Eine Nutzlast für den SLS-Jungfernflug

Wenn alles nach Plan geht soll ja nächstes Jahr, eher anzunehmen für 2018 die SLS zum ersten Mal starten. Nutzlast sind nach den bisherigen Planungen nur einige Cubesats. Nun ist immer ein Jungfernflug riskant und man will auf Nummer sicher gehen. Aber angesichts eines Trägers von 70 t Nutzlast und Kosten von mindestens 500 Millionen Dollar finde ich das doch etwas schade. Da man zudem vieles verwendet was schon bewährt ist, so die erprobten Shuttle SRM, die Triebwerke des Shuttles und die Delta 4 Zweitstufe denke ich könnte man schon etwas riskieren. Hier mal eine Idee was eine gute Nutzlast wäre, die eventuell nicht viel kostet. (mehr …)

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Upgrades wenn er noch fliegen würde

Wie bekannt, wurde vor rund 10 Jahren beschlossen die Space Shuttles auszumustern. Damals lief gerade ein Upgradeprogramm, schließlich sollten die Fähren die Station versorgen und die höhere Inklination und die höhere Umlaufbahn kosteten schon 6 bis 8 t Nutzlast je nach Bahnhöhe. Der wichtigste Punkt für die Steigerung der Performance war ein Upgrade der Feststoffbooster von 4 auf 5 Segmente, also die Größe die nun bei der SLS verwendet wird.

Was das Shuttle Programm ausmacht, ist das die Fähren kaum in der Nutzlast gesteigert wurden. Die Änderungen gab es vor allem im Bezug auf Sicherheit und Wartungsfreundlichkeit. Dabei gab es schon Fortschritte, so wurde der Hitzeschutzschild leichter, aber die einzige gezielte Änderung zur Steigerung der Performance war die Senkung der Leermasse des Tanks. Auch beim weiteren Ausbauprogramm standen diese Aspekte im Vordergrund, so war geplant bei den Triebwerken auf Leistung zu verzichten um dafür Sicherheit zu gewinnen und die Fertigung zu verbilligen.

Ich will im Folgenden einige Möglichkeiten die Nutzlast zu steigern aufführen. Keine dieser wurde umgesetzt oder war offizielles Programm. (mehr …)

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Europas Beitrag zur ISS ab 2020

Eigentlich wollte ich den Beitrag ja in Münchhausens Kolumne einordnen, doch es fehlt ihm dafür ein wichtiges Kriterium: Dort erscheinen nur Geschichten, die zwar toll klingen, aber nicht möglich sind, zumindest in der beschriebenen Form. Das ist aber bei dem was ich hier Vorschlage nicht der Fall, ansonsten wäre es natürlich eine tolle Geschichte für die Rubrik, weil möglich ist, sinnvoll, kosteneffektiv. Kurz jeder fragt sich „Warum macht man das nicht?“ Nun genau deswegen. Bei der ISS im Besonderen und der Europäisch-Amerikanischen Zusammenarbeit in der Weltraumfahrt im Allgemeinen muss es so sein, das es für Europa ziemlich teuer wird und man immer den kürzeren zieht. Daher kommt eine für die ESA kostengünstige und sinnvolle Lösung leider nicht in Frage. Doch warum geht es? (mehr …)

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Am deutschen Raketenwesen …

… kann die Welt genesen. Ja Kaiser Wilhelm hatte schon recht. Ohne uns Deutschen würden die Russen immer noch an Katjuschas basteln, die Amis wären auch in 50 Jahren noch nicht auf dem Mond gelandet und Inder und Chinesen hätten nichts zum Kopieren. Auf den Blogbeitrag kam ich schon vor einigen Wochen, als ich die Einleitung über die Trägerentwicklung bei den internationalen Trägerraketen geschrieben habe. In der Tat stehen hinter den meisten ersten Trägern vieler Staaten Deutsche. Hier mal eine kurze Rekapitulation.

Zu Ende des zweiten Weltkriegs fahndeten beide Siegermächte nach den Schöpfern der A-4. Nicht nur die USA, sondern auch die UdSSR boten denjenigen die sich ihnen stellten hohe Belohnungen. Wie bekannt landeten die meisten bei den USA. Die Entwickler wurden vor Ende des Krieges nach Bayern gebracht wo der Krieg von der Alpen Festung aus weitergehen sollte. Von Braun stellte sich aktiv den Amerikanern, die auch zuerst im Mittelbau Dora ankamen und dort demontierten was nur brauchbar war. Etwa 100 A-4 waren fertig oder fast fertiggestellt die wurden dann in die USA verschifft, den Mittelbau Dora lag in Thüringen und damit in der russischen Besatzungszone. Bevor man die den Sowjets übergab, verschiffte man alles in die USA was man Geheimwaffen oder Waffenentwicklungen fand. Es gab dann noch, als sich die Besatzungsmächte nach dem Krieg noch verstanden zu Starts der A-4 durch die Siegermächte von Deutschland aus. Bei einem war auch Koroljow dabei. (mehr …)

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Finito!

Oder freundlicher gesagte: Es ist geschafft – und es ist gut so. Seit heute ist es lieferbar und ich hoffe in ein paar Tagen auch bei Amazon, Libri & Co gelistet: die zweite Auflage der US-Trägerraketen. Ich habe an dem Buch drei Wochen lang redigiert und es ein bisschen erweitert. Ich war erstaunt das es gar nicht so viele Formulierungsfehler gab und weniger als 10 Sachfehler habe ich entdeckt. Trotzdem, vieles habe ich in der Sprache geändert, vor allem die von mir so häufig benutzten Füllworte „aber“ und „auch“ gelöscht.

Da es nur um 16 Seiten länger ist und nur zwei neue Träger (Vulcan und Super Strypi) und zwei neue Subversionen (Falcon v1.2, Antares 2XX) gibt, gibt es für den 106 Eigentümern des ersten Bandes keinen Grund die Neuauflage zu kaufen. (Ich weiß die Zahl so genau, weil man nach 100 Exemplaren bei der VG Wort Ausschüttungen beantragen kann und die erreichte das Buch im Januar nach 33 Monaten…) Für den Inhalt verweise ich daher auf die Vorstellung der ersten Auflage. Es gibt, wie ich schrieb nur einen Grund, warum ich mich dran gemacht habe das Buch neu zu schrieben: Die Druckkosten sind seit der ersten Auflage 2013 deutlich gesunken und die Ersparnis gebe 1:1 an die Leser weiter, so kostet es nur noch 39,90 Euro anstatt 54,90. Mal sehen ob es einen „Kaufrausch“ auslöst. Ich bin skeptisch, denn schon der erste Band war sein Geld wert. Sicher 54,90 sind nicht billig, doch die im Format kleineren, Typenkompasse des Motorbuch Verlags kosten auch 14,95 für 144 Seiten. Pro Seite also nochmals deutlich teurer. Nachdem ich mal die europäischen Trägerraketen in drei Einzelbände aufgespaltet habe (dort war das wegen der getrennten Programme auch gut möglich) habe ich festgestellt, das diese sich eher schlechter als der Gesamtband verkaufen. (mehr …)

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