Intermezzo

Hartley 2

Ich bin gestern nicht zu einem neuen Blog gekommen. Daher heute nur ein kleines Intermezzo aus verschiedenen Sachen. Also Deep Impact flog erfolgreich an Hartley 2 vorbei. Die NASA hat allerdings nur das MRI, also mittelauflösende Teleskop eingesetzt um Bilder zu machen. Das hochauflösende Instrument mit einer fünfmal größeren Auflösung hatte ja schon bei Tempel 1 nur unscharfe Bilder geliefert, die auch durch Bildbearbeitung nicht besser wurden. Eines der besten Bilder sieht man links. Der erdnußförmige Kern erinnert mich etwas an Halley, auch die Jets kenne ich von diesem Kometen.

Dann habe ich gestern einen neuen Aufsatz für die Reihe Was ist drin fertiggestellt. Kevin hat sich einen Döner für die Mikrowelle gekauft und ich habe mich dem angenommen. Zu Döner selbst will ich im folgenden noch was schreiben.

Vorher möchte ich aber noch was über Zattoo sagen. Zattoo ist ein Online-Relzeit-Streaming Client bei dem man alle öffentlichen Fernsehsender ansehen kann. Die privaten fehlen weitgehend. Doch nicht nur deswegen ist der Client gewöhnungsbedürftig. Ich habe ihn früher kaum eingesetzt, weil er im Wlan öfters ins Stottern kam. Nicht dass mein WLAN generell langsam war – ich setzte Zusatzantennen ein die auch die 20 MBit/s die mein Internetanschluss liefert voll ausnutzen, aber Zattoo pufferte zu wenig um Reserven für kurzzeitige Einbrüche der Datenrate zu haben. Seit ich Powerlan nutze ist das Problem gelöst. (mehr …)

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EPOXI

Heute wird die Raumsonde Deep Impact am Kometen Hartley 2 vorbeifliegen. Eigentlich hatte Deep Impact seine Mission ja schon abgeschlossen. Die Raumsonde war am Unabhängigkeitstag 2005 am KometenTempel 2 vorbeigeflogen und hatte den Einschlag eines vorher abgesetzten Impaktors fotografiert.

Danach wurde die Sonde erst mal deaktiviert und entschieden was mit ihr geschehen könnte. Schlussendlich war die Hauptsonde ohne Impaktor noch betriebsbereit und verfügte über genügend Treibstoff. Das einzige Manko war schon nach dem Start erkannt worden. Die hochauflösende Kamera war defokussiert und erreichte nicht die gewünschte Schärfe und Auflösung.

Nach dem Vorbeiflug an Tempel 1 wurde Deep Impact zuerst einmal deaktiviert und es begann die Suche nach einem zweiten Vorbeiflugziel. Lange Zeit war ungewiss, ob eine verlängerte Mission möglich war, da zum selben Zeitpunkt die NASA begann Gelder einzusparen und erwog zahlreiche Raumsonden die ihre primäre Mission absolviert hatten abzuschalten um Geld für die Überwachung zu sparen.

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Revolutionär, begehrt und absolut nutzlos

Ja das könnte man über den ersten „PC“ sagen, den Altair 8800. Er läutete die PC Revolution ein. Er rettete MITS vor dem finanziellen Bankrott und er machte Microsoft bekannt. Die Geschichte ist ja bekannt und findet sich auch auf meiner Website. Die Frage ist eigentlich: Warum waren die Leute so wild auf den „PC“. Viele sandten an MITS Schecks per Vorkasse und sanierten dami6 die Firma, die ja an die Zeitschrift „Popular Electronics“ einen Prototypen sandte – mehr gab es nicht.

Der Altair 8800 war selbst nach damaligen Maßstäben ein recht nutzloses Gerät. Viele können sich an die Einplatinencomputer zum Assembler Lernen erinnern, die man in Hexadezimal programmieren konnte – die waren gegenüber dem Altair 8800 eine echte Revolution, denn da gab es immerhin eine Hexadezimaltastatur und eine Sieben-Segment Anzeige!

Der Altair konnte nur mit Schaltern programmiert werden – acht Kippschalter pro Byte umlegen, einen Bestätigungsschalter umlegen. Ausgabemedium waren Leuchtdioden, welche den Inhalt des Datenbusses und Adressbusses wiedergaben. Das einen „Computer“ zu nennen ist schon etwas kühn. Wer in die 256 Bytes des Speichers ein nützliches Programm einspeichern konnte sah sich mit einem neuen Problem konfrontiert – das Gerät hatte in der Grundausstattung keinen Massenspeicher. (mehr …)

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