Die Zahl für heute: 588

Genau 588 Seiten wird das Buch haben. Denn ich bin inzwischen mit dem Buch fertig. Ich habe jedes Kapitel mindestens zweimal durchgelesen, alle Bilder eingebunden und auch die Zahl der unerwünscht eingefügten Seitenumbrüche durch Libreoffice ist kleiner geworden. Eine Unart des Programms die über Versionen nicht besser geworden ist. Hinsichtlich eingebauter Rechtschreibkorrektur geht es aber einen Schritt zurück. Meine vorherigen Bücher habe ich mit einer uralten Version von Libreoffice (3.xxx) verfasst, weil in der noch der Duden Korrektor funktionierte. Nun habe ich das Manuskript mit der aktuellen Version (7.3.xxx) begonnen und wollte für die Korrektur wieder wechseln, aber die alte Version kommt damit nicht zurecht und stürzt ab. Und das Langsage Tool das ich für die Korrektur sonst nutze ist mit der Textlänge überfordert – es vergehen Sekunden nach jedem Tastendruck. Es ist ja auch in der schlimmsten aller Sprachen programmiert: Java, wie ich an einer Exception Messsage sehen konnte. Java ist der beste Weg eine heutige CPU soweit auszubremsen, dass man sich ins 8086 Zeitalter zurückversetzt sieht. So bleibt mehr an den Korrekturlesern hängen, die entsprechend hinterherhinken. Voll korrigiert sind nur 198 Seiten. So kann es noch etwas dauern bis es erscheint. Ich hoffe die Korrekturleser werden nun schneller, denn jetzt kommen beide zum interessanten Teil, der Mission. Der erste Teil behandelt die Erforschung der Planeten mit Raumsonden, die Erforschung der Gasriesen durch die erdgebundene Astronomie, Swing-By und eine Beschreibung der Pioneer 10+11, TOPS und Voyager Sonden. Dieser Teil ist weniger eine Geschichte als vielmehr viele technische Ausführungen. Continue reading „Die Zahl für heute: 588“

Video killed the written Word

Den heutigen Beitrag hatte ich schon seit einigen Tagen vor, aber durch die Frage von Duc Lo Ngygen hat ihn noch etwas aktueller gemacht. Dazu noch am Schluss mehr.

Es geht um die Verdrängung von geschriebenen Informationen durch Videos und die allgemein sinkende Informationsmenge zur Raumfahrt. Ich mache mal einen Zeitsprung, zurück ins Jahr 1997. Da hatte ich meine ersten Erfahrungen mit dem Internet. Ich hatte selbst noch keinen Anschluss, der kam erst ein Jahr später, aber ich arbeitete bei einer Firma mit Internetanschluss, damals noch über ISDN. Es war um die Zeit der Pathfinder Landung und ich saugte alles auf was es da gab. Und das war nicht wenig. Man erfuhr von IBM Details über den Bordcomputer, der einen PowerPC einsetzte, von Motorola über das Radiomodem mit dem Pathfinder und Sojourner Daten austauschten (das auch von Motorola stammte) und es gab die Webseite, die nicht nur jeden Tag die neuesten Fotos verbreitete – für jemanden, der sie vorher nur in der Zeitung oder erst Monate oder Jahre später in einem Buch sah, eine Sensation – sondern auch jede Menge Informationen über die Sonde. Vieles stand in FAQ, die Fragen gingen damals viel tiefer, was man aber leicht daran erklären kann, das die breite Bevölkerung noch kein Internet hatte, wer Internet hatte, hatte meist einen technischen oder wissenschaftlichen Hintergrund und stellte entsprechend auch nicht triviale Fragen. Continue reading „Video killed the written Word“

Nachlese Juli und Apollo

Nun ist der Juli vorbei und ich kann in mehrerlei Weise eine positive Bilanz ziehen. Fangen wir mit meiner persönlichen Klimawende an. Die habe ich mit dem Betrieb der zweiten Photovoltaikanlage vollende. Inzwischen tue ich noch mehr und habe bei Atmosfair einen Dauerauftrag über die Kompensation von 10 t Kohlendioxid pro Jahr anlegt. AFD-nahen Klimaleugnern mag das zweimal die Laune verdrießen, denn mit dem Geld werden nach Zertifikat Projekte in Afrika gefördert. Also im Ausland. Dumm nur, dass es auf der Welt 7 Milliarden Ausländer und nur 80 Millionen Deutsche gibt. Mir ist das Thema wichtig und mein Verständnis für Meckerer hält sich in Grenzen. Es ist ja was typisch Deutsches immer an etwas rumzukritisieren und ich schließe mich da nicht aus. Aber die Nächsten, die mit Kritik kommen, müssen sich die Gegenfrage gefallen lassen, was sie denn für den Klimaschutz tun. Denn wer andere kritisiert nur um sein eigenes Nichtstun innerlich zu rechtfertigen, für den habe ich kein Verständnis. Wer fragt, ob sich die Ausgaben „amortisieren“ sollte auch mit Gegenfragen rechnen. Ich finde es erstaunlich, das man das rechtfertigen muss. Amortisiert sich ein Auto? Bei den meisten nicht. Alternativen sind in der Summe billiger. Klimaschutz amortisiert sich sicher, aber eben nur global, nicht für einen persönlich. Die Schäden durch die Klimaveränderung sind größer, als die Investitionen sie zu verhindern. Dabei springt sogar noch eine höhere Lebensqualität raus. Bei der Stromerzeugung z.B. die fehlende Gefahr eines GAU und Landschaften, die nicht dem Erdboden gleichgemacht wurden, um Kohle abzubauen. Continue reading „Nachlese Juli und Apollo“

Apollo: Bücherempfehlungen

Meine kleine Reihe von Artikeln zu Apollo möchte ich abschließen mit einer Liste von Buchempfehlungen. Ich habe inzwischen auch in der Webseite eine Reihe von interessanten Blogs zum Thema Apollo zusammengefasst zu einer Sektion, und die teilweise 12 Jahre alten Aufsätze ergänzt durch Erkenntnisse die ich seitdem gewonnen habe. Continue reading „Apollo: Bücherempfehlungen“