Gravitationsverluste

Eine Mail in der ich gebeten wurde, die Reisezeit mittels Ionentriebwerken von einer LEO Bahn in den Lagrangepunkt L2 zu berechnen und ich dies ablehnen musste, weil es nicht mit einer einfachen Formel getan ist, sondern über eine Simulation gelöst werden muss, hat mich zum heutigen Thema gebracht. Den verantwortlich dafür sind die Gravitationsverluste. Sie sind ja eigentlich keine Verluste in dem Sinne, das Energie verloren geht. Sie bedeuten aber, das Energie in eine Form umgewandelt wird, die nicht so nützlich ist, wie wir das gerne hätten.

Gravitationsverluste gibt es bei jeder Arbeit in einem Gravitationsfeld. Ich will das mal an zwei Beispielen verdeutlichen, die auch praktisch die wichtigsten sind. Das erste ist der Aufwand einen Orbit zu erreichen. Nehmen wir mal an, wir hätten eine Erde ohne Atmosphäre. Wir wollen auf dieser nun eine 200 km hohe Kreisbahn erreichen. Am geschicktesten ginge das mit einem Impuls: Eine Railgun beschleunigt z.B. einen Satelliten ganz schnell und er erreicht im Bruchteil einer Sekunde eine hohe Geschwindigkeit. Beschleunigen wir auf 7912 m/s, so haben wir eine Kreisbahn in 0 km Höhe. Da das wegen der Berge und Hügel hinderlich ist, beschleunigen wir auf 7967 m/s und erreichen eine elliptische Bahn mit einem erdfernsten Punkt von 200 km Höhe. Dort angekommen (nach einem halben Umlauf) haben wir nur noch eine Geschwindigkeit von 7724 m/s. Um eine Kreisbahn zu erreichen braucht man aber 7785 m/s – Beschleunigen wir um weitere 61 m/s, so haben wir die Geschwindigkeit die nötig ist, um eine 200 km hohe Kreisbahn beizubehalten.

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Ampeln

So, wie wohl schon bemerkt wurde, habe ich über Ostern keinen Blog geschrieben – ich passe mich eben den Surfgewohnheiten meiner Leser an, die übers Wochenende und am Feiertag besseres zu tun haben. Trotzdem war ich ganz fleißig über Ostern. Ich habe endgültig Teil 1 meines Manuskriptes über europäische Trägerraketen nach fast 4 Monaten Arbeit abgeschlossen. Das sollte eigentlich schon früher geschehen, aber jedesmal wenn ich was durchgelesen habe, fiel mir ein, dass man dies noch ergänzen könnte (nur um 50 Seiten später festzustellen, dass ich dies schon in einem anderen Zusammenhang schon mal erwähnt habe) oder es gab für mich noch offene Fragen die ich klären wollte – um nach einigen Stunden Suche doch nichts neues zu finden. Irgendwann habe ich dann das Korrekturlesen, dass dann mehr zum Umschreiben wurde, aufgegeben und morgen geht dann der Aufruf an die Korrekturleser die sich gemeldet haben raus die und ich hoffe, dass ich dann dieses Projekt bald abschließen kann, auch wenn noch alle Abbildungen fehlen. Da bin ich aber pragmatisch und entscheide mich dann eher für weniger Abbildungen anstatt mit schlechter Qualität zu leben. Vom geschäftlichen Standpunkt her bin ich ja ziemlich dumm: Bei jedem Buch versuche ich noch etwas mehr Text auf die Seiten zu quetschen: Vom Gemini Programm zum ATV habe ich das Format gewechselt (+1.5 cm mehr Platz), vom ATV zum LM Buch die Schrittgröße von 11 auf 10 Punkt reduziert (20 Seiten eingespart) und bei diesem ist der untere Beschnittrand um 1 cm kleiner (12 Seiten eingespart). Die meisten anderen Raumfahrtbücher die ich kenne, machen genau das Gegenteil: Wenig Text, in großer Schrift mit vielen Abbildungen. Das schindet Seiten. Aber ich möchte gerne ein bezahlbares Buch haben, bei dem ich trotzdem noch etwa 25 % vom Buchpreis als Honorar bekomme.

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Mondgestein und die Moon Hoaxer

Moon Hoaxer sind ja dafür bekannt, dass sie zwar gerne und viel über angebliche Beweise in Videos und Fotos reden, aber sich kaum zu Dingen äußern, die auch die Mondlandungen produzierten. Dazu gehören natürlich vor allem die Gesteinsproben. (Anders als die Moon Hoaxer meinen, war nicht der Zweck der Mondlandung Bilder und Videos zu machen, sondern diese zu sammeln. So war die Mission von Apollo 12 ein voller Erfolg, obwohl bei ihr recht früh die Videokamera ausfiel).

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Deutsche Gerichte und das Internet

Vieles ist bei uns sehr widersprüchlich. Während die Regierung offensichtlich die Technik voll adaptiert hat und Online Untersuchungen, Bundestrojaner oder den Ersatz des seit 2000 Jahren bewährten Wahlsystems, durch unnachprüfbare Wahlcomputer plant, nur um einige Stunden Auszählzeit oder ein paar Millionen einzusparen (Hinweis: Kürzt die Pauschale welche die Partien pro Stimme bekommen und ihr habt das Geld gleich wieder drinnen) tun sich Gerichte mit dem Internet schwer. Das Thema hat viele Aspekte. Ich will heute mal auf die rechtliche Haftung bei eigenen Websites und Blogs eingehen.

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