Das bedingungslose Grundeinkommen

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Ich habe es lange aufgeschoben, aber heute nehme ich es mal in Angriff, die Auseinandersetzung um das bedingungslose Grundeinkommen. Nun gibt es nicht „DAS“ Konzept, und selbst wenn man sich auf die Linke als einzige Partei bezieht, die das Modell in ihrem Wahlprogramm hat, so wird man unterschiedliche Diskussionsansätze finden. Für eine Berechnung braucht man aber einen Anhaltspunkt. Ich habe mich im folgenden auf dieses Dokument der Linken bezogen, das ein bedingungsloses Grundeinkommen in den von der Partei proklamieren 1000 Euro vorsieht. Für Kinder 500 Euro.

Kosten: Die Kosten sind relativ einfach zu übersehen. Man muss nur die Bevölkerungszahl (Erwachsene und Kinder getrennt) mit 1000 bzw. 500 Euro multiplizieren. Dann kommt man auf einen Finanzierungsbedarf von 914 Milliarden Euro pro Jahr. Derzeit nimmt der Bund 310 Milliarden Euro ein und gibt davon 119 Milliarden wieder für Sozialausgaben aus. Zieht man das ab, weil diese Ausgaben nun entfallen, so bleibt ein Nettofinanzierungsbedarf von rund 800 Milliarden Euro. (mehr …)

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Bewegung in der ISS-Versorgung

Vor ein paar Jahren hätte der Vorschlag der neu gegründeten Firma „Space Transportation Services“ (STS) wohl eine Eingangsbestätigung der NASA bekommen und dann nach einigen Wochen eine höffliche Ablehnung. Doch die Zeiten haben sich geändert. Das Budget ist nach dem Haushaltsrestriktionsgesetz auf Jahre festgeschrieben, sinkt also inflationskorrigiert, gleichzeitig sollen neue teure Programme wie die SLS finanziert werden. Zum zweiten Mal hintereinander hat die NASA nur etwas mehr als Hälfte des beantragten CCDev Budgets bekommen, was den bemannten Jungfernflug erneut weiter in die Zukunft verschiebt.

So sah man sich das Angebot von STS doch genauer an. Früher hätte man nicht mal das getan. Die Firma will wenn die Verträge des CRS auslaufen, die weitere Versorgung des US-Anteils der ISS übernehmen, wahrscheinlich auch den europäischen Abteil, das die ESA ja lieber ein Servicemodul für das MPCV entwickelt. Das geht natürlich nur wenn man preiswerter ist – und das ist STS mit Sicherheit. (mehr …)

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Sputnik

Heute ein Gastbeitrag von Thomas Altörfer. Er ruft noch einmal die Ereignisse rund um den Start des ersten Erdsatelliten in Erinnerung, Dazu gibt es ja auch bei mir eine Seite. die vor allem sich mit dem Wissen damals und heute beschäftigt. Ich warte ja noch auf den Pro-SpaceX Artikel von Yuri.

Am 4. Oktober 1957 wurde Sputnik 1, der erste künstliche Erdsatellit gestartet. Die meisten Einschätzungen zur Bedeutung dieser Mission liegen zwischen „Aufbruch in ein neues Zeitalter“ und „reines Propagandafeuerwerk“. Diese Erstleistung der Sowjetunion führte zum sogenannten „Sputnik-Schock“: 40 Jahre seit ihrer Gründung, und 15 Jahre nachdem es westlich von Stalingrad durch die Nazis verwüstet wurde, schlug die UdSSR die USA im Rennen um den ersten Satelliten. Könnte womöglich der Kommunismus dem Kapitalismus überlegen sein? (mehr …)

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Alternativen für RTG

Mit Pu-238 werden die RTG angetrieben, die Raumsonden ins äußere Sonnensystem einsetzen, es kam aber auch in Erdnähe zum Einsatz, so bei den ALSEP-Messstationen die auf dem Mond hinterlassen wurden und als letztem Start an Bord von Curiosity auf dem Mars.

Die NASA hatte schon 1988 die Produktion von Pu-238 eingestellt. Danach erwarb sie das Material von Russland und dies funktionierte bis 2003. Seitdem hat man die Reserven verbraucht. Von ursprünglich 30 kg sollen noch 11 bis 16 kg verfügbar sein, je nach Quelle. Seit Russland die Lieferung einstellte, wird über eine Neuaufnahme der Produktion diskutiert, doch lange kam es nicht dazu, weil die Kosten von 10 bis 15 Millionen Dollar pro Kilogramm sehr hoch sind. Erst im Juli 2013 kam es nun dazu, in einem Programm das bis um Ende des Jahrzehnts läuft sollen so etwa 10 kg produziert werden, nur 1-1,5 kg pro Jahr. (mehr …)

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