Gräber

Da Niels netterweise mir drei Tage Luft verschafft hat, konnte ich die Zwischenkorrektur der Ernährungsfragen abschließen, an der ich auch schon seit zwei Wochen bin. Derzeit bekomme ich gar nichts so richtig fertig. Drei Artikel sind in der Bearbeitung, keiner fertig und irgendwie fehlt immer die Zeit oder die Lust. Gelegenheit nach drei Raumfahrtbeiträgen was kurzweiliges zwischenzuschieben. (mehr …)

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Macht noch mehr aus der Angara

Trotz der neuen Oberstufe (siehe gestern: http://www.bernd-leitenberger.de/blog/2013/08/14/macht-mehr-aus-der-angara/) braucht man noch immer vier verschiedene Stufen. Die Technik des Treibstofftransfers bietet jedoch die Möglichkeit, Abhilfe zu schaffen. Hierbei wird das Triebwerk des zentralen URMs über Leitungen von den anderen URMs mit Treibstoff versorgt, bis diese leer sind und abgeworfen werden. Dadurch sind die Tanks der Zentralstufe zu diesem Zeitpunkt noch voll, was gegenüber dem bisher vorgesehenen Herunterfahren des Triebwerks die Nutzlast soweit erhöht, dass der Block I entfallen kann. Dass solche Treibstofftransfers machbar sind, hat das Space Shuttle gezeigt. Soweit ich weiß, ist diese Technik außerdem für die Delta IV und die Falcon Heavy geplant. (mehr …)

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Macht mehr aus der Angara

Seit einer gefühlten Ewigkeit entwickelt Russland die Raketenfamilie Angara, um vom Ausland unabhängig zu werden und eine Standardisierung zu erreichen. Ich finde, dass das Konzept nicht so ganz gelungen ist. Obwohl für ihre Klasse hocheffiziente Triebwerke verwendet werden, ist die Nutzlast geringer als bei anderen, gleich großen Raketen. So wiegt die Angara A5 mit ähnlicher Nutzlast gut 70t mehr als die Proton, welche darüber hinaus weniger gute Triebwerke einsetzt. Um diesen Missstand zu beheben, könnte die F23 (siehe gestriger Artikel: http://www.bernd-leitenberger.de/blog/2013/08/13/eine-russische-standardoberstufe/) auch auf der Angara anstelle der Briz M eingesetzt werden. Bei der Angara 1.2 kann auch der Block 1 ersetzt werden. Zur Berechnung habe ich die gleiche Methode wie bei der Sojus/Proton/Zenith angewandt. Für die Angara 1.1 und 1.2 gibt es viele verschiedene Angaben zur Befüllung der Tanks. Ich habe mich grundsätzlich an den Angaben aus Bernds Buch orientiert, wobei es auch hier Widersprüche gab. (mehr …)

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Eine russische Standardoberstufe

Sieht man sich die drei großen russischen Träger Zenith, Sojus und Proton an, so fällt sofort auf, dass diese vier komplett unterschiedliche Oberstufen mit unterschiedlichen Triebwerken verwenden. Deswegen habe ich mir Gedanken gemacht, wie man da eine Vereinheitlichung erreichen könnte und bin auf das Expander-Cycle Rd 0146 Triebwerk (http://www.russianspaceweb.com/rd0146.html) mit etwa 10t Schub gestoßen. Wer noch mehr Infos möchte: http://www.lpre.de/resources/articles/AIAA-2006-4904_RD0146.pdf, ich habe es allerdings selbst noch nicht durchgelesen.

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Mit Drogen reich werden

Weiter geht es mit den „Geschichten aus dem Leben“, die Dominik L. ja so wünscht. Für mich haben sie den Vorteil, dass ich nicht recherchieren muss, was sonst für die Blog Einträge die Arbeitszeit so hoch treibt, wie sicher meine Gastautoren bestätigen können.

Als ich noch Chemie studiert habe, hatte ich so als flotten Spruch „Wenn’s mit der Karriere als Chemiker nicht klappt, kann ich ja immer noch Sprengstoff oder Drogen herstellen“. Damals gab es viele Meldungen wie Leute synthetische Drogen wie Ecstasy in der Garage nach „Kochrezepten“ gemacht haben. (Das mit dem Sprengstoff wäre mir dann doch zu gefährlich gewesen) und dafür reichen schon chemische Grundkenntnisse. Mit einer guten Vigreux-Colone kann man auch das Vergällungsmittel vom Alkohol trennen und so für 4 DM einen 1 l reinen Alkohol gewinnen, der in Form von Schnaps dann etwa 20-30 DM kostete. (mehr …)

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