IRC: Noch ne Raketenfirma

Bei all dem Trubel um SpassX ist einiges bei der letzten AIAA Tagung im September untergegangen, unter anderem auch die Präsentation vom George Ford. Seines Zeichen CEO der Industrial Rocket Company (IRC). Wie man am Namen schon erraten kann – wieder eine Firma die Raketen bauen will. Allerdings mit einem komplett anderen Ansatz als SpassX oder Blaue Ursprünge. Während die immer größere Träger entwickeln, fängt die Firma klein an. Sie will zuerst den Markt kleinerer bis mittlerer Nutzlasten adressieren. Zumindest was den US-Markt angeht, ist das nicht so doof, denn da fehlt ein Träger. Zumindest ein zuverlässiger und finanzierbarer Träger. (mehr …)

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Das Musk und das Elon

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So, nun bin ich in Nesselwang. Zeit mich mal wieder SpaceX zu widmen. Es gibt relativ wenig neues, zumindest substantielles von der Firma in den letzten 3 Monaten.

Ich gratuliere erst mal dem Eigentümer von FORMOSAT-5. Die Firma ist mit Abstand der treueste Kunde von SpaceX. Den der Satellit war einet der ersten für de Falcon 9 gebuchten Nutzlasten und die ist ja nun schon seit acht Jahren im Einsatz. Wer so lange warten kann, das sind sicher 4 Musks oder mehr, der hat meinen Respekt verdient.

Es gab einige Starts, zuletzt heute einen, aber soll ich die kommentieren? Es gibt zwei Startrampen, da ist das ohne Problem zu bewerkstelligen. Die USA haben schon mal pro Jahr 50 Raketen eines Typs gestartet, Russland bis zu 80 Sojus pro Jahr. Auch Europa hat mal 12 Ariane 4 pro Jahr mit einer Startrampe geschafft. Ich fürchte aber, ich werde trotzdem meine Wette gewinnen, denn das die Firma die restlichen Starts dieses Jahr schafft ist doch unwahrscheinlich. Zugegeben, gegen SpaceX kann man immer gewinnen und darum geht es in dem Blog. (mehr …)

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Das Marsprogramm für Trump

Als kurz nach seinem Amtsantritt Trump eine Konferenz mit ISS Astronautin Peggy Whitson hatte, zeigte sich wie wenig der neue Präsident von Raumfahrt und den US-Plänen verstand:

Trump: “Tell me, Mars, what do you see a timing for actually sending humans?”

Whitson: “Well, I think as your bill directed it would be in the 2030s,.Unfortunately spaceflight takes a lot of time and money, so getting there will take some international cooperation.”

Trump: “Well, I think we want to do it in my first term or at worst in my second term,” Trump said, “so I think we’ll have to speed that up a little bit.”

Bedenkt man das der bisherige Plan eine Landung für 2033 vorsieht, zeigt das doch eine gewisse Unkenntnis. Selbst wenn man Januar 2029, den Termin wo wieder ein neuer Präsident vereidigt wird, anpeilen würde, wäre der Zeitplan enger als beim Apolloprogramm. (mehr …)

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Zwei Jahrestage. 75 Jahre A-4 und 60 Jahre Sputnik

Kommen nun heute und morgen. Zuerst einmal ist das der 75-ste Jahrestag des ersten erfolgreichen Starts einer A-4 am 3.10.1942. Dann morgen, am 4.10. der 60-ste Jahrestag des Starts von Sputnik 1. Viel ist zu beiden geschrieben worden. Schwer ist es da noch Neues beizutragen, doch ich will es mal probieren. Bei der A-4 wurde bei Skyweek 2.0 die Diskussion erwähnt, ob sie nun die Grenze zum Weltraum erreicht hat. Der erste Schuss ging in 84,5 km Höhe. Nach der landläufigen Definition ist die Grenze zum Weltraum in 100 km Höhe. Doch das ist eben nur eine Definition. Man kann auch anders definieren. Die USA haben mal sie auf 50 Landmeilen runtergesetzt, dass ihre X-15 Flieger auch den Weltraum erreichten. Da wäre sie drüber. Ich will mal diskutieren, was man als Kriterium nehmen könnte. (mehr …)

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Lügenpresse, selektive Wahrnehmung das Internet

Nein, der heutige Blog geht nicht über SpaceX. Ich arbeite derzeit fleißig am Raumsondenbuch, und weil ich im Oktober dafür wenig Zeit habe, will ich Russlands Missionen vorher fertigstellen. Da stehen noch 1F und 5VK aus. SpaceX Artikel brauchen viel Zeit, schließlich will ich mir meinen Ruf nicht mit unqualifizierten Aussagen ruinieren, wie es der SpaceX CEO tut, dessen Aussagen die Halbwertszeit von Po-210 haben. Aber in etwa einer Woche, wenn ich in Nesselwang bin, denke ich komme dazu. (mehr …)

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