Discoverys zweites Leben

Ich will euch nicht meine zweite Idee für einen Aprilscherz vorenthalten. Das ist sie:

Wie heute bekannt wurde hat das Smithsonian Institut die Raumfähre Discovery nicht gekauft, um sie im Museum auszustellen. Wie April First, Museumsprecherin bestätigte: „Wir haben mit der Enterprise schon eine Raumfähre. Die meisten Besucher halten sie auch für eine echte Raumfähre, schon aufgrund des Namens. Die Discovery ist dagegen den meisten nicht bekannt und wir würden sie nur verwirren„. Stattdessen hat das Museum sie im Auftrag von SpaceX gekauft: „Sie haben uns dafür die erste Dragon Kapsel, eine vollständige Falcon 1e und Falcon 9 und die erste geborgene Stufe einer Falcon 9 versprochen. Natürlich bezahlen sie auch die Raumfähre„.

SpaceX CEO Elon Musk bestätigte gestern den Deal: „Wir wollten eine Raumfähre, aber sie standen nur für Museen zum Verkauf. Also kontaktierten wir alle größeren Luft&Raumfahrtmuseen und das Smithsonian war zur Zusammenarbeit bereit„. Was wird SpaceX aber mit der Discovery machen? „Sie wird erneut ins All fliegen, was denn sonst? Die Raumfähren sind sicher und alle Probleme, die es gibt, können wir lösen weil unsere Discovery nicht auf dem Rücken von Feststoffraketen und einem Tank ins All fliegen wird.

Elon Musk publizierte ein neues Konzept für SpaceX: Weltraumtourismus. „Wir sind angetreten den Transport ins All radikal zu verbilligen und das gilt auch für den Weltraumtourismus.„. Anders als wie bisher wird sich SpaceX nicht mehr für den kommerziellen Crewtransport der NASA bewerben. „Wir haben die Anforderungen unterschätzt. Als wir die ersten Unterlagen für eine bemannte Dragon zurückbekamen und die Bemerkungen gelesen und durchgerechnet haben, so stellte sich heraus, dass alleine der Fluchtturm nach NASA Anforderungen 1 Milliarde Dollar kosten wird. Vorher rechneten wir mit den ganzen Umbaukosten der Kapsel von nur 500 Millionen Dollar. Wenn wir alle NASA Anforderungen umsetzen, werden wir nicht billiger sein können, als unsere Konkurrenten“.

Stattdessen wird nun SpaceX eine Zusammenarbeit mit Bigelow Aerospace eingehen. Ihre Raumstation „BA 330“ wird nächstes Jahr mit einer Falcon 9 in den Orbit gelangen. „Bigelow wird vier weitere Module und ein Verbindungsmodul mit sechs Kopplungsstellen mit Falcon 9 Raketen starten. Diese Weltraumstation wird dann von der Discvoery angeflogen, die am verbliebenen Kopplungspunkt andockt„.

Doch wie soll die Discovery ins All gelangen? Auch das hat SpaceX schon gelöst. „Wir arbeiten seit einem Jahr an der Falcon XXL. Sie besteht aus drei Ringen aus Falcon 9 Erststufen. Eine in der Mitte, umgeben von sechs weiteren und neun in einem dritten Ring. Auf der Zentralstufe befindet sich dann die Discovery. Die Neun äußeren und drei der inneren Stufen zünden beim Start, die Zentrale und drei im zweiten Ring bilden dann die zweite Stufe.“.

Bedenken, bis zu 108 Triebwerke gleichzeitig zu zünden, hat Elon Musk nicht. „Unser neuer Berater Lutz Kayser, denn wir von Interorbital abwerben konnten, versicherte uns das dies kein Problem ist und wird uns auch technische Unterstützung leisten. Zudem wollen wir die neun Triebwerke einer Stufe sobald durch ein Merlin 2 ersetzen, sodass es nur noch 12 sind.“. Die NASA, gefragt, ob sie SpaceX fördern wollte verneinte dies. „Wir sind schon verärgert, dass SpaceX die Raumfähre erneut einsetzen wird. Wenn sie einen Unfall hat wird dies wieder auf die NASA zurückfallen und unser Image schädigen. SpaceX hat Förderanträge für das Merlin 2 eingereicht, um Gelder aus dem Programm für die Entwicklung von Antrieben von Schwelastraketen zu erhalten, aber da dieses nur offen für LOX/LH2 und LOX/LNG Antriebe ist, mussten wir diese ablehnen“.

Wie wird nun eine Mission aussehen? SpaceX versucht derzeit von der NASA die beiden verbliebenen MPLM zu kaufen und sie mit einem Verbindungstunnel zu verbinden. Im vorderen Modul befinden sich 18 Sitzplätze und im hinteren 12, dazu im hinteren noch 5 t Fracht und im vorderen 3 t. Im Cockpit werden sich zwei bis vier Besatzungsmitglieder aufhalten, welche nicht nur für die Discovery sondern auch die Touristen zuständig sind. Die 30 Touristen werden sich dann in den fünf Modulen von Bigelow aufhalten, wobei die typische Missionsdauer rund 14 Tage beträgt.

Die Nutzlastkapazität der Falcon XXL beträgt rund 135 t, ausreichend für das Shuttle, das nun ohne Triebwerke 10 t leichter ist) und 40 t Nutzlast. Davon werden nur rund 25 t benötigt. „Wir denken auch daran die ISS anzufliegen und dort Fracht abzuliefern und zu holen. Im Frachtraum gibt es noch Platz für zwei Expresspaletten, das sind über 8 t Fracht zur ISS. doch auch so wird SpaceX sehr viel günstiger als jeder andere Anbieter von Tickets in den Weltraum sein. Wir rechnen mit einem Ticketpreis von 15 Millionen Dollar.“.

Nun fehlt sind nur noch die rund 30 Touristen pro Flug. „Die Falcon XXL ist schon fertig projektiert, sobald wir 30 Vorbuchungen haben, legen wir los.

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