Verschiedenes

Auch wenn es sicher wieder Beschwerden hagelt über die mangelnde Sachkenntnis des Autors und das die Themen uninteressant sind (diejenigen mögen bitte hier Beschwerden ablassen) heute ein Blog über verschiedene Kleinigkeiten die mir einfach so in der letzten Zeit auffielen. Das eine ist ein Ungleichgewicht in der deutschen und englischen Wikipedia in Aktualität und vor allem Artikellänge. Das fiel mir einige Male auf. So wurde ich kürzlich gefragt ob man mit Methanol jemand schleichend vergiften kann. ein Krimiautor hat sich dies als Szenario ausgedacht. Das geht nun leider nicht, ich habe den Frager dann auf Dimethylnitrosamin verweisen, da kenne ich einige Fälle, wo man damit Leute schleichend vergiftet hat, doch die Wikipediaseite ist da sehr dürftig. Die englische deutlich länger. (mehr …)

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SpaceX braucht die Falcon Heavy – SpaceX will die Falcon Heavy nicht!

Kurz nach der Explosion der 19-ten Falcon 9 über dem Cape hat SpaceX erneut den Jungfernflug der neuen Trägerrakete Falcon Heavy verschoben. Nun wird als Starttermin Mai/Juni 2016 genannt. Erinnern wir uns: am 5.4.2011 kündigte Elon Musk an, die Falcon Heavy zu entwickeln und legte den Jungfernflug auf „Ende 2012, Anfang 2013“ fest. Wenn es nun mindestens drei Jahre Verzögerung gibt, so ist das nicht nur an sich ein ziemlicher Brocken sondern auch unverhältnismäßig viel, verglichen mit den maximal 21-22 Monaten die der Jungfernflug damals noch in der Zukunft lag. Selbst SpaceX-Chefmanagerin Gwen Shotwell machte sich schon auf Pressekonferenzen über die Verzögerungen lustig „Es kann doch nicht so schwierig sein, drei Cores aneinander zunieten“. Vielleicht doch. Vielleicht sind 27 Triebwerke die gleichzeitig arbeiten sollen doch eine ganz andere Größe als Neun Triebwerke. Erinnern wir uns: die Mondrakete N-1 der Russen hatte 30 Triebwerke in der ersten Stufe. Diese Stufe wurde nie getestet, die Konstrukteure nahmen an, man könnte von den Testversuchen der zweiten Stufe mit acht Triebwerken auf das Verhalten der ersten Stufe mit 30 Triebwerken schließen. Dabei gab es bei den Tests der zweiten Stufe keine Probleme. Doch alle Flugeinsätze der N-1 scheiterten am Versagen der ersten Stufe. Dabei waren die Fehler oft nur durch die enorme Triebwerksanzahl bedingt. So begann die Rakete beim dritten Fehlstart immer schneller zu rotieren, weil sich unter den 30 Triebwerken ein Unterdruck bildete, der der Mondrakete ein immer stärker werdendes Rollmoment verlieh, mit dem die Steuerung um die Rollachse überfordert war. (mehr …)

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Neues von SpaceX

So, wenn ich mich etwas rargemacht habe, dann nicht, weil es wenig Neues gibt, sondern weil ich seit dem Montag Schmerzen im Rücken habe und nicht längere Zeit am Computer sitzen kann. Ich kann zwar kurzzeitig etwas gegen die Schmerzen tun (Minzöl auf die schmerzende Stelle und schmerzlindernde Heilkräuter nehmen – Acetylsalicylsäure wirkt überhaupt nicht) aber das ändert nichts an der Sache, das ich praktisch nichts arbeiten kann. (mehr …)

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In jedem guten Schwindel steckt ein Körnchen Wahrheit

So auch in meinem letzten Blogeintrag. Die Sache ist eigentlich ganz einfach: Die Gefährlichkeit durch Weltraummüll ist durch ein paar Faktoren gegeben:

  • Die Lebensdauer jedes Stücks Weltraummülls
  • Die Anzahl der Bruchstücke
  • Die Anzahl der Objekte die getroffen werden können

Heute machen wir uns hier viel mehr Gedanken als früher. So werden alle Oberstufen heute passiviert, sprich wenn es geht versucht man sie zu deorbitieren. Bei GTO-Bahnen geht das indem man den Treibstoff gegen die Bahnrichtung entlässt, er bremst dann etwas die Stufe ab und weil diese Bahnen einen erdnächsten Punkt meiste von nur 200 bis 300 km Höhe haben, verglühen sie. Bei der Vega nutzt man den Resttreibstoff um die Umlaufbahn abzusenken. Die Vega hat normalerweise Missionen in denen sie sonnensynchrone Umlaufbahnen erreicht, in denen die Lebensdauer von Satelliten im Bereich von Jahrzehnten bis Jahrhunderten liegt. Ähnliche Strategien haben die USA, jedoch noch nicht Russland und China. (mehr …)

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Der Megacrash

Eine weiterer Blick in die Zukunft die ich mit dem Temporalfluxkompensator gewinnen konnte steht heute an. Er ist in einer fernen Zukunft angesiedelt und zwar am 19.1.2028. An diesem Tag werden OneWeb und HyperSatNet zu Entschädigungszahlungen in Höhe von 12,1 Milliarden Dollar verurteilt.

Das ist in einer ferneren Zukunft, doch die Vorgeschichte reicht bis in die Gegenwart. OneWeb will rund 900 Satelliten in den Orbit bringen. Ein Gemeinschaftsunternehmen von Google und SpaceX, das später HyperSatNet heißt, sogar über 4000. Diese Satelliten sollen in Höhen von 850 und 1200 km die Erde umkreisen. Vor wenigen Tagen gab Oneweb bekannt das Airbus die Satelliten bauen wird. Die ersten zehn in Toulouse, die folgenden dann in einer neu zu errichtenden Fabrik in den USA. 700 Arbeitsplätze soll das schaffen und ein sehr ambitioniertes Ziel von 400.000 bis 500.000 Dollar Baukosten pro Satellit. In einem Interview ist sich der OneWeb Chef Brian Holz zwar nicht sicher ob man es erreichen wird, aber man denke man käme „nahe daran“. Immerhin das wäre eine Sensation. Selbst wenn jeder Satellit 1 Million kosten würde, dann wäre er nur in etwa so teuer wie eine Einpropeller-Cessna die einige Passagiere transportiert oder ein Luxusauto. Soviel was wir bis heute von dem Projekt wissen. (mehr …)

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