Zeit für eine neue Runde Bashing

Ach ja die armen SpaceX Fans. Da haben sie ein unbedeutendes Forum gleichgeschaltet indem sie alle kritischen Stimmen durch Massenpostings vergrault haben (Behaupten geht ja fix, fundierte Antworten zu geben, selbst recherchieren anstatt Gerüchte aus Foren nachzuplappern braucht dagegen viel Zeit), da stört es sie das es noch Leute gibt die nicht ihrer Meinung sind. Dann wird von „Bashing“ gesprochen. Ernst kann ich die Besucher nicht nehmen, die ich nur im Blog sehe wenn ich was über SpaceX schreibe. Netterweise reicht ja ein Absatz in einem langen Artikel der nicht über SpaceX ist aus, sie zur Reaktion zu bewegen. Da kommen dann Forderungen, warum ich nicht jeden Start von SpaceX erwähne und würdige und der Vorwurf des „Bashings“. Huuh da bekomme ich es aber mit der Angst zu tun. Wenn die Leute nicht nur hierher kommen würden, wenn ich was über die Firma mit X schreibe würden sie feststellen, dass ich über Starts die klappen nichts schreibe. Ariane 5 hat 60 erfolgreiche Starts in Folge – über keinen habe ich was geschrieben. Das hat also gar nichts mit SpassX zu tun. Und Bahsen tu ich alles. Nur beschwert sich nur ein SpaceX Fan darüber- Man möge mal nachzählen wie oft ich mich kritisch zu ESA, Ariane 5 und 6 geäußert habe – das kommt an die SpaceX Berichterstattung heran und da wirft mir keiner Ariane-Bashing vor. (mehr …)

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Neues von SpaceX, der USAF und der NASA

Während die Firma mal wieder eine schöpferische Pause einlegt (sie schafft offenbar schnell hintereinander zwei, maximal drei Starts und muss dann wieder eine Pause einlegen, das kam ja nun schon mehrmals vor) und den nächsten Start auf den 13.4.2015 festgelegt hat, wobei sie die Reihenfolge vertauscht hat, gibt es Neuigkeiten vom Zertifikationsprozess bei der Air Force.

Für alle die nicht ganz im Bilde sind: SpaceX will nicht nur den Großteil der kommerziellen Nutzlasten starten, sondern auch natürlich in das Regierungsgeschäft mit den USA einsteigen. Das ist unter zwei Gesichtspunkten sehr lukrativ. Zum einen gibt es weniger Konkurrenz, nämlich nur ULA. Im Prinzip sind Starts garantiert, wenn man zertifiziert ist. So wissen wir heute das die Delta 4 teurer als die Atlas V ist, trotzdem wurden immer Starts der Rakete gebucht. Nun soll sie auslaufen mit Ausnahme der Heavy Variante, deren Nutzlast höher als jede Atlas ist. Das Geschäft ist so lukrativ das ULA ihre Träger gar nicht auf dem freien Markt anbietet. Zudem kann man so die Fixkosten gut abfedern. Entsprechende Forderungen ist der ESA ja auch bei der Ariane 6 nachgekommen wo vier Starts jährlich der Industrie zugesagt wurden. (mehr …)

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Eine Oberstufe für die Falcon 9 – meine Lösung

Elendsoft hat ja gestern in seinem Beitrag eine Adaption bestehender LOX-LH2-Oberstufen für die Falcon 9 Das ist logisch, das ist sinnvoll, das ist etwas was jeder vernünftige Mensch in Betracht ziehen würde, weil es die Nutzlast glatt verdoppelt. Doch es verletzt die ersten beiden Gebote auf die jeder SpaceX-ler schwören muss:

  • 1: Du sollst keine anderen Firmen neben SpaceX haben
  • 2: SpaceX hat immer recht und immer die beste Lösung

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Gedanken zu GoogleSpaceX und OneWeb

Ich bekam eine Mail, in der ich aufgefordert wurde mich mit den sogenannten „Nanosatelliten“ zu beschäftigen. Darunter versteht der Schreiber die Konzepte von OneWorld und GoogleSpaceX. (steht hier in diesem Artikel für den Plan von Google mit SpaceX als Auftragnehmer ein Satellitensystem aufzubauen). Mal abgesehen davon dass Bezeichnungen wie „Nanosatelliten“ sich auf eine Gewichtsklasse beziehen und nicht auf eine Missionsauslegung (es gibt mit derselben Masse auch Erdbeobachtungssatelliten und Forschungssatelliten) heißt die Klasse von über 50 bis 300 kg eigentlich Mikosatelliten. Zumindest definiert Arianespace das in ihren Usermanual so. (mehr …)

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Der wohl wichtigste Falcon 9 Start

– zumindest meiner Meinung nach – findet morgen statt. Von Vandenberg aus wird eine Falcon 9 die Raumsonde DSCOVR starten. An diesem Start ist einiges außergewöhnlich. DSCOVR wurde als Tirana schon 1998 geplant. Ausgangspunkt der Initiative war die Vorstellung des damaligen Vizepräsidenten Al Gore, das ein dauerndes Lifebild der Vollerde den Umweltschutzgedanken fördern könnte. Er war beeindruckt von den Aufnahmen von Apollo 17, die erstmals die Vollerde als „Blue Marble“ zeigten. Die NASA sollte eine Raumsonde entwickeln, die genau dies macht. Damit dies geht, muss sie im Librationspunkt L1 positioniert sein. Das Projekt wurde jedoch zu teuer und bald gab es auch Kritik an der Konzeption als „enorm teuren Bildschirmschoner“. Die NASA lagerte die Raumsonde dann 2002 ein. Einige Jahre später überprüfte man die Systeme und suchte nach einem Weg sie trotzdem noch zu starten. Es traf sich gut das eines der Instrumente die solare Partikelstrahlung überwachte. Die NOAA nutzte seit 1997 den ACE Satelliten um Frühwarnungen im Falle eines Sonnensturms abzugeben. DSCOVR versprach hier eine preiswerte Ablösung des alternden Satelliten, denn es fehlte nur noch ein Start. Die USAF wiederum suchte einen Weg, dem politischen Druck nachzugeben SpaceX Aufträge zu erteilen, ohne dass man das Risiko hatte eine wertvolle Nutzlast zu verlieren. Da traf es sich gut, das DSCOVR eigentlich fertig war, aber man bei der NASA nicht das Geld für einen Start hatte. So hat die Raumsonde drei Väter: Die NASA hat die Raumsonde gebaut, die USAF führt den Start aus und finanziert ihn und die NOAA betreibt die Sonde und finanziert den laufenden Betrieb. (mehr …)

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