Ein vernünftiges unbemanntes Planetenerforschungsprogramm Teil 3

Nach längerer Pause geht es heute weiter mit Teil 3. Ich baue auf meine Vorgängerteile Teil 1 (Kostenreduktion) und Teil 2 (neue Technologien) auf. Heute geht es um konkrete Missionen die mehr und mehr von der existierenden Technologie zu den möglichen, nur bisher nicht eingesetzten Möglichkeiten wechseln. Ich ordne nicht nach Zeit, sondern nach Zielen.

Sonne

Eine Erkundungsmission zur Erprobung von Solarsegeln: Ziel ist es die Grenze dieser Technologie zu erkennen (wie weit kann man sich der Sonne nähern, bevor die Segel durch die Strahlung geschädigt werden).Das wird genutzt um Instrumente mit zuführen die Teilchen und Magnetfelder messen.

„Sonne in 3D“ besteht aus sechs Raumsonden. Vier entlang der Erdbahn: 45, 135, -135 und – 45 Grad von der Erde entfernt: Dies sind noch konventionelle Sonden, gestartet mit einer Rakete der Sojus/Delta Klasse. Ergänzt werden sie durch zwei Sonden die mittels Ionentriebwerken zuerst den Jupiter anfliegen und von diesem um 90 Grad umgelenkt werden. Bei den ersten beiden Umläufen wird die dadurch erhaltene elliptische Umlaufbahn in eine kreisförmige polare Sonnenumlaufbahn umgewandelt  Jede Sonde hat abbildende Teleskope in verschiedenen Wellenlängen und einen Koronographen an Bord. Zusammen erlauben die Raumsonden einen 3D Blick auf die Sonne – während einiger Monate pro Jahr auch auf die Pole. (mehr …)

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ALDI

Die letzten Tage hat meine Website einen ungeheuren Besucherandrang bekommen weil ALDI wieder die Traveller FX-5 im Programm hat. Ich habe mir die Kamera letzten Mai gekauft, inzwischen aber weil ich mit der Bildqualität nicht zufrieden war an meine Nichte weitergeschenkt. Doch das liefert mir eine Vorlage für meinen heutigen Blog: ALDI. Es ist ja recht modern geworden auf ALDI und LIDL zu schimpfen. Die Bediensteten würden ausgenutzt, sie wären der Ruin des Einzelhandels und ignorierten gesetzliche Bestimmungen über Arbeitnehmerrechte und bespitzeln die Angestellten. Wobei das meiste was ich gehört habe auch mehr auf LIDL abzielt.

Ich sehe das anders und zwar aus Sicht eines Kunden. Und als Kunde kaufe ich gerne bei ALDI ein. Die Leute sind dort sehr freundlich und hilfsbreit: Als es vor 2 Jahren ein Fahrrad in der Aktion gab und ich es verpasste hat der Filialleiter herumtelefoniert und eines von den Nachbarmärkten organisiert. Das Sortiment an Aktionswaren ist durchweg brauchbarer als bei LIDL wo ich mich manchmal frage, wer das Zeug kauft So gabs mal Produkte fürs Pferd – wie viele Pferdebesitzer mag es wohl in Deutschland geben und gehen die alle zu LIDL?. Inzwischen hängt auch in meinem Kleiderschrank etwas von ALDI und wenn es nicht passt, dann kann man es einfach zurückgeben.

Dazu ist der Laden übersichtlich und nicht so verstellt wie unsere LIDL Filiale. Das Hauptproblem ist das Sortiment: Es ist schon ziemlich eingeschränkt. Geschirrmaschinenreiniger gibt es in Tabs und als Pulver. Aber Klarspüler und Salz nur ein paar mal pro Jahr als Aktion. Normalen Haushaltsreiniger habe ich kürzlich vergeblich gesucht. So gesehen lässt das noch genügend Platz für den Einzelhandel, eben weil man vieles nicht bekommt. Bei Gewürzen beschränkt es sich auf die 5-6 gängigsten, beim EDEKA gibt es a ein ganzes Regal. Auch der Metzger dürfte sich freuen: So was einfaches wie einen Schweine- oder Rinderbraten sucht man vergeblich. Dafür tonnenweise Puten- und Hühnerfleisch. (mehr …)

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Die ISS

In meiner allseits beliebten Rubrik „Gut das wir es besser wissen“ heute mal ein Plan für die ISS: Die Internationale Spar-Station. Eine Idee wie es auch hätte anders laufen können.

Was machte die ISS so teuer? Die Frage ist leicht zu beantworten:

  • Die lange Projektzeit. Seit erstem Entwurf bis zur Fertigstellung vergingen nur 25 Jahre. Bei einem Projekt dieser Größe fallen jedes Jahr enorme Summen an, egal ob es weiter geht oder nicht. Man kann das leicht im Budget der NASA von 2003-5 sehen als der ausbau stoppte, die ISS Kosten in voller Höhe aber weiter gingen. Je schneller sie also fertig ist desto billiger wird sie.
  • Transport mit dem Space Shuttle. Das ist nun wirklich die teuerste Möglichkeit die Elemente in den Orbit zu bekommen. Jeder Flug kostete rund 800 Millionen Dollar. Will man es billiger haben muss es unbemannt gehen.
  • Viele unterschiedliche Elemente – Einsparungen kommen vor allem durch den Einsatz standardisierter Elemente zustande

Daher mein Vorschlag für die ISS2 – Man vereinige das beste von Russland und den USA (mehr …)

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