Was wäre wenn – es Wernher von Braun nicht gegeben hätte?

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In fünf Wochen jährt sich das 50-ste Jubiläum von Apollo 11. Dann laufen wieder viele Dokus über den Wettlauf im All und auch wieder welche um Wernher von Braun. Um ihn kommt man ja nicht herum. Denn er hat nicht nur die Saturn V entwickelt, sondern auch die Raketen, die den ersten US-Satelliten, die erste US-Mondsonde und den ersten Amerikaner ins All brachten. In deutschen Produktionen hebt man in den letzten beiden Jahrzehnten meist die Negativaspekte hervor. Ich habe das schon mehrmals thematisiert. Daher will ich mal das Pferd andersrum aufzäumen und Überlegungen anstellen, was passiert wäre wenn:

  1. es Wernher von Braun nie gegeben hätte.
  2. er den NS-Staat nicht zur Verwirklichung seiner Träume genutzt hätte, sondern aktiv Waffen entwickelt hätte, die wirklich nützlich gewesen wären.


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Treibhauseffekt – physikalisch gesehen

Ich schaue mir gerade das Video das AfD-Klimaquiz für Schüler | Harald Lesch an und da geht es um Suggestivfragen und der angeblichen Harmlosigkeit von Kohlendioxid, weil es ja doch so wenig ist. Es gibt ja sogar, welche die schlichtweg bestreiten, dass es Treibhausgase gibt. Zeit mal den Effekt zu erklären.

Fangen wir mit der Sonne an. Die Sonne strahlt auf die Erde, wobei unbedingt durch ihre Oberflächentemperatur von rund 5500 °C ihr Strahlungsmaximum im sichtbaren Bereich liegt. Jeder Körper, der eine Temperatur über 0 Kelvin hat, gibt Strahlung ab, und um so mehr je wärmer er ist. Das ist als Stefan-Boltzmann Gesetz ein Naturgesetz. Dabei verschiebt sich auch das Maximum, also wo am meisten Strahlung abgegeben wird, in den immer kurzwelligen Bereich. Das sieht man, wenn man noch eine alte Herdplatte aus Eisen hat. Schaltet man sie ein, so spürt man zuerst die Infrarotstrahlung als Wärme, auch wenn sie noch grau aussieht. Dann wird sie erst dunkelrot, dann hellrot und schließlich Orange, da sich das Strahlungsmaximum in den kurzwelligen Bereich verschiebt, sodass ein kleiner Anteil auch im sichtbaren Bereich ist (bei den Temperaturen die eine Eisenplatte erreichen kann wird das Maximum aber nicht im sichtbaren Bereich liegen). (mehr …)

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Die Brennstoffzellenheizung

In der Stadtrundschau, dem Mitteilungsblatt meiner Stadt fiel mir vor einer Woche eine Anzeige eines Gasversorgers für die Brennstoffzellenheizung auf, diese Woche erneut wieder. Folgt man der Anzeige, so klingt das traumhaft: Kostenersparnis von 80 %. Da fängt man an seinem Verstand zu zweifeln, wie soll das gehen?

Nun als Chemiker und Raumfahrtfan weiß ich natürlich wie eine Brennstoffzelle arbeitet. Sie führt nichts anderes als die Oxidation von Wasserstoff mit Sauerstoff aus der Luft durch, nur an Elektroden, sodass dabei auch Strom gewonnen wird. Das Prinzip ist alt. In der Raumfahrt wird es seit dem Geminiprogramm eingesetzt. Es zählt auch zu den alternativen Antrieben, da der Wirkungsgrad bei 40 bis 70 % liegt. Sodass selbst beim Antrieb eines Elektroantriebs die Effizienz höher als beim Benzinmotor ist. (mehr …)

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Lithium

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Ein Schlüsselelement, auf das man immer wieder stößt, wenn man von der Klimawende redet ist Lithium. Den Grund dürfte wohl jeder Besitzer eines Gerätes mit einem Akku wissen: Lithium steckt in verschiedenen Verbindungen aus denen Akkus aufgebaut werden, egal ob Lithiumphosphat-Batterien, Lithiumionenakkus oder Lithiumpoymerakkus. Zeit mal meinen Senf als Chemiker dazuzugeben. (mehr …)

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Das Deorbitieren der ISS mit der Orion

Wenn man die ISS einmal deorbitieren will, ist das nicht so einfach. Sie wiegt 420 t und unkontrolliert will man sie nicht verglühen lassen. Kontrolliert eine so große Masse zu deorbitieren, ist aber nicht ganz einfach. Es ist erst mal eine Frage der Treibstoffmenge. Wenn man von eine 400 km hohen Kreisbahn ausgeht und diese Bahn auf eine 120 x 400 km Bahn absenken will, muss man die Geschwindigkeit um 82 m/s ändern. 120 km dürften das Minimum sein, ab da bremst die Atmosphäre die Station so schnell ab, das sie verglüht. Mehr Kontrolle über den Punkt wo die Trümmer niedergehen wäre ein Perigäum in 80 km Höhe, wie es zumindest vor einigen Jahren mal geplant war, ein ATV hat deswegen seinen Wiedereintritt auf diesen Punkt ausgerichtet, um dies schon zu simulieren. Leider ging der Datenrekorder, der dies aufzeichnen sollte, verloren. Für ein Perigäum in 80 km Höhe benötigt man schon 94 m/s Abbremsung. Je niedriger es ist desto mehr braucht man, das ist logisch, desto steiler ist aber auch der Eintritt und desto kleiner der Streifen, auf dem die Trümmer niedergehen. (mehr …)

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