Die Geschichte von zwei Landungen am 4. Juli

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Am 4. Juli war ja in den USA Un Abhängigkeitstag, kein einfacher sondern das 250-ste Jubiläum. Die Feierlichkeiten wurden allerdings durch Rekordhitze und Unwetter getrübt. Finde ich ganz gut: so erinnert die Erde einen Präsidenten der nicht an den Klimawandel glaubt, daran das es den doch gibt und versaut ihm seine Feiern, was wohl viel wichtiger ist.

Die NASA versucht daher auch, wenn es geht, wichtige Ereignisse auf den 4. Juli zu legen. An dem Datum schlug Deep Impact auf Tempel 1 auf und Juno erreichte Jupiter, das sind zwei Dinge die mir spontan einfallen, aber es gab mehr und zwei Landungen auf dem Mars fallen auf dieses Datum: Am 4.7.1976 sollte Viking 1 auf dem Mars landen (tat es aber nicht) und am 4.7.1997 landete Mars Pathfinder. Ich denke das ist eine gute Gelegenheit diese beiden Missionen kurz zusammenzufassen. (mehr …)

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Die glorreichen 10 – die glorreichsten Raumsondenmissionen Platz 5 bis 1

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Das ist der vierte Teil meiner Reminiszenz an die heutige Zeit mit Dokutainment und „leichter“ Information, wie die beiden vorherigen Teile an die ZDF Reihe „Die glorreichen 10“ angelehnt. Für alle die es nicht kennen: in einer knappen dreiviertel Stunde werden zu einem Thema Persönlichkeiten, Ereignisse, Länder etc. der Geschichte zusammengefasst wie „Die peinlichsten Familienmitglieder“. Das Video besteht aus Szenen aus anderen Dokus und die eigentliche Info steckt im Audiokommentar von Hannes Jaenicke.

Es erschienen schon drei Teile, die sich mit den stärksten Trägerraketen und den schwersten und leichtesten Raumsonden beschäftigen. Dies ist der letzte Teil – zumindest solange, bis ich weiß, ob ihr das auch mögt. Ich mache das an den Kommentaren fest und wenn es keine gibt, dann scheint es wohl keinen interessieren. (mehr …)

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Die unbeliebtesten Körper im Sonnensystem

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Ich fange an mit einer Frage und ich bitte den geneigten Leser, bevor er weiterliest (diese Frage kann man auch lesen, ohne den Artikel aufzuklappen) sie geistig durchzugehen:

Welche Himmelskörper wurden in den letzten Jahrzehnten von zahlreichen Raumsonden aus geringer Entfernung (mehrere Tausend Kilometer) passiert und nie untersucht? (mehr …)

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Am deutschen Raketenwesen kann die Welt genesen – der Rest der Welt

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Im dritten Teil dieser lockeren Reihe geht es nach dem Einfluss der „Peenemünder“ auf die Raketenentwicklung in den USA und der UdSSR nun um den „Rest der Welt“, direkt auf England und Frankreich, indirekt auf China, Indien, Nordkorea und den Iran.

Im dritten Reich wurde nicht nur die A-4 als Großrakete entwickelt, es gab auch zahlreiche andere Raketenentwicklungen, die zu Kriegsende teilweise im Einsatz waren, meist aber noch in der Entwicklung so:

  • Das Raketenflugzeug Me 163 das in 350 Exemplaren gebaut und im Einsatz war.
  • Die Bachem Natter (BA-349), ein noch radikalerer Entwurf eines Raketenflugzeugs zu Kriegsende, entstanden aus der Materialnot.
  • Die Flugabwehrrakete „Wasserfall“ war die erste fernlenkbare Rakete und stand kurz vor der Einsatzreife.
  • Die ungelenkte Flugabwehrrakete „Taifun“ sollte in Massen die Flugabwehr unterstützen. Auch sie war noch in der Entwicklung.

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Ein einmaliges Experiment

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Ich will heute einmal an ein Experiment erinnern, das es seitdem nie wieder gab und das auch hinsichtlich Komplexität einmalig war. Dazu muss ich weit zurückgehen in die Sechziger Jahre. Gemessen an heutigen Standards war die Technik bei Sensorik und Datenverarbeitung in der Raumfahrt damals primitiv. Anstatt Elektronik dominierte Elektrik und rudimentäre Bordcomputer gab es bei bemannten Raumfahrzeugen, nicht aber bei Raumsonden. Das traf auch auf die Experimente zu. Messgeräte waren meist leichte und miniaturisierte Geräte, die es auch sonst in der Forschung und Technik gab, wie Videokameras, Geigerzähler oder Magnetometer. Alles wurde analog gemessen und erst vor dem Senden digitalisiert.

In diese Zeit fällt nun, die in echter Kaufkraft wahrscheinlich teuerste, und gemessen am Ziel auch aufwendigste Mission der NASA, das Viking Programm. Ziel war es nicht nur den Mars aus dem Orbit zu erkunden sondern auch zwei Landegeräte abzusetzen. Viel wusste man bei Planung der Mission nicht über den Mars. Während die Mission die Entwicklung durchlief, kartierte Mariner 9 den roten Planeten erstmals, lieferte Temperaturmessungen und Spektren, aber über die Oberfläche wusste man wenig, dafür war die Kamera von Mariner 9 einfach zu grob auflösend. (mehr …)

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