Die Euroflotte

Der heutige Aufsatz ist (fast) nichts neues. Ich will in einem kleinen Aufsatz mal zusammenfassen welche Möglichkeiten wir heute haben ohne große Investitionen die vom CSG gestarteten Raketen an neue Nutzlasten anzupassen. Mit einer Ausnahme geht das nur in Richtung größere Nutzlasten. Es rächt sich eben, das das modulare System der Ariane 4 fehlt, daher würste ich das in geweisser Weise nach.

Fangen wir mit der Vega an. Es gibt hier zwei einfache Erweiterungsmöglichkeiten. Die erste ist es die zweite Stufe Zefiro 23 als Booster hinzunimmt. Da die Brennzeit kürzer als die der ersten Stufe ist verändert dies nicht die Spitzenbeschleunigung.. Entsprechende Überlegungen gab es schon. Das hebt die Nutzlast in den Referenzorbit von 1500 auf 2200 kg bei zwei und auf 3000 kg bei vier Boostern. Die zweite Möglichkeit die es gibt ist es die Qualifikation der Zefiro 16 Stufe nachzuholen. 1998/99 hatte diese schon zwei Zündungen absolviert, als man noch die Vega etwas kleiner plante und stellte das 2002 ein, als die heutige Zefiro 23 aus der Zefiro 16 entstand. Man könnte sie zwischen der Z23 und Z9 einführen oder die Z23 ersetzen. Das gibt zwei Möglichkeiten die für 1400 und 2000 kg Nutzlast stehen. Kombiniert mit den Boostern kann man so die Nutzlast auf 2700 bzw. 3500 kg Nutzlast steigern. So erhält man folgende Konfigurationen: (mehr …)

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Der Januar, Englisch und Alice Schwarzer

Ab und an schaue ich mal nach wie viele Besucher es gibt und da hat der Januar einen neuen Rekord aufgestellt. Im Blog waren es nicht mal so viele: unter 24.000 noch unter dem Rekord von 26.500, aber über die ganze Webseite waren es 90.000. Meistens gibt es ein Ereignis, das für den Andrang verantwortlich ist, aber diesmal konnte ich nicht eine besondere Seite ausmachen. Ich habe dann mal bei Alexa.com nachgesehen ob sich das dort auch wiederspiegelt. Deren Ranking soll ja die tatsächlichen Besuche widerspiegeln, was etwas schwierig wird, wenn man nicht das Surfverhalten aller Besucher kennt oder zumindest die Weiterleitungen durch Suchmaschinen, was wohl selbst bei den laxen US-amerikanischen Datenschutzrichtlinien widerspricht. Aber auch Alexa sieht mich jetzt auf Platz 23.498 in Deutschland. Das ist relativ hoch, sonst bin ich meist unterhalb der 30.000. Dann interessierte mich ob das ein genereller Trend ist, dann schaue ich immer nach wie Raumfahrer.net gerankt ist, weil diese Website auch nur deutschsprachige Inhalte hat (die anderen deutschen Raumfahrtsites die ich kenne und die nicht von Regierungsorganisationen kommen haben ja auch meist englische Inhalte), aber dort hat sich nichts geändert und sie sind derzeit 57.367. Normalerweise ist Raumfahrer.net vor mir platziert, wenn auch niemals weit vorne. (mehr …)

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Ich will prominent werden!

Eine Eigenheit von mir ist, das ich nichts körperlich tun kann ohne nachzudenken. Da ich dreimal in der Woche Schwimmen gehe, habe ich so 5-6 Stunden über verschiedene Dinge nachzudenken oder vielmehr Dinge durchzudenken oder auszudenken. Ein guter Teil meiner Aufsätze der „Münchhausen Kolumne“ entsteht auf diese Weise. Als ich zum Aufsatz Ich bin ein Star holt mich hier raus nachsah, ob man die Teilnehmer als B- oder C-Promis bezeichnen sollte, sah ich das es da kein System gibt, wann jemand ein B- oder gar C-Promi ist. Also dachte ich während des Samstagschwimmens drüber nach und raus kam ein neuer Aufsatz mit dem Leitenbergschen Prominenzklassifikationsverfahren. (Es ist in der Wissenschaft gute Tradition dass man eine Entdeckung nach dem Entdecker benennt, warum sollte man das nicht übertragen?). (mehr …)

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Möglichkeiten für den ISS-Ausbau und Weiterbetrieb

Die NASA hat vom weißen Haus ein Okay bekommen die ISS weiter zu betreiben bis 2024. (Wichtig weil die Station rund ein Viertel des NASA Haushaltes ausmacht). Ich will an dieser Stelle mal das diskutieren.

Gehen wir zuerst mal vom Zustand der Station aus. Der sieht nach NASA Angaben sehr gut aus. Bisher sieht man bei den Fernsehaufnahmen auch keine mit Algen zugewachsenen Fenster wie bei Mir. Man hat aber auch Lehren aus dieser Station gezogen und schon im Vorfeld die Labore und Module so konzipiert, dass dort keine Fallen gibt wo sich Kondensationswasser sammeln kann. Ob ein Modul von einem Stück Weltraumschrott, Mikrometeoriten getroffen wird kann man nicht vorhersehen. Natürlich veraltet alles, doch kann man kleinere Teile mit jedem Transporter transportieren und große Teile mit einem HTV, bedingt auch mit der Cygnus. So kann man nach und nach defekte oder veraltete Systeme austauschen. (mehr …)

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Die Sojus XL

Wieder einmal gibt es eine Ankündigung von Russland. Nachdem man in den letzten Jahren bis Jahrzehnten zahlreiche neue Programme in der bemannten Raumfahrt angehen wollte, vom Raumgleiter Kliper bis zur Riesenrakete Rus-M und Vorstößen bis zum Mond, scheint man nun kleinere Brötchen zu backen. Das ist angesichts des langsamen Fortschritts in anderen Programmen, wie der Angara vielleicht auch nicht so eine schlechte Idee.

Russland will bis 2018 eine Modifikation der Sojus umsetzen, es wäre nach der Sojus-T, Sojus TM und Sojus TMA wäre es die vierte. Es ist aber auch die bisher größte. Einen Namen gibt es noch nicht, aber ich würde Sojus XL vorschlagen. Die wesentliche Modifikation ist eine vergrößerte Rückkehrkapsel, die nun 80 cm breiter und 70 cm länger ist. Dazu werden die Treibstofftanks vergrößert. Beide Modifikationen erhöhen die Startmasse von 7.220 auf 8.190 kg. Damit liegt die Sojus wieder an der Nutzlastobergrenze der Sojus 2-1B, genauso wie die alte Sojus an der Nutzlastobergrenze der Sojus U war. (mehr …)

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