Apollo 8 und Weihnachten

Heute mache ich es mir etwas einfach und kopiere einmal weitgehend den Blogeintrag von vor 2 Jahren. denn er passt eigentlich zu jedem Weihnachten:

Vor 40 Jahren, am 21.12.1968 starteten mit Apollo 8 die ersten Menschen zum Mond. Die Mission war damals nicht unumstritten. Das Apollo Raumschiff war nur einmal vorher, im Oktober 1968 mit Apollo 7 bemannt erprobt worden und für die Saturn V war es der dritte Flug überhaupt, wobei es beim zweiten Flug gravierende Probleme gab, die bei einem bemannten Flug zum Abbruch geführt hätten.

Man tat dies weil man nach einigen unbemannten Zond Flügen der Sowjets mit Sojus Kapseln bald einen bemannten Mondflug (wenn auch keine Landung) erwartete und man auf Spionagesatellitenfotos die N-1 Trägerakete auf ihrer Startrampe ausgemacht hatte. Vor allem aber hatte man so viel Vertrauen in die Technik dass man dieses Abenteuer wagte – Anders als bei Flügen im Erdorbit gab es bei einem Versagen eines Subsystems nicht die Möglichkeit innerhalb von Minuten bis maximal eineinhalb Stunden zur Erde zurückkehren. Bei eine Versagen konnte die Rückkehr bis zu 3 Tagen dauern. Es war sogar möglich die Besatzung bei einer falschen Zündung in den Weiten des Alls zu verlieren. Der Mondlander, der eigentlich in der Erdumlaufbahn getestet werden sollte war noch nicht verfügbar und so wurde beschlossen Apollo 8 mit dem schon in der Erdumlaufbahn erprobten Kommandomodul zum Mond geschickt, was immerhin es ermöglichte schon die Mission in der Mondumlaufbahn zu testen und die gesamte Kommunikation über diese Entfernung.

Viele empfanden dann die Mondumkreisung von Apollo 8, welche über die Weihnachtsfeiertage 1968 stattfand als den eigentlichen Flug zum Mond und die Landung von Apollo 11 ein halbes Jahr später nur noch als die „Kür“. Ich möchte an diese Mission aber heute aus zwei Dingen erinnern: Wir haben von ihr erstmals ein Farbbild der Erde vom Mond aus bekommen und eine Beschreibung der Erde von Menschen die über einem grauen, zerkraterten, unwirtlichen Platz ihre Runden drehten:

(mehr …)

WeiterlesenApollo 8 und Weihnachten

Vermischtes aus den letzten Tagen

2 Tage mit Winterdepression und Fernsehkonsum haben ihre Spuren hinterlassen: Ich habe ein paar Kleinigkeiten, die mir aufgefallen sind. Zum einen bin ich beim Zappen über eine dieser "Chart Shows" gestolpert. Das Format kannte ich ja von RTL und SAT1. Doch Pro7 hat selbst diese billige Unterhaltung noch pervertiert. Anstatt die 50 erfolgreichsten Gruppen zu präsentieren, dabei einige B-Promis auf die Couch einladen und einige Altstars ihre Hits nochmal präsentieren zu lassen, hat man das einspart und Oli P., allseits bekannt, als begnadeter Sänger der Ausnahmeklasse, moderiert ohne Gäste die "100 nervigsten Gruppen". B-Promis müssen dann ihren Senf dazu geben. Dumm nur, dass diesmal die Zuschauer abgestimmt haben, wahrscheinlich kamen die Votes aus der Pro-7 Zielgruppe von 9-14. Bei SAT1 und RTL türken Experten die Charts wenigstens so, dass die Gästestars eingebaut werden können und Platz 1 auf jeden Fall ein Gast ist, (Wäre doch peinlich wenn Madonna die erfolgreichste Sängerin wäre, und nicht in die Show kommt). So kam, was kommen musste: Unter den Top 20 Gruppen waren auch Queen, AC/DC und die Skorpions. Da fiel auch den Promis nichts mehr drauf ein, weil die eben nicht nervig sind, sondern gut. Doch es gibt ja noch Oli P.: Der findet selbst an Queen noch was rumzumeckern. Viel tiefer kann man als Sänger wohl nicht mehr singen. Selbst nichts können aber Boehemian Rhapsody niedermachen.

(mehr …)

WeiterlesenVermischtes aus den letzten Tagen

Schnapsideen


Schnapsideen

Gerade lese ich mir die DLR Nachrichten durch. Das Heft geht diesmal um Energie. Der Großteil übrigens um konventionelle Technik. Also die Optimierung schon existierender Technik oder einen Mix wie die Herstellung von Synthesegas aus Erdgas, ohne dass man einen Teil erhitzen muss um auf die Temperaturen von 750-850°C zur Spaltung in Kohlenmonoxid und Wasserstoff zu kommen. Das steigert zwar den nutzbaren Energiegehalt um 30 %, aber es ändert nichts an der Tatsache, dass Erdgas eine begrenzte Ressource ist.

Es gibt aber tatsächlich die Forschung Kohlendioxid endzulagern. Also das Kohlendioxid entweder unter Druck oder in flüssiger Form einzulagern. (In flüssiger Form geht es aber auch nur unter Druck, nur dr Transport ist etwas einfacher). Damit das überhaupt praktikabel ist muss es praktisch in reiner Form vorliegen. Dazu sollten Kraftwerke so umgerüstet werden, dass sie reinen Sauerstoff verbrennen, den man natürlich vorher vom Stickstoff befreien muss. Danach muss das Kohlendioxid noch verflüssigt oder mit Gaspiplines in alte Bergwerkstollen gebracht werden. Selbst im optimistischen Fall kostet das 20 % der Energie zusätzlich, im schlechtesten Fall 100 % mehr. Was hat man dann? Das Kohlendioxyd rein. Aber kann man ein Gas so einfach dauerhaft wegsperrren? Das Deponieren auf dem Meeresboden wäre ja der biologische Gau, denn der ist nicht tot. Am labgesehen, davon dass man nicht weiß ob es nicht wieder mal hoch kommt und das Deponieren in bergwerkstollen? Wenn diese mal undicht sind, so unter dem dicht bevölkerten Ruhrgebiet? Kohlendioxid ist schwerer als Luft, das kann mal leicht einige Tausend Tote geben. Schon heute stürzen ja dort Häuser ein, weil der Boden durchlöchert wie ein Käse ist.

(mehr …)

WeiterlesenSchnapsideen