Die Corona-Spionagesatelliten

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Es gibt zwar schon auf meiner Webseite einen Artikel darüber, aber ich möchte heute im Blog etwas mehr über die Corona-Satelliten schreiben. Nach neueren Informationen zu suchen ist inzwischen relativ schwer, weil wenn man das Stichwort Corona eingibt, man eigentlich nur noch Sachen zur Pandemie bekommt. Noch problematischer ist, dass einige Schlüsselworte, die in diesem Zusammenhang fällig werden, wie Mural für den Kameratypus, der als zweites eingesetzt wurde, auch eine Bedeutung bei Corona haben.

Das Corona-Projekt waren die allerersten Spionagesatelliten der USA, die auch als Keyhole bezeichnet wurden. Der Name Corona kommt von der Typenschreibmaschine Corona von LC-Smith, auf der die Anträge für das Projekt getippt wurden. Das Projekt entstand auf einem Vorgängerprojekt namens WS-117L, abgekürzt für Wepon-System-117L, das aber schließlich eingestellt wurde, das einen Aufklärungssatelliten im Orbit vorsah. Bei den Satelliten, die von Lockheed gebaut wurden, handelte es sich um eine Konstruktion, die anfangs fest verbunden mit der Oberstufe Agena war. Die gesamte Elektronik, Avionik und Batterien steckten in der Agena. Von dem Satelliten blieb eigentlich nur noch die Kamera und der Film übrig und am Ende des Satelliten eine Rückkehrkapsel. Der Film, der anfangs ungefähr knapp einen Kilometer lang war, 70 mm Film, wurde von der Agena durch die Kamera durchgezogen und in der Rückkehrkapsel aufgespult. Wenn die Kapsel voll war oder der Film nicht mehr transportiert werden konnte, wurde die Kapsel abgestoßen und dabei der Satellit abgebremst, sodass er gleichzeitig verglühte. Continue reading „Die Corona-Spionagesatelliten“

Eine kurze Geschichte der Aufklärungssatelliten der USA

Zu dem Thema gibt es eine ganze Sektion auf meiner Website, aber ich glaube nichts in kurzer Form. Die Geschichte ist auch nicht komplett, denn sie endet mit dem KH-11 „improved Kennan“ Programm, das nun auch schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel hat. Aber über die Nachfolgeprogramme weiß man noch weniger. Continue reading „Eine kurze Geschichte der Aufklärungssatelliten der USA“

Karl Lauterbach, Talkshows und die FDP

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Nachdem ich nun endlich meinen Artikel über die Prozessorarchitektur Alder Lake fertiggestellt habe und meine x86-Sparte nun wieder „Up-To-Date“ ist, widme ich mich mal wieder dem Blog. Auf den heutigen Blog mit drei Themen, die man aber relativ gut ineinander überleiten kann bin ich durch zwei Sendungen gekommen.

Zum einen bin ich bei Phoenix über die Dokumentation „Konfrontation: Markus Feldenkirchen trifft Karl Lauterbach“ gestolpert. Der Autor hat Lauterbach die ersten 100 Tage als Gesundheitsminister begleitet. Der Bericht war für mich sehr interessant. Karl Lauterbach kannte ich bis vor zwei Jahren nur als Abgeordneten der SPD. Mir fiel er eigentlich nur in der Heute-Show auf, wo die Reporter der Heute-Show gerne im Plenum den Abgeordneten unbequeme Fragen stellen und die meisten Abgeordneten vermeiden daher einen Kontakt und laufen schnell weg. Anders Karl Lauterbach. Der stand immer Rede und Antwort, selbst auf dumme Fragen und Lauterbach verstand oft satirisch gemeinte Fragen nicht und nahm sie ernst – einen Charakterzug den auch ich habe. Continue reading „Karl Lauterbach, Talkshows und die FDP“

Das V-Wort und was Corona mit der Klimakatastrophe zu tun hat

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Seit den Koalitionsverhandlungen wissen wir ja was das „V-Wort“ ist. Nein nicht das was ähnlich wie gefiederte Tiere klingt, sondern „Verzicht“. Wer sich mal den Kohlendioxidausstoß eines Durchschnittsdeutschen anschaut, wird feststellen, dass der größte Brocken der Konsum ist. Nach Angaben des Bundesumweltamtes entfallen 3,79 t Kohlendioxid des jährlichen Ausstoßes von 11,17 t also rund ein Drittel auf die Konsumausgaben. Der Rest entfällt aus Strom & Heizung, Mobilität, Ernährung und öffentliche Emissionen.

Und nun die tolle gute Nachricht – anders als bei allen anderen Maßnahmen etwas für das Klima zu tun kostet eine Reduktion des Ausstiegs nichts, sondern bringt sogar noch Geld ein. Denn die einfachste Maßnahme ist – Verzicht. (das böse V-Wort) Einfach weniger kaufen. Dinge länger benutzen, Reparieren anstatt Neu kaufen. Ganz so einfach ist die Sache aber nicht. Konsumverzicht geht natürlich. Etwa ein Drittel der Kleidung wird ungetragen wieder entsorgt. Gerade an Weihnachten sind Geschäfte voller Dinge die man je nach Einstallung als „Deko“ „Nippes“ oder „Unnütz“ bezeichnet. Ich denke, wenn man sich nur das kauft, was wirklich gebraucht wird, dann kann man nicht nur einiges an Geld sparen, sondern auch seinen Kohlendioxid-Fußabdruck verringern. Das geht dann sogar in andere Gebiete wie z.B. Verkehr weiter, wenn es z. B. anstatt dem Straßenpanzer (SUV) ein Wagen ist, der genauso so groß ist, wie man ihn braucht. Oder man mal den Urlaub in der Nähe verbringt anstatt um die halbe Welt zu reisen. Continue reading „Das V-Wort und was Corona mit der Klimakatastrophe zu tun hat“

Der tägliche Coronawahnsinn

Selten habe ich einen Blog geschrieben mit so viel Wut und Unverständnis im Bauch, ja das Thema würde gut zum 1. April passen.  Geschrieben habe ich das am Freitag, aber erscheinen wird es weil es schon einen Blog am Freitag gab am Samstag.

Ich schwimme viel, im Winter dreimal in der Woche, im Sommer, wenn das Freibad offen hat, täglich. Ich brauche das auch nicht nur um fit zu bleiben sondern auch mein Gewicht zu halten. Seit alle Bäder zu sind – seit dem 3.11.2020, also fast sieben Monaten muss ich drei Tage in der Woche fasten damit ich ohne diese sportliche Betätigung mein Gewicht konstant halte. Ich fühlte mich daher schon bisher als Coronaopfer der Politik denn auch beim ersten Lockdown letztes Jahr waren die Schwimmbäder, die ersten die schlossen und die letzten die wieder aufmachten. Zudem ist eine wichtige Einnahmequelle für mich, mein Ferienhaus ebenfalls seit dem 3.11.2020 geschlossen und schon vorher zwischen März und Juni 2020. Continue reading „Der tägliche Coronawahnsinn“