Die Space Force

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Ich habe es zuerst nur zur Kenntnis genommen, die Ankündigung von Donald Trump eine Space-Force einzurichten, ein eigenständiger Teil der Streitkräfte. Fast alle ersten Reaktionen waren negativ, nicht nur von den Demokraten, sondern auch von Parteikollegen, ja selbst von den Streitkräften selbst. Das änderte sich als Trump sagte, „na gut, wenn die Air Force sich nicht dabei beteiligen will, dann werden sich andere finden…“. Da war dann die USAF dann doch interessiert.

Ich dachte mir, ich warte mal ab was draus wird. Vieles hat ja Trump angekündigt und nicht umgesetzt so die Mauer zu Mexiko. Allerdings stationiert er jetzt 5.200 Soldaten an der Grenze, was angesichts von 3.144 km Grenze rund ein Soldat alle 600 m ist. Da war der Limes in der Antike besser bewacht: ein Turm alle 600 m mit 8 Mann Besatzung und dazu noch in regelmäßigen Abständen Kastelle mit 500 bis 1000 Mann berittener Eingreifstruppe. Continue reading „Die Space Force“

Rüstungswahnsinn

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Ich habe mal irgendwo gehört, das Leute tendenziell eher dumme Leute in die hohen Posten wählen wie als Kanzler oder Präsident. Daran soll die Psychologie schuld sein, da man von intelligenteren Leuten unterschwellig annimmt, dass sie einen bzw. das Volk betrügen oder austricksen würden. Das würde einiges erklären. So die Führungsspitze der CSU und AFD oder Trump.

Wir haben in der Politik ja oft den Fall, das dass sie nicht rational ist. National sieht man das an der Protektion der Autoindustrie. Obwohl klar ist, dass diese ihre Käufer und das Kraftfahrzeugbundesamt beschissen haben, werden sie nicht bestraft oder wenigstens dazu verdonnert den Zustand herzustellen, den eigentlich ihre Fahrzeuge haben sollten. Ähnliches sehen wir in Nordrhein-Westfalen mit dem sklavischen Festhalten am Braunkohletagbau, obwohl jeder weiß, dass die Kohle ein dreckiger Energieträger ist und man schon wegen der Kohlendioxidbilanz aus ihr aussteigen muss. Anstatt zukunftsorientierte Arbeitsplätze aufzubauen, schützt der Staat private Firmen, die keine Zukunft haben und auch nicht in ihre Zukunft investieren mit enormen Polizeiaufwand vor den eigenen Bürgern. Continue reading „Rüstungswahnsinn“

Das Mercuryprogramm

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So ich habe heute das PDF zum Mercuryprogramm hochgeladen. Ich bin ein wenig erleichtert, dass es jetzt fertig ist. Es ist das dritte Buch in einem Jahr und das merkt man. Irgendwie ist die Luft raus und ich habe jetzt mal genug geschrieben. Beim nächsten Buch „Das Apolloprogramm“ bin ich aus demselben Grund auch in den letzten 2 Monaten nicht viel weiter gekommen. Ich habe mir aber vorgenommen, wenn ich das Saturn-Kapitel von Mario zurückbekomme, ich dann wieder was tue. Derzeit stolpere ich nämlich beim Lesen immer wieder auf Dinge, welche die Saturn betreffen und die ich dort einbauen will. Wie beim Mercuryprogramm fange ich bei den Trägerraketen nicht bei Null an, sondern nehme das entsprechende Kapitel aus den US-Trägerraketen und erweitere es. Continue reading „Das Mercuryprogramm“

Kleiner Programmhinweis

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Falls ihr mal Zeit habt schaut mal bei

https://www.deutschlandfunkkultur.de/zeitfragen.975.de.html

vorbei und zwar, wenn ihr die Seite nicht am 18.10.2018 aufruft bei „Geschichte der Programmiersprachen“

https://www.deutschlandfunkkultur.de/geschichte-der-programmiersprachen-einblick-in-die-blackbox.976.de.html?dram:article_id=430694 Continue reading „Kleiner Programmhinweis“

Das Modulkonzept: mit dem Prometheus

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As kleiner Abschluss meiner Reihe über moderne Modulbauweisen will ich mich einem realistischen Konzept widmen. Derzeit wird ja das Prometheus-Triebwerk entwickelt. Es ist in vielem ideal für eine modulare Rakete

  • es soll vergleichsweise preiswert sein (1 Million €/Triebwerk)
  • es ist auf eine hohe Produktionszahl (50 bis 100 Triebwerke/Jahr) ausgelegt.
  • es hat vergleichsweise wenig Schub (1.000 kN).

Ich habe dies einmal zu einem Bestandteil eines Modulkonzepts gemacht. Ich habe als Startmasse 65 t angenommen, das ermöglicht es, das als kleinste Version vier Booster reichen, um eine Zentralstufe zu starten. Wenn man mit der Modulmasse heruntergeht, dann reichen auch drei, dann gibt es aber ein Problem bei großen Nutzlasten. Ich halte es dann besser, wie bei Ariane 4,0 einfach Treibstoff wegzulassen. Man spart ein Modul ein, das ist preiswerter, als Nutzlast zu verlieren. Continue reading „Das Modulkonzept: mit dem Prometheus“