Der Musiktipp: Marianne Rosenberg: Er gehört zu mir

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Ich hatte ja versprochen bei den Musiktipps mich inspirieren zu lagen und am Samstag hörte ich im Radio, dass Marianne Rosenberg 57-sten GFeburtstga hatte und sie spielten den Eurovisionssong „Ich bin wie Du“ und nach einigen Sekunden war ich dabei den Chor mitsingen (was bei dem „aha“ auch nicht so schwer ist. Da schwante mir, das ist doch einSuper-Blogthema für heute.

Ich mag Schlager aus den siebziger Jahren. Und ich finde heutigen Schlager grausam. Woran liegt es? Nun man könnte sicher eine Reihe von Dingen anführen. Zum einen war die Instrumentierung noch etwas anspruchsvoller (von den Texten kann man das schon nicht mehr behaupten), dann konnte man die einzelnen Sänger noch unterscheiden, während es heute doch mehr die einheitliche Soße ist, die von Liebe zu Synthisounds trällert und die ja auch nicht mehr Schlager heißt, sonder „Volksmusik“ oder „volkstümliche Musik“ (Volksmutanten, Volksverdummung….)

Vielleicht ist es aber auch einfach ein Nostalgietrend. Was man als Kind gehört hat, das findet man vielleicht einfach toll oder assoziiert es mit guten Erinnerungen. Das ist mir auch kürzlich so gegangen. Da sah ich zufälligerweise „Almdudler“, das ist Kräuterlimonade, die ich als Kind nur im Urlaub im Allgäu bekam. Ich habe mir gleich vier Flaschen gekauft, doch irgendwie schmeckt sie nicht so toll wie als Kind. Bei anderen Sachen wie Kirschbonbons und Brause (nicht aufgelöst, sondern pur gegessen), habe cih schon dieselbe Erfahrung gemacht. Während sich aber offensichtlich das Geschmackserlebnis verändert scheint das nicht für den Musikgeschmack zu gelten.

Was cool ist, ist auch umstritten. So habe ich vor fünf Jahren mal ein Lipsyncvideo von Heinos „Schwarzbraun ist die Haselnuss“ gemacht. Das hat mir schon früher nie gefallen, also habe ich es nach besten Gewissen veräppelt mit Blonder Perücke und dunkler Sonnenbrille. Dazu habe ich das Lied dann bei beibehaltener Tonhöhe um das doppelte beschleunigt, was nicht nur das Lied erheblich fetziger macht, sondern mir ungeahnte Beweglichkeit verschaffte. Das Video hat denen, denen ich es zeigte trotzdem nicht gefallen. Ein Kommentar empfahl, ich sollte Rex Gildo nachahmen, anstatt Heino, denn „Rex Gildo ist Kult, Heino ist Schrott“.

Tja was sagt man dazu? Wohl am besten: Hossa!

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