Afghanistan – man hätte es vorher wissen können

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Nun endet also der gemeinsame Afghanistaneinsatz der USA und weiterer Nationen in einem Debakel, einer überhasteten Evakuierung am Kabuler Flughafen inklusive Terroranschlag. Ich will heute mal aufzeigen, warum dieser Einsatz scheitern musste. Das ist keine große Erkenntnis, darauf hätte man schon 2001 kommen können. Aber ich will das Thema auch weiter fassen, nämlich wie die USA meinen Regionen zu befrieden und demokratisieren zu können.

Das ganze beginnt daher viel früher, nämlich nach dem zweiten Weltkrieg. Den haben die USA bekanntlicherweise gewonnen und sie begannen fortan die beiden besiegten Nationen, Deutschland und Japan in ihrem Sinne umzumodeln. Das hat auch geklappt. Beide Nationen haben nicht nur gefestigte Demokratien entwickelt, sondern sich auch wirtschaftlich gut entwickelt und gehören zu den G7, also den sieben Staaten mit der größten Wirtschaftsleistung (nicht ganz korrekt, da man China aus dem Club ausschließt). Der grundlegende Fehler, der sich wie ein roter Faden durch die US-Außenpolitik seitdem zieht, ist das sie meinen, das es in allen Ländern so geht wie in Deutschland und Japan. Das dies in diesen Staaten so erfolgreich war, hat aber Gründe. Zum einen waren beide Staaten schon vorher demokratisch, hatten Parlamente, auch wenn dieses im Dritten Reich nichts zu sagen hatte. In Japan wurde zur Unterstützung die absolute Macht des Kaisers in der neuen Verfassung beschnitten, bei uns alles verboten was mit dem dritten Reich und seinen Organisationen zu tun hat. In der Realität war es in Japan aber so wie bei uns vor Ende des ersten Weltkriegs – der Kaiser war zwar formell die mächtigste Person im Land, aber in der Realität hatten die Militärs das Sagen. Ich lasse mal Japan außen vor, und beschränke mich auf Deutschland. Anders als die USA annahmen, gab es eine demokratisch-parlamentarische Tradition in Deutschland seit einem Jahrhundert. Das ganze begann mit Napoleon und der Besetzung deutscher Gebiete. In denen wurden auch die Errungenschaften der französischen Revolution eingeführt, wie Parlamente, Scheidung, das Gesetzbuch das Napoleon verfassen lies und in dem es keine Standesunterschiede gab. Die Besatzer waren unerwünscht, aber die demokratischen Veränderungen waren willkommen. Nach den Freiheitskriegen gab es daher das Bedürfnis nach Reformen, denen die Regierungen verständlicherweise nicht nachkamen. Das führte letztendlich zur Revolution oder Revolte von 1848. Die scheint auf den ersten Blick gescheitert zu sein, aber in der Folge etablierten sich in den Königreichen, Herzogtümern etc. Parlamente. Teilweise existierten diese schon vorher, aber sie erhielten nun erheblich größere Befugnisse. So gab es nach der Ausrufung des Kaiserreichs auch den Reichstag. Formell waren die Könige immer noch die absolutistischen Herrscher, in der Realität hatten die Parlamente aber großen Einfluss. Das bayrische Parlament setzte Ludwig II ab, der Reichstag hatte das Recht den Haushalt zu genehmigen und damit konnte er die Anordnungen des Kaisers blockieren und letztendlich setzte der Reichskanzler den Kaiser ab, anstatt das er abdankte.

Es folgte die Weimarer Republik. Deren Verfassung war moderner als die der USA, sie verstand es auch sich gegen Bestreben andere Regierungsformen wie Räterepubliken oder Putsche wie den von Hitler/Ludendorf zu wehren. Schlussendlich ging sie unter, weil durch die Weltwirtschaftskrise Millionen arbeitslos wurden und diese glaubten die Nazis würden ihnen wieder Arbeit verschaffen. Schaut man sich US-Schulungsfilme an, die direkt nach dem Krieg gedreht wurden, dann merkt man das die Sicht der USA über die Deutschen sich vollständig auf die Jahre um dritten Reich konzentrieren. Es wird vor Verbrüderung „Fraternisation“ gewarnt. In jedem Deutschen stecke noch ein Nazi und man denke doch welche Greueltaten diese verübten. Sehr bald hat man erkannt, das es zum einen genügend Deutsche gab, die keine Nazis waren und allmählich dämmerte auch den Besatzern das nicht ein ganzes Volk 12 Jahre lang in den Untergrund gehen kann und es nur wenige überzeugte Nazis gab, der Großteil sich einfach mit dem Regime arrangierte.

In beiden Ländern half, dass es keine großen kulturellen Unterschiede zu den USA gab. Religionen keinen großen Einfluss hatten und es in den USA jede Menge Einwanderer aus diesen Ländern gab die dolmetschen konnten, sodass man sich verständigen konnte. Deutschland und Japan erlebten ihr Wirtschaftswunder, Deutschland mit Hilfe des Marschallplans, Japan weil von dort aus die Operationen im Koreakrieg logistisch unterstützt wurden.

Seitdem scheiterten die USA aber immer in dem Bestreben andere Länder, in denen sie militärisch intervenierten zu stabilisieren. In Südkorea klappte das noch. Das Militärregime war in keinster Weise demokratisch, aber es verfolgte einen rigiden Prozess um Südkorea von einem Entwicklungsland zu einem Industrieland umzuwandeln. Ebenso unterstützen die USA die chinesische Exilregierung in Taiwan, die ebenso wenig eine Demokratie etablierte. In der Politik des kalten Krieges wurde jede Bewegung unterstützt, die gegen eine kommunistische oder nur sozialistische Regierung war, ganz egal welche politischen Ziele sie hatte oder wie weit sie den eigenen Werten entsprach. Die CIA unterstützte sogar Putschisten wie in Iran oder Chile, weil die Regierungen „sozialistisch“ waren. Zumindest im Iran sollte sich das noch rächen, denn das vergaßen die Iraner nicht. Der Höhepunkt dieser Doppelmoral war die Iran-Contra Affäre, bei denen man Waffensysteme in den Iran lieferte, der nach eigener Aussage die USA als Erzfeind betrachtete und wenige Jahre vorher Botschaftsangehörige als Geiseln nahm. Mit dem Erlös finanzierte man die Contras die in Nicaragua gegen die linksgerichtete Regierung der Sandinisten kämpfte und ihre Mittel mit Billigung der CIA durch Drogenverkäufe in den USA aufstockten.

Doch richtig scheiterten die USA in den Kriegen, die sie seitdem geführt haben, eben dem Vietnamkrieg, dem Krieg in Afghanistan und dem Iran. In Vietnam führte man einen Militäreinsatz, um zu verhindern das Nordvietnam in Südvietnam einmarschiert. Den Krieg hatte man geerbt, er begann schon vorher unter der ehemaligen Kolonialmacht und führte auch zur Spaltung in zwei Staaten. Trotz der militärischen Überlegenheit konnten die USA den Krieg nicht gewinnen. Zum einen, weil der Gegner eine Guerilliataktik anwandte, es also keine Armee gab, die man angreifen konnte. Zum anderen war der Vietcong als Untergrundarmee keine Armee mit Uniformen. Wie kann man einen Soldaten, der keine Uniform trägt, von einem Zivilisten unterscheiden? Mann kann es nicht. Also begann die USA systematisch wo sie nur vermutete, dass es Vietcong oder Sympathisanten gab, Dörfer niederzubrennen. So macht man sich keine Freunde insbesondere, weil die USA zwar viel Geld in den Krieg steckten, aber wenig Mühe machten das Land zu entwickeln oder auch nur eine Regierung zu etablieren, die von der Bevölkerung akzeptiert wurde. Entsprechend brach die reguläre Armee Vietnams nach Abzug der Amerikaner auch rasch zusammen und ganz Vietnam wurde kommunistisch. Die Bilder der Evakuierung aus Saigon ähneln schon ein bisschen der Evakuierung von Kabul.

Als dann Russland 1979 in Afghanistan einmarschierte, um die kommunistische Regierung zu stützen, sah man die Gelegenheit Russland ihr Vietnam zu bereiten. Was nun kam, zeigt wie die Politik der USA sich nur nach einem Kriterium richtete: die Ausdehnung des Kommunismus zu verhindern. Ginge es nach den sonst immer so stark vertretenen eigenen Menschenrechten, so hätten die USA auf Seite der kommunistischen Regierung sein müssen. Diese enteignete Großgrundbesitzer und gab das Land armen Bauen, sie führte Frauenrechte ein und Bildung für alle. Gegen all das waren die Mudschahedin und zwar auch schon vor Einmarsch der Sowjets. Das grundlegende Problem und daran hat sich bis heute nichts geändert ist das 80 % der Bevölkerung auf dem Land unter einfachen Lebensumständen leben. Diese Bevölkerungsgruppe hatte keine Bildung, sie war stockkonservativ und tief in einer fundamentalen Auslegung des Islam behaftet in der Frauen eben keinerlei Rechte haben. Daran hat sich bis heute nichts geändert und dadurch bildeten diese Gebiete, zusammen mit der Geographie immer das Rückzugsgebiet von Mudschaheddin oder Taliban. Damit konnte Russland den Krieg nicht gewinnen und die russischen Soldaten wussten das aus. Wie in Vietnam gab es unzählige zivile Opfer, weil Mudschaheddine von Afghanen nicht unterscheidbar war. Die USA unterstützen die Mudschaheddin mit Waffen, schon unter Carter, aber richtig intensiv unter Reagan. Das erhöhte die Verluste Russlands und führte zum Abzug, hat aber an der Tatsache, das sie auch ohne Waffenlieferungen den Krieg nicht gewinnen konnten, ähnlich wie die ISAF Truppe auch die Taliban nicht besiegen konnte, sondern eben nur die städtischen Gebiete sichern konnten.

Nach dem Abzug der Sowjets interessierten die USA sich nicht mehr für Afghanistan und es kam zum Bürgerkrieg zwischen den Mudschaheddin, die ja auch nur den gemeinsamen Gegner Russland hatten, aber sonst nichts miteinander gemein haben, ja auch verschiedene Vorstellung von einem afghanischen Staat hatten Die Taliban wurden dann aus den Flüchtlingslagern in Pakistan rekrutiert, wo seit über einem Jahrzehnt Kinder in Koranschulen mit der fundamentalen Auslegung des Koran indoktriniert wurden und erneut mit Waffen versorgt wurden, diesmal von islamischen Staaten, vor allem auch Pakistan. Hätten die Taliban nicht Al Quaida toleriert – unterstützt haben sie sie nie – dann wären die USA wohl nie einmarschiert. Das taten sie mit Hilfe der ehemaligen Warlords, lokalen Kommandanten der Mudschaheddin, die sogenannte Nordallianz. Die saßen denn auch in der folgenden Regierung, die eben nicht die war, welche die Afghanen wählen würden. Die Taliban besiegen konnte man nicht, sie blieben in unwegsamen Gebieten immer präsent. Von einer frei gewählten Regierung konnte keine Rede sein, es regierte die Korruption und Hilfsgelder wanderten in die Taschen derer die sich daran bereicherten. So verwundert es auch nicht, dass die Regierung sich nach Abzug der Truppen aus dem Staub machte und den Taliban kampflos das Gebiet überließ. Die eigentlich dafür gedachten Sicherheitskräfte, die man ausgebildet hatte, wurden gar nicht erst eingesetzt.

Es funktioniert ganz einfach nicht, von oben eine Regierung, oder auch nur eine Staatsform einzusetzen. Eine Gesellschaft muss reif für die Demokratie sein. In Afghanistan leben 20 % der Bevölkerung in größeren Städten, dort wurde auch die Infrastruktur ausgebaut, dort gibt es Bildung und Universitäten, dort existierten in den letzten 20 Jahren auch so etwas wie Freiheit und Frauen sind dort gleichbereichtigt. Und es gibt das Land, oft unwegsam und wenig Ertrag abwerfend. Dort leben 80 % der Bevölkerung und die sind immer noch in einem fundamentalen Islamismus verhaftet und hatten daher auch kein Problem die Taliban zu unterstützen. Solange sich nicht auch dort die Gesellschaft ändert, macht es keinen Sinn von außen das Land reformieren zu wollen. Nach dem dreißigjährigen Krieg dämmerte bei uns die Erkenntnis, dass man Religion nicht mit Krieg durchsetzen kann. So weit ist Afghanistan bis heute nicht.

Was schlussendlich für eine Veränderung einer Gesellschaft führt ist Bildung. Wer gebildet ist fängt an nachzudenken, fängt an Forderungen zu stellen, will sich auch weiter entwickeln, was auch mit gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Freiheiten zu tun hat. Doch das dauert. Der islamische Frühling ging vor allem aus von einer jungen Generation, gut miteinander vernetzt. Aber wie die weitere Entwicklung der meisten Staaten zeigt, gilt das aber auch in diesen Staaten noch nicht für die gesamte Gesellschaft. Umgekehrt ist der Iran, dessen Modell des Gottesstaates ja die USA fürchten, wesentlich liberaler als die meisten Scheichtümer in der Region. Dort haben Frauen die gleichen rechte und die Verschleierung beschränkt sich auf ein einfaches Kopftuch. Und dort gibt es inzwischen regelmäßig Proteste gegen die Führung und ihren Kurs der zu einem wirtschaftlichen Fiasko geführt hat. Nicht zuletzt scheiterten die USA ja auch im Irak genauso ihre Vorstellungen zu etablieren. Auch dort gab es mit dem islamischen Staat eine Gruppe, die das Land in einen Islamstaat umwandeln wollte. Anders als bei den Taliban wurden der IS aber nicht von den Nachbarländern unterstützt, denn die hatten Angst das der IS auch auf sie übergriff, wie er es ja auch zeitweise tat. Entsprechend gab es hier eine Allianz gegen den IS die schließlich zum Sieg führte.

Die Frage ist, hätte man etwas anders machen können? Ja hätte man. Der Einsatz in Afghanistan begann als Krieg gegen den Terror. Die Taliban genehmigten dies sogar. Bush genügte das nicht und er ging auch gegen die Taliban vor. Denises Machtvakuum, das eigentlich seit dem Tod des Königs existierte – danach gaben sich Regimes die Klinke in die Hand oder konnten nur durch Militär gehalten werden – konnte man nicht füllen. Nun war Afghanistan aber schon damals zerstört, heute sind 18 der 38 Millionen Menschen auf Nahrungsmittellieferungen der UN angewiesen, über 3 Millionen befinden sich in Flüchtlingslagern außerhalb Afghanistans. Man hätte über humanitäre Hilfe einwirken können. Zum einen regt es den Denkprozess an, wenn die Taliban sagen, die die USA der Teufel sind, und auf den Nahrungsmittelspenden die verteilt werden steht „USA“ drauf. Man hätte aber nicht auf die Afghanen einwirken können und darauf warten müssen das sich das Volk selbst erhebt und das kann auch nicht der Fall sein – wie sehen ja in Nordkorea, wie man ein Volk jahrzehntelang indoktrinieren und unterdrücken kann. Doch so sicher wie die Kim-Dynastie saßen die Taliban nie in der Regierung.

Wenn man dort einmarschiert – und in der Retrospektive direkt nach dem 9-11 hätten die Taliban das nur durch Auslieferung aller Al-Quaida Kämpfer verhindern können – dann hätte man mehr investieren müssen in Verbesserung der Situation der Bevölkerung und zwar auch auf dem Land. Demokratie basiert auch darauf, dass der Bürger mündig ist, das schließt die Urteilsfähigkeit ein und die benötigt Bildung.

In 20 Jahren hätte eine Generation von Afghanis heranwachsen können die gebildeter, ist selbst denken kann anstatt Befehlen zu gehorchen oder den Koran 1:1 umzusetzen. Vor allem hätte das aber den Taliban den Zulauf verringert. So etwas gibt es auch, doch eben nur in den Städten. Ganz Afghanistan wurde in den letzten 20 Jahren nie.

Wie soll es weiter gehen? Man sollte die Fehler nicht wiederholen. Hilfe für Afghanistan, aber nur durch die UN oder NGO die ja nach wie vor in Afghanistan aktiv sind die die Caritas. Wenn das die Taliban nicht wollen, weil sie dann die Mittel nicht für ihre eigenen Zwecke verwenden können, dann eben nicht. Das ist hart für das afghanische Volk, aber es destabilisiert dann auch die Taliban, denn die brauchen Geld. Afghanistan ist von Mitteln der Weltgemeinschaft nach 40 Jahren Krieg abhängig, schon jetzt nach wenigen Wochen verkaufen die Taliban in Pakistan Waffen von eroberten Militärstützpunkten. Viel mehr was man unkompliziert zu Geld machen kann gibt es ja nicht und da sieht man schon die Bredouille. Vor allem aber sollten die USA ihre Politik endlich mal an ihre eigenen Grundüberzeugungen anpassen. Pakistan unterstützt seit Jahrzehnten die Taliban. Sie haben dort Rückzugsgebiete gefunden, sie tolerieren die Koranschulen als Rekrutierungsbüro in den Flüchtlingslagern und sie haben die Taliban finanziell unterstützt. Hat das einen Einfluss auf die Politik der USA gehabt? Nein. Das kann man auch auf die Unterstützung der Scheichtümer in der Golfregion, ja ie ganze Welt ausdehnen. Hilfe, aber auch Zusammenarbeit sollte an der Demokratie oder dem Bewegen in Richtung mehr Demokratie festgemacht werden, und das sollte auch für Deutschland gelten.

Als kleiner Fernsehtipp, für alle die Zeit haben: eine vierteilige Dokumentation über die Geschichte Afghanistans seit dem Sturz von Mohammed Zahir Schah 1973:

Afghanistan – das verwundete Land.

5 thoughts on “Afghanistan – man hätte es vorher wissen können

  1. Aber in Südkorea hat sich Dan langfristig eine stabile Demokratie entwickelt eben nur dank dem Eingreifen der Amerikaner. Ohne dieses Eingreifen wäre heute ganz Korea Kim-Land.
    Die Republik China hat sich nach dem Bürgerkrieg sogar komplett selbständig von einem Militärregime zu einem Demokratischen Staat entwickelt (so weit ich weiß das einzige Land der Welt das ohne Kriege und sonstige euseren Einwirkungen zur Demokratie geworden ist). Während die Volksrepublik China nach wie vor ein Kommunistischen Regime ist. Die Amerikaner haben mit ihren Interventionen im Kalten Krieg viel falsch gemacht keine Frage. Aber auch etwas richtig man siehe nur Korea. Und wer weiß was heute wäre hätten die Amerikaner nicht erst in Korea eingegriffen sondern bereits im Chinesischen Bürgerkrieg eingegriffen.

    1. Die Folgen eines nicht beendeten Krieges in Korea: Ein blühender südkoreanischer Staat und eine gefährliche kommunistische nördliche atomare Krebsgeschwür, wo ein normales menschliches Leben nicht möglich ist.

      Richtig wäre den Krieg damals mit allen Mitteln zu beenden, es gab bereits Pläne 26 Ziele in Nordkorea und China mit Atombomben zu belegen, so wäre Korea heute vereint, demokratisch und wo das Leben auch Lebenswert für alle Koreaner wäre. Für die heutige Lage in Korea sind somit die USA mitschuldig, da sie damals alles besaßen um den Krieg in 10 Tagen zu beenden.

      1. Na ja, mit einem Kernwaffeneinsatz im Korea-Krieg hätte man vielleicht damals so einen Erfolg „feiern“ können, nur nach so einem Präzedenzfall wäre der Kalte Krieg definitiv anders ausgegangen.
        Der wäre wohl irgendwann in den 1950ern oder 60ern, wahrscheinlich während der Kuba-Krise, heiß geworden.

        1. In der Kuba Krise, Dank der unerschütterlichen Haltung der amerikanischen Regierung, musste die Sowjetunion den Rückzug machen. Erstmals in der US-Geschichte gab Kennedy den Auftrag, die Kampfbereitschaft der US-Streitkräfte auf das Niveau von DEFCON-2 zu erhöhen. Bei einer Konfrontation, das wusste Chruschtschow der eigentlich ein Reformer war, hätte die Sowjetunion keine Chance gehabt. Heute ist die Situation andres, die Russen haben die meisten Atomwaffen.

          Ausgehend vom 22 Oktober 1962 hatten die USA 1447 strategischer nuklearer Trägerfahrzeuge, während die Sowjetunion 468, also ein Verhältnis von 3,1 zu Gunsten der USA. Nach Berechnungen amerikanischer Militärexperten könnten die direkten Verluste der amerikanischen Nation, wenn die Sowjetunion nur R-12-Raketen von Kuba aus abfeuern würde, um die 20-30 Millionen Menschen betragen !!!

          Interessant auch die Unterhaltung zwischen Robert Kennedy und Dobrynin in jenen Tagen, der eine Botschaft seines Bruders an Chruschtschow übergab. Kennedy sprach sehr wütend: „Der Bau von Raketenbasen geht weiter, und heute haben Sie unser Flugzeug abgeschossen! Der Präsident versuchte, Konflikte zu vermeiden, aber er kann nicht länger warten. Ziehen Sie Raketen innerhalb von 48 Stunden ab, oder wir werden sie eliminieren! Das ist kein Ultimatum, sondern eine Feststellung, und Sie müssen es verstehen!“

          Heute haben wir auch eine Situation, wo vom amerikanischen Präsidenten die größten Mörder gelobt und als Freunde bezeichnet werden. Absolut obskur.

  2. > so weit ich weiß das einzige Land der Welt das ohne Kriege und sonstige euseren Einwirkungen zur Demokratie geworden ist

    dazu kommen noch Spanien, Portugal und Chile.

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