Gehts auch ne Nummer kleiner?

Neben den klassischen Raumsonden, die einige Hundert Kilo wiegen oder gar einige Tonnen, gibt es immer wieder die Idee auch viel kleinere Raumsonden zu bauen. Es stellt sich dann immer das Kosten/Nutzen Verhältnis. Instrumente sind nicht beliebig verkleinerbar, kleinere Sendeantennen und eine geringere Sendeleistung (durch niedrigere Leistung der Solarzellen) bewirken kleine Datenraten. Auf der anderen Seite hat man Entwicklungskosten und Startkosten die nicht im gleichen Maße veringerbar sind. So ist eine kleinere Rakete meistens pro Kilogramm Nutzlast teurer als eine große. Trotzdem habe ich mir mal selbst eine Aufgabe gestellt und zwar eine anspruchsvolle.

Ist es möglich eine Raumsonde zu Jupiter zu starten die nicht teuer ist und trotzdem noch nützlich? Dazu muss man natürlich definieren was "nicht teuer" ist. Ich habe dies dahingehend definiert:

  • Preiswerter Raketenstart (Dnepr, Rockot oder Ariane 5 Sekundärnutzlast)
  • Keine RTG (extrem teure Energiequelle)

Ich habe mich mal für eine Sekundärnutzlast einer Ariane 5 in den GTO Orbit entschieden (maximal 600 kg). Kann man da überhaupt noch nennenswert Nutzlast zum Jupiter bringen? Ja, aber nicht auf direktem Weg. Mein Konzept sieht folgendes vor:

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Ich sehe schwarz….

… für die Natur auf der Erde. und ich greife damit mal die Mini-Diskussion in den Kommentaren zum letzten Beitrag auf. Wenn man wirklich mal die Menschheit und ihre Geschichte global betrachtet so sind zwei Dinge für mich unwiderlegbar:

  • Die Menschheit kann nicht mit ihren Ressourcen haushalten, sondern will immer mehr
  • Der Mensch kann nicht vernünftig handeln, wenn es um den persönlichen oder nationalen Vorteil geht fallen bald alle moralischen Schranken.

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Die wichtigen Fragen stellen

Beim Duschschauen des Gästebuches bin ich auf folgenden Eintrag gestoßen:

"Ein rundum gelungene Seite mit vielen interessanten Informationen.

Was mir jedoch übel aufstößt ist der Artikel über die "Terraformierung" vom Mars.

Laut wissenschaftlicher Studien aus Amerika ist eine Erwärmung des Mars auf ein Lebensfreundliches Klima innerhalb on etwa 100 Jahren möglich. Im Marsboden sind gewaltige Mengen Kohlendioxid gespeichert, die schon bei einem leichten Anstieg der Temperaturen austreten und so die Klimaerwärmung verstärken würden, was wiederum mehr CO2 aus dem Boden löst.

Der Aufwand wäre natürlich riesengroß, besonders im Vergleich mit der mickrigen Raumfahrt, die heute betrieben wird, aber prinzipiell ist ein Terraforming auf dem Mars möglich. Die Atmosphäre wäre für Menschen natürlich noch giftig, aber Pflanzen fänden ideale Bedingungen vor und würden das CO2 innerhalb von Jahrtausenden in Sauerstoff umwandeln."

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Die Kosten der Marsforschung

Ich habe mal versucht Daten zusammen zu tragen, und zwar über die Kosten von Raumsonden. Tabelle Nummer 1 enthält die Kosten von Marssonden, zusammen mit ihrem Startjahr:

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Der Niedergang des Verbraucherschutzes

Seit dem 11.4.2009 sind die Standardgrößen bei Bier, Limonaden, Zucker, Milch, Schokolade, Fruchtsäfte und Mineralwasser verschwunden. Die von der EU als "Entbürokratisierung" gefeierte Abschaffung der Standardgrößen wird das Einkaufen erneut erschweren. Das ist nicht das erste Mal dass Standardgrößen fielen. Bei anderen Produkten geschah dies schon vor Jahren. Was ist damit gemeint?

Wenn Sie Milch kaufen – Welche Menge kaufen Sie? Wahrscheinlich sind es 1 l. Möglich sind auch andere Größen wie 0.5 l oder 1.5 l. Aber es sind eben nur bestimmte Größen zulässig. Sie können nicht 966 ml Milch anbieten. Das führt dazu, dass Schokolade in der Regel in einer 100 g Tafel angeboten wird oder Mehl in einem 1 kg Pack. Das ist nun keine Verpflichtung mehr. Was bedeutet das? Seit vor ein paar Jahren die Standardverpackungen bei anderen Produkten schon fielen, wissen wir es: Die Mengen werden kleiner. Da wurde aus der 1000 ml Dose Eis bei Langnese schnell mal eine 900 ml Packung – bei gleicher Verpackung versteht sich! Besonders perfide wurde es bei Pringlses, die bei gleichem Preis die Verpackungsmenge von 200 g auf 170 g erniedrigten und dann in zwei Sonderaktionen "kostenlos" 10 g und 25 g mehr rein packten – immer noch weniger als die ursprünglichen 200 g. Auch hier: Die gleiche Verpackung, nur die Chips durch etwas andere Form etwas voluminöser, damit die fehlenden 30 g niemanden auffallen – So verdient man gleich 17 % mehr….

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