Die Cloud

Eines der „Buzz-Words“ ist heute die Cloud. also auf gut Deutsch, anstatt dass ich Dokumente lokal abspeichere, lagere ich sie ins Web aus. Mit Terminen, Notizen oder anderen kleineren Informationen geht das ja schon lange. Viele laden auch ihre Bilder hoch zu Picassa oder anderen Diensten. Microsoft und Google arbeiten an Online Versionen von Officeprogrammen und Apple hat gerade einen neuen Dienst vorgestellt, der nun auch Musik in der Cloud speichert und diese als Nebeneffekt sogar legalisiert.

Der Vorteil ist es von überall hin auf die Daten zugreifen zu können. Nachdem nun ja es nun nicht mehr nur noch um Notebook und Computer geht, sondern nun ja (fast) jeder auch ein Webpad und ein Smartphone ein eigen nennen muss, wird es anders recht schwierig die Daten zu synchronisieren. Nun ist das erste „Chromebook“ aufgetaucht – ein Netbook das unter Android läuft und bei dem die Anwendungen Dokumente nur online bearbeiten können, das also ohne Internetanbindung nutzlos ist. (mehr …)

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Die Taurus II – man hätte es besser machen können

Als sich OSC 2006 um den Auftrag für die COTS Subventionen bewarb, benötigten sie neben einem Raumschiff auch eine Trägerrakete. Die größte bisher von OSC produzierte war die Taurus XL mit maximal 1,7 t Nutzlast. Die Delta II, die in der richtigen Größe war, würde in wenigen Jahren auslaufen. 2009 beendete die Air Force die Nutzung, die NASA schloss sich an. Eine von zwei Startrampen wurde sofort geschlossen.

Die Frage ist nun, wie kommt dann das Raumschiff in den Orbit? Atlas V und Delta IV wären zu groß gewesen und auch wenn sich in den letzten Jahren einiges getan hat, dürfte der Start auf einer russischen Rakete (z.B. hat die Sojus die richtige Nutzlast) wohl ausscheiden, zumal die Sojus ja auch noch die Progress und Sojusraumschiffe starten soll und die Produktion auch so hochgefahren werden muss.

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Buchkritik: David J. Shayler: Apollo, The Lost and Forgotten Missions

Das ist das dritte Buch von David Shayler, dass ich lese. Das erste „Gemini steps to the Moon“, enthielt zwar viele Fakten zu dem Projekt, war aber recht schlecht aufbereitet, so wurden nicht die Missionen als Ganzes besprochen, sondern es fanden sich Details in den Rubriken „Medizinische Ergebnisse“, „Kopplungsmanöver“ und „Rückkehrmanöver“ etc. Ich vermisste allem Details zu den Raumschiffen selbst. Das zweite Buch „Skylab – Americas Space Station“, war um einiges besser und logischer aufgebaut, behandelte also Projektgeschichte und Missionen chronologisch.

Während ich diese beiden Bücher vornehmlich „beruflich“ las, nämlich um mich für meine eigenen Bücher zu informieren, war das Dritte gedacht als Urlaubsschmöker, wenn ich nach Nesselwang reise. Da gibt es immer rund drei Stunden Hin- und Rückfahrt, die ich gerne mit einem Buch fülle. Aber diesmal verlor ich schon auf der Hinfahrt die Lust. Es liest sich äußerst schwer. Das Problem des Buches ist, dass der Autor keinen echten Schwerpunkt setzt. Also wer sich mit Raumfahrt auskennt, weiß, dass im Umfeld von Projekten jede Menge Projektstudien entstehen. wie man die Teile für was anderes verwenden kann, wie man sie weiterentwickeln kann. Bei einem 25 Milliarden Dollar Programm wie Apollo sind es dann besonders viele. Dazu kommt die laufend angepasste Missionsplanung, einschließlich dreier gestrichener Missionen. Das alles enthält das Buch. Das bedeutet, dass der Autor ein sehr umfangreiches Thema sich vorgenommen hat und entsprechend jedes kurz wegkommt. Es versucht also allen Mannschaftszuweisungen zu Apollomissionen zu folgen, beschreibt die geplanten Apollo 18-20 Missionen, wie auch was Apollo 13 machen sollte, wenn gelandet würde. Genauso werden Missionen beschrieben, die 1966 noch geplant waren und dann nach dem Brandt von Apollo 1 wegfielen.

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Stahlherstellung

Nun zu dem zweiten Teil meiner Serie über Eisenverhüttung. Gusseisen wie es aus dem Hochofen kommt, weist einen recht hohen Kohlenstoffanteil auf, dazu kommen andere Verunreinigungen wie Mangan, Silizium und Phosphor. Diese Begleitelemente machen Gusseisen für eine Reihe von Anwendungen unbrauchbar. So wird es schon lange vor seinem Schmelzpunkt weich (weises Roheisen), ist hart oder spröde (grauen Roheisen). Es ist weder elastisch, noch thermisch hoch anspruchbar. Teilweise versuchte man durch kombinieren von weisen und grauem Roheisen in dünnen Schichten und zusammenschmieden, um diese Nachteile zu vermeiden. Der heutige Weg ist es aber den unerwünschten Kohlenstoff aus dem Material zu entfernen.

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