Neues

So, nun sind meine im Voraus geschriebenen Blogs (während der Weihnachtspause) am Ende, aber mir fehlen auch ein bisschen die Themen für neue Blogs. Also schreibe ich mal was ich so mache. Derzeit tanze ich auf zwei Hochzeiten: Zum einen habe ich von Januar bis März die doppelte Stundenzahl an Vorlesungsstunden an der DHBW, dadurch sind zwei Tage schon mal ausgebucht. Bisher bin ich ganz zufrieden mit den Studenten. Informatik wurde nun sowohl von der Stundenzahl wie auch von den ECTS Punkten aufgewertet. Als ich anfing wurde es mit Elektrotechnik zusammengezählt wobei man auch in Informatik durchfallen konnte weil die Note zusammengerechnet wurde, dann musste man auch in Informatik bestehen, aber es war nach wie vor ein Nebenfach, nun sind es 5 ECTS Punkte die es dafür gibt – allerdings bei nur 66 Präsenzstunden, das ist ziemlich wenig. Immerhin 50% mehr Stunden als vorher.

Bisher habe ich den Eindruck, dass die Studenten interessierter sind, vorher gab es (ich habs schon mal erwähnt) dauernd die Frage warum nicht das Vermitteln von Excel Bestandteil des Informatikunterrichts ist … (mehr …)

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Musiktipp: Don’t Stop me now, Waluslis sieht fern, Schuhbeck macht Werbung für Fast Food

So erst mal ein Zwischenstand im Wettbewerb, Bernd sucht den Superblogger. Derzeit führt Johan mit 74 Lesebeiträgen seines ersten Artikels, knapp vor Manual mit 70 Abrufen. Heute gibt es wieder einen Musiktipp. Heute mal wieder was bekanntes es ist Don“t Stop me now von Queen. Es gäbe dazu vielleicht viel zu schreiben, aber ich finde es ist einfach ein duftes Lied: rhythmisch, packend, mitreisend.

Was bewegt mich sonst noch? Ich war doch sehr erstaunt über den Sündefall von Schubeck. In den Kochshows redet er immer von frischem Essen, feinen Gewürzen und wenn ich ihn mal mitbekomme wirft er mit Halbwissen so um sich, also benennt korrekte Tatbestände ohne auf Details einzugehen und dann noch kürzlich in einer Talkshow der Spruch: Das Problem sind nicht die zwei Wochen zwischen weihnachten und Neujahr, sondern die 50 Wochen zwischen Neujahr und Weihnachten (über die Gewichtszunahme über das Fest). Also er sticht aus den Köchen raus. Die garnieren zwar auch ab und an ihre Ausführungen mit Hintergrundwissen, aber doch eher auf dem Niveau „mal kurz in die Nährwerttabelle geschaut“. Er kommt aber dabei doch recht besserwisserisch her. (mehr …)

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Das Computerdilemma in der Raumfahrt

Bei der Raumfahrt wird ja alles selbst entwickelt oder wenn es so was wie Serien gibt, dann ist es die Kleinserie. Das ist sehr oft kein Problem. In vielen Branchen ist die Einzelanfertigung ja noch die Regel. Natürlich im Handwerk, aber auch in der Luftfahrt, aus der sich die Raumfahrt zumindest von ihrer industriellen Basis her entwickelte. Wer ein eigenes selbst konstruiertes Flugzeug haben will, kann sich noch heute eines bauen lassen. Dasselbe gilt im Instrumentenbau – Großinstrumente waren schon immer Einzelanfertigungen. Es gibt nur eine Industrie wo das nicht der Fall ist: Die Mikroelektronik. (mehr …)

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Ballast Water Management 2

Hallöchen: Heute wieder ein Gastbeitrag, diesmal von Johan und in zwei Teilen. Der zweiteTeil heute, der erste kam vorgestern.
Ich möchte dran erinnern, dass ich immer noch den Superblogger suche. Johan ist nun das zweite Talent das sich dieser Herausforderung stellt.

Im zweiten Teil widme ich mich der aktuellen Bordpraxis sowie den heute verfügbaren technischen Lösungen.
An Bord ist eine Person der Ballast Water Management Officer. In der Regel ist es der erste Offizier, da er ohnehin schon die Ballastplanung erstellt, und neben dem Kapitän in der Regel der erfahrenste Nautiker ist. Er erstellt für jede Reise einen Ballastwasser-Wechselplan, achtet auf die Einhaltung der Gesetzte und protokolliert schriftlich alle Ballastvorgänge. Dazu wird in tabellarischer Form die vorhandene BW-Menge, Datum, Uhrzeit, Zeitdauer und der geografische Ort des Vorganges erfasst. Vor jedem Einlaufen werden die Dokumente in elektronischer Form an die Hafenbehörde geschickt, die über die Einlaufgenehmigung entscheidet. Man tut also gut daran die Bücher seriös zu führen.
Ein Schiffsleben ist normalerweise in 5-Jahresblöcke unterteilt. Je nach Zulassung durch die Klassifikationsgesellschaft (sowas wie der TÜV für Schiffe) ist nach fünf Jahren die Klassenerneuerung fällig. Dazu wird das Schiff eingedockt, und neben Wartungs- und Reparaturarbeiten wird der gesamte Schiffskörper auf Seetüchtigkeit untersucht. Bei Erfolg wird die „Klasse“ für weitere fünf Jahre verlängert. Die Konvention sieht eine genaue Überprüfung des Ballast Water Management Plans im Rahmen dieser Klassenerneuerung auf ihre weitere Tauglichkeit vor. Darüber hinaus finden jährlich weit weniger aufwendige Untersuchungen an Bord statt. Das sind die für uns eher lästigen Termine wo eine Traube Menschen an Bord kommt, alle Papiere sehen möchte, ggf. Ballastwasserproben nimmt und je nach Mentalität fünf Stangen Zigaretten als zusätzliche Aufwandsentschädigung haben möchte. (mehr …)

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Wie rekonstruiert man Raketendaten?

Heute mal eine Einführung in eine Technik, von der ich meinte, dass man sie nach Öffnung der Sowjetunion nicht mehr nötig hat – dem Rekonstruieren von Raketendaten aus wenigen unvollständigen Angaben. Doch dank Träger in Drittweltländern wie der Naro oder Safir, oder Firmen die keine Daten veröffentlichen ist diese Kunst auch heute noch gefragt. Ich will mal zeigen wie man die Daten der Falcon 9 Block III rekonstruiert, die ja im April 2011 angekündigt wurde.

Das wichtigste ist zuerst einmal so viele Daten wie möglich zu sammeln. So wissen wir vom Merlin 1D, dem Haupttriebwerk, dass sie antreibt: (mehr …)

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