Gerhard Schröder und Heidi Klum

Heute feiert Gerhard Schröder seinen 65.sten Geburtstag. Daher meinen herzlichen Glückwunsch an unseren ehemaligen Bundeskanzler. Es ist ja Mode geworden, über ihn zu schimpfen und dass er einen gut bezahlten Managerjob angenommen hat, hat auch vielen nicht gefallen. Ich sehe das anders: Wenn ich einen tollen Job angeboten bekomme, dann nehme ich ihn an. Nur bekomme ich eben keinen angeboten und die meisten Politiker nach dem Ausscheiden aus Ämtern bekommen auch keine. Daher ist dann der Neid groß. Was immer bleiben wird, sind die Verdienste von Schröder, der die Aufgabe in Angriff nahm das Staatswesen mit gravierenden Finanzierungsproblemen zu sanieren. Das die Leute über längere Lebensarbeitszeit und Harz-IV nicht begeistert sind und ihn daher abgewählt haben, ist nicht verwunderlich. Aber er hat es immerhin gemacht. Die jetzige Regierung verwässert schon wieder die Reformen, um beim Wähler ankommen und haut mal schnell so eben 450 Milliarden Steuergeld für ein Konjunkturprogramm raus, weil Wahlen anstehen. Doch wer soll das bezahlen? Wie immer bei einer CDU Regierung (wir kennen das ja von Kohl): Die Kinder und Enkel dürfen es zahlen – wo dies bei Kohl hingeführt hat mit seiner Schuldenmacherei sieht man nun ja jetzt sehr deutlich.

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Eine atomwaffenfreie Welt?

Obama machte ja beim Nato Gipfel den Vorstoß, Atomwaffen weiter zu verringern und die Verbreitung dieser zu verringern. Das ist lobenswert, vor allem hebt sich der Stil von Obama doch deutlich von dem seines Vorgängers ab, doch zweifele ich an dessen Erfolg. Die Geschichte lehrt uns, dass es nicht möglich technologische Entwicklungen zurückzunehmen oder zu begrenzen. Das gilt auch für Waffen. Wenn wir heute bestimmte Waffen nicht mehr nutzen, dann nur, weil es bessere gibt. Bestrebungen Waffen zu verbieten gab es schon etliche. Das wohl älteste ist das Verbot des Einsatzes der Armbrust beim zweiten Lateranischen Konzil 1139 – Da die Waffe auch Ritterrüstungen durchschlagen konnte und von nur hilfsweise ausgebildeten Söldnern bedient werden konnte galt ihr Einsatz als unritterlich. Wenn heute Waffen verschwinden ohne das es einen besseren Nachfolger gibt, dann nur weil sie nicht mehr ins Konzept passen. So ist der abbau von Chemiewaffen bei entwickelten Nationen eine folge dessen, das sich das Militär recht gut gegen diese schützen kann. Da heute bei Kriegen in Zeiträumen von Wochen gerechnet wird (auch wenn die Rechnung nicht aufgeht), macht es keinen Sinn mit chemischen und biologischen Waffen die Zivilbevölkerung anzugreifen. Das machte bei längeren Kriegen einen Sinn um die Produktion zu unterbinden oder den Rückhalt in der Bevölkerung zu verringern (obwohl man in jedem Falle nur das Gegenteil erreicht hat). Andere Waffen sind durch Entwicklungen obsolet geworden wie z.B. Schlachtschiffe – Seit es Torpedobomber und U-Boote gibt sind sie mehr ein leichtes Ziel als effektive Waffe.

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Scheiss Sommerzeit!

Mir geht es derzeit gar nicht gut. Wetterwechsel, Heuschnupfen machen mir schon zu schaffen, aber richtig schlimm wurde es erst durch diese Umstellung auf die Sommerzeit. Ich brauche regelmäßig mindestens eine, meistens zwei Wochen um mich anzupassen. Dieses mal war es besonders schlimm, weil ich in den letzten Tagen vorher schon immer müde von der Arbeit heim kam und mich erst mal hinlegen musste. Mit der Sommerzeit kam nun der Rhythmus noch mehr durcheinander, vor allem nach dem Labortermin (Anwesenheitspflicht) am Mittwoch um 7:35, also gefühlten 6:35 Anfangszeit – gute 2 Stunden früher als normal. Gestern kam ich mit Kopfschmerzen nach Hause gekommen und erstmals in meinem Leben habe ich zwei Aspirin Tabletten gebraucht. Normalerweise nehme ich nur Schmerztabletten wenn es gar nicht anders geht und wenn dann nur eine.

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Columbus wird vermietet!

Nachdem Eutelsat einen Satellitenstart auf einer Langen Marsch gebucht hat ist die Verwunderung groß. Arianespace ist konsterniert. Gerade weil Eutelsat ein europäischer Satellitenbetreiber ist, der in der Folge von der ESA profitiert hat (Die ersten ECS Satelliten wurden von der ESA entwickelt und später Eutelsat übertragen, die ESA finanziert mit Projekten wie Olympus und Artemis die technologische Weiterentwicklung der europäischen Nachrichtensatelliten mit). Das war sicher nur der Anfang. Nun ist auch Bewegung in die ESA gekommen. Man hat erkannt, dass die Weiterentwicklung der Ariane 5 dringend notwendig ist, sonst verliert man noch mehr Aufträge an die chinesische Konkurrenz oder muss das EGAS Programm (im Prinzip eine Subventionierung der Produktion) verlängern. Doch woher die Mittel für die ESC-B nehmen? Das Budget ist für die nächsten 3 Jahre genehmigt und steht fest.

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Verblödungs-Fernsehen und Killerspiele

Ich habe es ja schon erzählt. Ich schaue mir zusammen mit einer Kollegin in der Mittagspause Germanys next Top Modell an, jeweils von Werbeblock zu Werbeblock. Das ganze ist recht kurzweilig anzusehen, vor allem wegen der musikalischen Unternahlung der Szenen. Allerdings bekommt man mit der Zeit auch Mitleid mit den Mädchen, von denen ja nur eine Gewinnen kann und wenn sie dann von Model-Domina Heidi Klum so auf die Folter gespannt werden und am Schluss doch wieder eine gehen muss, dann leidet man ein bisschen mit. Nicht weil sie gehen müssen, sondern weil dieses Sendeformat so ist. Das gleiche gilt im Prinzip für andere Casting Shows. Bei dieser Staffel von GNTM ist eigentlich schon nach einigen Folgen klar, dass Marie das Rennen machen wird. Sie hat dieses typische Modell Gesicht mit den ebenmäßigen Ausdruck, ideal für Kataloge oder Covers wo das Modell zwar gut aussehen soll, aber eben auch nicht vom Produkt ablenken. Zudem hat sie ja schon ein paar Aufträge gewonnen.

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