Das Marsprogramm für Trump

Als kurz nach seinem Amtsantritt Trump eine Konferenz mit ISS Astronautin Peggy Whitson hatte, zeigte sich wie wenig der neue Präsident von Raumfahrt und den US-Plänen verstand:

Trump: “Tell me, Mars, what do you see a timing for actually sending humans?”

Whitson: “Well, I think as your bill directed it would be in the 2030s,.Unfortunately spaceflight takes a lot of time and money, so getting there will take some international cooperation.”

Trump: “Well, I think we want to do it in my first term or at worst in my second term,” Trump said, “so I think we’ll have to speed that up a little bit.”

Bedenkt man das der bisherige Plan eine Landung für 2033 vorsieht, zeigt das doch eine gewisse Unkenntnis. Selbst wenn man Januar 2029, den Termin wo wieder ein neuer Präsident vereidigt wird, anpeilen würde, wäre der Zeitplan enger als beim Apolloprogramm. (mehr …)

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Zwei Jahrestage. 75 Jahre A-4 und 60 Jahre Sputnik

Kommen nun heute und morgen. Zuerst einmal ist das der 75-ste Jahrestag des ersten erfolgreichen Starts einer A-4 am 3.10.1942. Dann morgen, am 4.10. der 60-ste Jahrestag des Starts von Sputnik 1. Viel ist zu beiden geschrieben worden. Schwer ist es da noch Neues beizutragen, doch ich will es mal probieren. Bei der A-4 wurde bei Skyweek 2.0 die Diskussion erwähnt, ob sie nun die Grenze zum Weltraum erreicht hat. Der erste Schuss ging in 84,5 km Höhe. Nach der landläufigen Definition ist die Grenze zum Weltraum in 100 km Höhe. Doch das ist eben nur eine Definition. Man kann auch anders definieren. Die USA haben mal sie auf 50 Landmeilen runtergesetzt, dass ihre X-15 Flieger auch den Weltraum erreichten. Da wäre sie drüber. Ich will mal diskutieren, was man als Kriterium nehmen könnte. (mehr …)

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Lügenpresse, selektive Wahrnehmung das Internet

Nein, der heutige Blog geht nicht über SpaceX. Ich arbeite derzeit fleißig am Raumsondenbuch, und weil ich im Oktober dafür wenig Zeit habe, will ich Russlands Missionen vorher fertigstellen. Da stehen noch 1F und 5VK aus. SpaceX Artikel brauchen viel Zeit, schließlich will ich mir meinen Ruf nicht mit unqualifizierten Aussagen ruinieren, wie es der SpaceX CEO tut, dessen Aussagen die Halbwertszeit von Po-210 haben. Aber in etwa einer Woche, wenn ich in Nesselwang bin, denke ich komme dazu. (mehr …)

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Wer hat Angst vor dem bösen Lebensmittel-Erpresser?

Gestern ging durch die Presse, das jemand Discounter und andere große Ketten erpresst. Er würde vergiftete Nahrungsmittel ins Sortiment geben. Ein Polizeisprecher sprach von großer krimineller Energie und das verwendete Gift könne tödlich wirken. Wie immer wenn ich so was höre, gehe ich im Geiste, durch was der Mensch wohl verwendet haben könnte. Klar Gifte gibt es viele. Doch so einfach ist die Sache nicht. Das Lebensmittel soll ja auch gegessen werden. Es sollte also nicht geschmacklich auffällig sein. Das engt die Auswahl ein. Viele pflanzliche Gifte, die man einfach selbst aus Auszügen produzieren kann, wie z.B. aus dem blauen Eisenhut schmecken ziemlich bitter. Andere Gifte, die in kleiner Dosierung Medikamente sind, werden heute extra ekelig schmeckende Dinge zugemischt oder Tabletten in knalligen Farben eingefärbt, damit man sie nicht aus Versehen nimmt. Zumischen wird dann schwierig. Beim Nachdenken hat sich bei mir die Auswahl auf Insektizide und andere Gifte eingeengt die man sonst verwendet um „Schädlinge“ loszuwerden, mit dem Favorit Rattengift, denn das darf nicht auffällig sein, schließlich sollen es die Ratten ja fressen. (mehr …)

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Jamaica-Koalition und die Wahl, bei der es nur Gewinner gibt

Ja ich hinke mit dem Blog etwas hinterher. Aber inzwischen habe ich mich in das Buch über Raumsonden reinvergraben und aktualisiere nebenbei die Webseiten, weil ich vor allem bei den nun anstehenden sowjetischen Missionen noch einiges nachtragen kann. Ich habe ein gutes Gefühl, auch wenn es nicht so ausführlich wie die Webseiten wird, doch sicherlich besser als Wikipedia oder die Bücher des Plagiators. Auf das heutige Thema kommt nach der Wahl zwangsläufig: Die Jamaica-Koalition. Ehrlich gesagt, ich sehe wenig Gemeinsamkeiten zwischen Grünen und FDP. Die Grünen, so hat es mal Erhard Eppler von der SPD gesagt seien ja eigentlich nicht links, sondern „wertkonservativ“, sprich sie wollen die Welt so erhalten, wie sie ist, auch wenn das etwas kostet. Die FDP vertritt inzwischen eine Politik, die nur drauf aus ist eine bestimmte Klientel mit hohem Einkommen zu bedienen. Daher der Ruf nach weniger Staat (weniger Steuern, weniger Sozialausgaben). Mein Bruder, der vermögensmäßig zu der Gruppe gehört, meint ja sie vertritt den Mittelstand. Na ja der schrumpft ja, nur die FDP legt bei den Wahlen zu. (mehr …)

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