weltweit schnellsten Computern, üblicherweise eingesetzt für die Forschung im staatlichen oder geschäftlichen Umfeld (Ein Crash ist billiger simuliert als dafür ein Auto an die Wand zu fahren).Falls sie auch in dieser Liste erscheinen möchten: Das letzte System ist ein Blade Center HS21 mit 1488 Xeon Prozessoren mit 3 GHz und einer mittleren Leistung von 9 Teraflops.

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Sechzig Jahren Berliner Luftbrücke

Vor 60 Jahren schlossen die Sowjets alle Grenzübergänge zu West-Berlin. Was danach kam ist heute Geschichte: Die USA und Großbritannien zogen Flugzeuge aus aller Welt zusammen um Nahrungsmittel und kohle für 2 Millionen Einwohner in Berlin. Das ganze wird heute noch als eine große Wohltat der Alliierten gepriesen. Die Wahrheit ist profaner. In den USA gab es schon vorher die Devise die Ausbreitung des Kommunismus zu stoppen und man arbeitete daran Westdeutschland als Bollwerk gegen die sowjetischen Expansion aufzubauen. Hätte man Berlin preisgegeben, so hätte man Schwäche gezeigt und wahrscheinlich wäre dies nur der Auftakt zu weiteren Aggressionen gewesen. Dieselbe Doktrin führte ein Jahr später zum Eintritt der USA in den Korea Krieg. (mehr …)

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Die Mondlandung aus der Portokasse

Das ist was die NASA machen möchte. Zur Erinnerung: Vor mehr als 4 Jahren erläuterte George W. Bush seine "Vision for space Exploration", Wie immer bei solchen Reden ist das Ziel recht unscharf. Es geht eigentlich nur zurück zum Mond zu kommen, eventuell dann noch weiter zum Mars, doch das ist schon unklar. Die NASA selbst hat nun die Aufgabe dieses Ziel in ein Programm zu gießen. Was herausgekommen ist, ist die Orion Kapsel und die Ares Rakete.

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Planetenforschung braucht Planungssicherheit

Jedes bemannte Raumfahrtprogramm ist gut ein Vorhaben das sich über Jahrzehnte hinzieht. Nur wenige wurden vorzeitig eingestellt. Zumeist bleibt man selbst bei rapide gestiegenen Kosten am Ball. Die ISS wird über zwei bis drei Jahrzehnte aufgebaut und dann auf ihr geforscht. Von Bushs Vision for Space bis zur ersten Mondlandung vergehen 15 Jahre.

Wie anders ist es bei der Planetenforschung mit Raumsonden. Da wird ein Projekt durchgeführt und damit hat es sich. Das nächste Projekt, das auf diesem aufbaut oder dem nachfolgen soll muss sich in Ausschreibungen gegen andere Vorschläge durchsetzen, oder es werden Missionen gestrichen weil die Gelder nicht vorhanden sind.

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