Ich bin dagegen

Das Wort „Gegner“ hat im Deutschen irgend etwas negatives. Sei es ob Stuttgart-21 Gegner oder andere Fälle, ich glaube der einzige Fall wo es mal positiv besetzt wurde war bei den „Kernkraftgegnern“, nämlich als diese die Mehrheit in der Bevölkerung stellten. Vielleicht aber auch weil der Begriff Atomkraft oder Kernkraft inzwischen negativ besetzt ist.

Am Sonntag Abend kam in Br3 bei „Faszination Wissen“ eine Sendung über die bemannte Raumfahrt. Wie ich denke eine recht ausgewogene. Es wurden Experimente vorgestellt bei denen die Experimentatoren sagten, sie wären nur auf der ISS durch Betreuung der Astronauten erfolgreich gewesen und es gab die Stellungnahme anderer Wissenschaftlern, die darauf hinwiesen dass andere Großprojekte mit viel weniger Mitteln auskommen müssen. Dann sah man am Beispiel des nächsten Astronautenanwärters, dass die meiste Arbeit routinemäßige Wartungen sind und es wurde vorgestellt wie man an Robotern arbeitet um sie zu entlasten. (mehr …)

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Möglichkeiten für den ISS Ausbau

Wenn tatsächlich mal CST-100 oder Dragon einsatzbereit sind. Dann gibt es eine neue Herausforderung für die ISS-Planer. Dann könnte die Besatzung nämlich rapide ansteigen. Derzeit sind sechs Astronauten/Kosmonauten auf der ISS (eigentlich sollte man ja von Ionosphärenauten reden, denn in den Kosmos oder zu den Sternen ist noch keiner aufgebrochen). Selbst wenn die Russland eine Sojus aufgeben (mehr wird es nicht werden, denn es wäre ja blamabel, wenn man nicht mehr die eigenen astronauten zur ISS befördern kann), dann sind bis zu 10 Astronauten an Bord der ISS.

Was sind die Probleme. Also erst mal ein Platzproblem. Nicht dass die ISS eng wäre. es gibt sogar mehr Volumen als in jeder Raumstation vorher. Allerdings ist es beengt. Die westlichen Knoten haben z..B. ISS-Standardracks an den Wänden in denen Gerätschaften sind. Von 4,4 bis 4,8 m Außendurchmesser bleiben noch 2-2,5 m innen übrig und im Rahmen der Einsparungen wurde das einzige geplante Wohnmodul eingespart. derzeit haben die Ionosphärenauten hygienische Einrichtungen und Schlafkabinen verstreut über die ISS zwischen Lebenserhaltungssystemen und Forschungsapparaturen. Vor allem braucht man ja dann mindestens 4 weitere Kabinen, sicher noch eine Toilette und bei 10 Leuten vielleicht auch eine Messe. (mehr …)

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Die Falcon Heavy als ISS-Deorbitierungsgefährt

Tja man soll mir nicht vorwerfen können, ich suchte nicht nach Ideen für SpaceX. Nun genauso wie ich Ideen für Erweiterung der Vega und Ariane 5 habe, so fallen mir natürlich auch welche für SpaceX ein. Ich hatte ja mal die Idee einer Mondmission mit der Dragon und Falcon Heavy. Das wäre nach der damaligen Nutzlastangabe auch möglich gewesen. Doch wie bei SpaceX üblich sinkt die Nutzlast, sobald die Realisierung näher rückt. Bei der letzten Mission wurde ja die Masse der Dragoin schon nicht mehr angegeben. Nun wird für die Falcon Heavy nur noch 12 t GTO Nutzlast angegeben (beim Abschluss der Option mit Intelsat). Vorher waren es noch 13,5 t zum Mars, obnwohl man dafür 1 km/s schneller sein muss. Kurzum: Für eine Mondmission wirds knapp. Vielleicht noch eine Umrundung wie bei Apollo 13, doch dafür wird niemand so viel Geld locker machen.

Doch es gibt tatsächlich einen Einsatzzwecke wofür man die Falcon Heavy brauchen kann – die ISS Deorbitierung. Damit wir wissen wovon wir reden hier ein kleines Briefing. (mehr …)

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SpaceX – was wäre wenn

Ich denke wenn der Blog erscheint, ist die COTS 2+ Mission zu Ende gegangen. Selbst wenn die Dragon noch beim Eintritt verglühen sollte – gemessen an den Missionszielen (die NASA verlangt ja keinen Rücktransport, das wird nur mit unwichtigem Equipment demonstriert) ist das COTS Programm dann abgeschlossen worden.

Schon gibt es an einigen Stellen den Jubel, so im Stil „neue Ära in der Raumfahrt“ und mancher sieht nun schon die Marsmissionen kommen. Zeit mal drüber nachzudenken, was passiert wenn SpaceX nur die angekündigten Ziele umsetzt, welche sind:

  • Falcon 9 und Heavy fliegen regelmäßig und zu den angekündigten Preisen
  • Sie können später sogar noch die Preise durch Wiederverwendung senken.
  • Dragon Flüge mit 7 Astronauten sind für 140 Millionen möglich
  • Sie werden enorm viele Aufträge erhalten, kommerziell und von der US-Regierung

Was wären die Folgen? (mehr …)

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X und das Shuttle

Es heißt ja immer, man soll sich kein X für ein U vormachen lassen, aber diesmal geht es um ein SpaceX das man sich für ein Space Shuttle vormachen lässt. Nun rückt ja der COTS 2/3 Start näher (derzeit geplant für den 19 oder 22.sten Mai, klappt er an diesen Tagen nicht so führen einige ungünstige Umstände (Abschattung der Solarzellen beim Anflug, Progress und HTV Transporter welche Vorrang haben) dazu, dass er sich bis mindestens Mitte Juli verschiebt. Weil SpaceX mal wieder so in dem Meldungen kommt habe ich diese verfolgt und plötzlich machte es klick – die ganzen Aussagen hatte ich doch schon mal gehört.

Und richtig. Es gab schon mal ein Trägersystem, dass angetreten war:

  • den Transport in die Umlaufbahn radikal zu verbilligen
  • alle Trägerraketen abzulösen
  • enorm oft zu starten.

Das war das Space Shuttle. Pläne in den siebziger Jahren sahen bis zu 572 Flüge über einen Zeitraum von 13-14 Jahren mit 5 Orbitern vor. Jeder Orbiter sollte zwölfmal pro Jahr starten und preiswerter als eine Delta Trägerrakete sein. Die USA stellten daraufhin Mitte der achtziger Jahre ihre Trägerraketenproduktion ein. (mehr …)

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