Impfchaos

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Politiker gehören nicht grade zu meinen Lieblingsberufen. Im Gegenteil: Zusammen mit Drogendealern und Anwälten gehören sie zu den drei Berufen, vor denen ich am wenigsten Respekt habe. Das hat seinen Grund: Wahlversprechen, die nicht eingehalten werden, eine Politik die Wirtschaftsverbände mit Subventionen umgarnt, aber der normale Steuerzahler muss immer mehr Steuer durch die kalte Progression zahlen. Das Abstimmen nicht nach Gewissen, obwohl vom Volk gewählt, sondern nach Fraktionszwang und eben auch das sie dauernd was anderes sagen. Also entweder ich habe eine feste Meinung dann bleibt die auch fest oder ich bin mir nicht sicher, dann halte ich die Klappe.

Die Arbeit von Politikern in der Coronapandemie trägt nicht dazu bei, das bei mir Politiker in der Achtung aufrücken. Wir sind nun in der vierten Welle und ich habe immer noch das Gefühl als wäre es die erste und die Politik hätte keine Ahnung, wie sie der Situation zu handeln ist. Als könne man aus den Erfahrungen der letzten eineinhalb Jahre nichts lernen. Über das Thema könnte man viel schreiben, ich will mich aus eigener Erfahrung auf ein Thema konzentrieren: das Impfen.

Gut, das Thema „Dritte Impfung“ und „Impfen bei Covid-19 allgemein“ ist nicht einfach. Man muss auch unterscheiden zwischen den Äußerungen von Fachpersonen und Politikern. Als Wissenschaftler weiß ich, dass es in der Wissenschaft nicht immer einen Konsens gibt. Klar, was abgesichert ist, ist unwidersprochen, das sind die meisten Erkenntnisse der Physik und Chemie. Bei der Medizin ist sie Sachlage anders. Da man Ergebnisse nur durch Studien gewinnen kann, nicht durch ein Experiment, braucht man für ein Ergebnis das von den Meisten (von allen wird man nie erreichen) akzeptiert wird eine wirklich aussagekräftige Datenlage, auf die können wir bei Corona aber nicht warten. Daneben haben verschiedene Mediziner jeweils andere Sichten auf das Problem. Das Robert-Koch Institut, das sich um die Epidemiologie kümmert, also der Verbreitung des Virus in der Bevölkerung, hat eine andere Sicht als die ständige Impfkommission, die sich mit den Risiken und Nutzen der Impfung für einzelne Bevölkerungsgruppen befasst. Hausärzte, die die Impfung durchführen müssen und dies in dem Praxisalltag integrieren müssen, haben wieder eine andere Sicht, denn für sie muss jede Maßnahme auch praktikabel sein und natürlich haben einzelne Mediziner, die prominent in den Medien erscheinen, zumindest einer ist auch Politiker und kommt deswegen besonders oft in den Medien vor, ihre eigene persönliche Meinung.

Die anderen Politiker und Prominente haben dann wieder eine andere Meinung, die dann auch nicht wissenschaftlich fundiert sein muss. Vor allem bei Politikern ändert sich diese Meinung dauernd. Unser (geschäftsführender) Gesundheitsminister meint zuerst, man brauche keine Impfzentren mehr, da ja nun die meisten geimpft seien. Und um den Druck auf die Nicht-Nicht-Geimpften zu erhöhen wurden die kostenlosen Tests angeschafft. Entsprechend soll auch die epidemische Lage nun auslaufen. Wenige Wochen später steigen die Belegungszahlen der Intensivstationen und nun soll wieder mehr geimpft werden, die kostenlosen Tests sollen wieder kommen. War das vorhersehbar? Ja, natürlich, denn wir haben diesen Sommer schon nicht die gleich niedrige Talsohle bei der Inzidenz erreicht, die man letztes Jahr ohne Impfstoff durch die rigiden Maßnahmen erreicht hat und die Inzidenz ist früher als letztes Jahr angestiegen und zwar laufend, nicht zwischendurch mal gesunken, als das man lockern hätte können.

Inzwischen häufen sich immer mehr Berichte über Impfdurchbrüche. Besonders stark betroffen scheinen Chöre zu sein. Anders als bei den ,Fußballspielern die auch oft in den Meldungen auftauchen, sind die bekannten Fälle auch vollständig durch-geimpft. (hmmm, hat nicht ein gewisser Rummenigge, Vorstandschef des FC Bayern im Februar gefordert, dass Fußballer bevorzugt geimpft werden? Und nun höre ich, dass Spieler vom FC Bayern infiziert sind? Vielleicht sollte ich in der Liste meiner Berufe, vor denen ich wenig Respekt habe die Drogendealer durch Fußballer und ihre Funktionäre ersetzen…)

Abseits der wissenschaftlichen Diskussion wer eine dritte Impfung bekommen sollte und wann, denke, ich sollte das eine persönliche Entscheidung sein, wie überhaupt das Impfen. Für mich stand schon nach der ersten Impfung fest, dass ich eine weitere wollte. Primär damals, weil ich Johnson & Johnson bekommen habe. Das hat zwar den Vorteil, dass man mit einer Dosis voll geimpft ist und die Tests sofort wegfallen, anstatt das man noch vier Wochen bis zur zweiten Dosis, bei AstraZeneka sogar noch länger, warten muss. Aber der Schutz ist eben nicht so hoch wie bei den anderen drei in Deutschland zugelassenen Impfstoffen von Astrazeneka, Biontech und Moderna. Ich erhoffte mir eine Erhöhung des Schutzes andere Nicht-Anzustecken, vor allem weil ich meine 95-jährige Tante regelmäßig besuche. Inzwischen ist man ja für eine Auffrischung, weil die Zahl der Antikörper laufend abnimmt, nur sind die verschiedenen Mediziner verschiedener Ansicht, welche der jüngeren Altersgruppen in den Genuss einer dritten Impfung kommen soll. Bei den ganz Alten ist man sich dagegen einig. Manche Politiker, wie Markus Söder, fordern schon das neun Monate nach der Impfung der Impfstatus verfällt, also zumindest was die Einstufung als „geimpft“ angeht.

Meine Erfahrung: Politiker sollten erst mal sehen, das sie überhaupt es hinbekommen, dass die Leute geimpft sind. Vielleicht indem sie sich mal wie normale Bürger impfen lassen und nicht von einem Arzt vor versammelter Presse eine Spezialbehandlung erfahren.

Ich habe es ja schon mal geschildert, ich bin bis in den Schwarzwald gefahren, um meine erste Impfung zu bekommen – das war Anfang Juni und da war der Impfstoff gerade für alle frei gegeben und bei Ärzten und Impfzentren kein Termin zu bekommen. Aber dann hieß es ja, es ist genug Impfstoff da und auch genügend Personal, nun wird jeder geimpft. So haben die Politiker denn auch im September „Vollzug gemeldet“. Die Besucherzahl bei den Impfzentren sei am Abnehmen, zwei Drittel der Bevölkerung geimpft, den Rest schaffen dann die Ärzte. So habe ich noch bevor die Impfzentren in BW am 1.10. zumachten versucht einen Termin für die Auffrischimpfung zu bekommen. Antwort „Machen wir noch nicht“. Jetzt, keine zwei Monate später, soll die Boosterimpfung kommen und ich versuchte es noch mal. Beim Hausarzt keine Chance. Ich muss schon 6 Wochen auf einen Vorsorgetermin warten, aber die Impfung kann man da nicht miterledigen, bei der Grippeimpfung ging das zumindest in der Vergangenheit so. Im Radio berichten sie auch von überlasteten Arztpraxen, was nicht verwunderlich ist, müssen die ja nun alle Impfen, vorher gab es ja noch die Impfzentren. Zudem ist das eine Folge eines Berufstandes, der bestimmen kann, wie viele Ärzte es überhaupt gibt – über den NC und zumindest auf dem Land gibt es ja schon heute eine Ärzteknappheit.

A lso ging ich zum Impfbus. Der war von 12 Uhr bis 14 Uhr in der übernächsten Gemeinde, also rund 7 km Anfahrt. Ich kam um 12:40 an und war am Ende einer rund 150 bis 200 m langen Schlange. Um 13:20 wurde ich heimgeschickt, nachdem ich rund 50 m nach vorne gerückt war, man würde 100 Leute impfen, der Rest müsste wieder nach Hause gehen. In einer Diskussion mit anderen Nach-Hause.Geschickten sagte der Mitarbeiter der Malteser, die das leiten, er habe schon gehört, dass die Leute zwei Stunden vor dem Ankunftstermin des Busses warten. Als ich mich weiter informierte, stellte ich fest, das dies kein Einzelfall ist. 200 m lange Warteschlagen gehören offenbar dazu genauso wie das Leute nach Hause geschickt werden.

Kurz: so wird es nichts mit der „Boosterimpfung“. Und es wird ja nicht die einzige bleiben. Denn auch die ist nach sechs weiteren Monaten weniger wirksam. Man wird also dauerhaft zweimal im Jahr die ganze BRD impfen müssen, wenn man Kinder bis 12 ausklammert, rund 75 Millionen Menschen. Das heißt von der Logik her bräuchte man die Impfzentren dauerhaft, denn die haben die Masse der Impfungen durchgeführt, oder man braucht mehr Ärzte, oder man lockert für das Impfen mal die Bestimmungen – Impfen darf bisher nur ein Arzt, Blut abnehmen, was ich für viel riskanter halte, dagegen auch eine Arzthelferin. Natürlich sollte für Komplikationen ein Arzt da sein, aber vielleicht kann man mehr Patienten impfen, wenn die Arzthelfer/in / Sanitäter/in auch impfen dürfen. Das Gleiche gilt natürlich auch bei den Impfzentren.

Ich glaube auch kaum das man sehr viel höher, als die heutige Impfquote kommen wird, und damit sind die Intensivstationen schon am Anschlag, die Warnstufe, ab der nur noch 2G gilt, liegt in BW in der Luft, die Alarmstufe gilt schon seit einer Woche, spätestens am 15.11 soll auch die Alarmstufe erreicht sein. Das wird aber dann auch dauerhaft so bleiben, außer man schafft mehr Kapazität in den Krankenhäusern, was vielleicht noch bei der technischen Ausstattung, aber bestimmt nicht so einfach beim Personal geht. Eher wird es schlimmer werden, wenn wir mit der Drittimpfung nicht schnell genug durch sind und dann bei immer mehr Personen die Antikörper nicht für einen Schutz ausreichen.

Mit Impfen alleine wird es also nicht gehen, außer man bekommt wirklich viele derer, die derzeit noch nicht geimpft sind dazu sich impfen zu lassen. Aber der Druck mit der 2G Regel hat ja auch nicht die Impfquote so stark ansteigen lassen. Vielleicht ist es aber auch nicht nur am Staat hier etwas zu tun, sondern auch bei den Arbeitgebern. Sie dürfen zwar nicht verlangen, dass sich ihre Beschäftigten impfen lassen, aber sie können Nicht-geimpfte versetzen, sodass das Infektionsrisiko kleiner ist, z.B. vom Großraumbüro in die sonst menschenleere Lagerhalle und bei Neueinstellungen dürfen sie durchaus fordern, das jemand geimpft ist. Ich denke, hier liegt die größte Chance die Impfquote zu erhöhen. Die berühmt-berüchtigte Herdenimmunität wird man so nicht erreichen – schon alleine, weil die Delta-Variante auch geimpfte befallen kann, die dann ansteckend sind, aber nur milde bis gar keine Symptome haben. Nach einer neuen Studie soll eine Impfquote von 90 Prozent eine Verbreitung der Delta-Coronavariante verhindern. Nur ist es schon so, das wie diese 90+ Prozent Impfquoten bei anderen Infektionskrankheiten nur bei der Grundimmunisierung im Kindesalter erreichen, bei Erwachsenen sieht es deutlich schlechter aus. Ich habe mal bei Diphtherie (Wundstarrkrampf) geschaut, eine der Impfungen, die man alle zehn Jahre auffrischen sollte. Da beträgt nach RKI die Impfquote bei Kindern über 95 Prozent, bei Erwachsenen aber gerade einmal 57,1 Prozent. Vor allem sollte man es den Leuten einfacher machen sich impfen zu lassen. Arbeitgeber können mit den Betriebsärzten eine Aktion machen in der Arbeitszeit die Mitarbeiter geimpft werden. Vereine können sich komplett impfen lassen. In beiden Fällen gibt es einen sozialen Druck, der vielleicht den einen oder anderen Impfverweigerer umstimmt. Vor allem aber bin ich für niederschwellige Angebote. Anstatt einem Kreisimpfzentrum, zu dem im Landkreis Esslingen man durchaus 20 bis 30 km unterwegs sein kann, viele kleine örtliche Zentren (man könnte ja die Testzentren dazu nutzen) und die müssen dann auch nicht dauernd offen sein, sondern man kann an einem Tag in der Turnhalle mal ein Impfzentrum aufmachen und alle Impfen die an dem Tag kommen. Am geschicktesten am Sonntag, da ist die Turnhalle frei und die meisten Leute haben Zeit. Auch Veranstaltungen kann man zum Impfen nutzen wie schon von einigen Fußballmatches praktiziert.

Immerhin und das sollten die Politiker auch mal zur Kenntnis nehmen: Außer mir gab es rund 200 die stundenlang in der Kälte warteten nur um geimpft zu werden. Im Nachbarort Denkendorf sollen einige bis zu 5,5 Stunden gewartet haben. Ich denke der Großteil der Bevölkerung würde sich gerne noch mal impfen lassen. Es ist jetzt ein zweites Impfteam geplant. Besser wäre es gewesen das Impfzentrum offen zu lassen.

Wie sieht es mit der „Normalität“ aus, also dem Rückkehr zu einem Leben ohne Maske, Mindestabstand und Personenbeschränkung? Das Virus werden wir nicht mehr wegbekommen, es wird dauernd da sein und es werden auch dauernd Menschen daran erkranken, wie bei der Grippe ist es für einige tödlich. Wie bei der Grippe werden wir damit leben können das dann ein bestimmter Teil der Kapazität von Krankenhäusern mit Covid-19 Patienten belegt sein wird. Die Rückkehr zur Normalität wird es dann geben, wenn der Prozentsatz im Klinikalltag tolerierbar ist. Da nach der bisherigen Erkenntnis die Erkrankung nach Impfung und/oder zum zweiten Mal meistens mild verläuft, also die Leute nichts in Krankenhaus kommen wird man diesen Zustand erreicht haben, 90 Prozent (Keine Verbreitung des Virus nach obiger Studie) eine Erkrankung durchgemacht haben oder geimpft sind. Heute sind es nach RKI 67,4 % Prozent, es fehlen also 22,6 %. Bei einer 7-TagesInzidenz von 263,7 dauert das 100.000 Personen * 0,227 / 263,7 ~ 86 Wochen. Das ist nur eine Abschätzung, denn es verläuft ja nicht linear. Die Krankenhäuser kommen wahrscheinlich schon früher klar, da bei immer größerem Pool an Geimpften/Genesenen das Virus immer weniger Personen befallen kann. Ich glaube aber nicht das es wie gerade von der zukünftigen Koalition beschlossen am 22.3.2022 der Fall sein wird.

Kleines Detail am Rande. Eine meiner Katze hat gerade Ohrmilben. Da ich da Prozedere kenne, wollte ich nicht zum Tierarzt gehen, da bekomme ich auch nur eine Suspension die ich dann selbst verabreichen muss. Kleine Suche ergab, dass ein Medikament mit dem Wirkstoff Ivermectin empfohlen wird. Doch das gab es nicht bei dem Händler meines Vertrauens – ausverkauft. Als ich dann bei Google danach suchte bekam ich folgenden Hinweis:

„Ivermectin ist ein Tiermedikament und kann für Menschen gefährlich sein. Aktuell kann nicht belegt werden, dass es gegen das Coronavirus (COVID-19) wirkt oder eine Infektion verhindert. Bei auftretenden Symptomen wendest du dich an deinen Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Weitere Informationen findest du auf FDA.gov.“

Da ist mir klar geworden, warum es ausverkauft ist. Nun probiere ich es erst einmal mit Zitroneneukalyptusöl die Eier abzutöten und die erwachsenen Milben zu vertreiben.

7 thoughts on “Impfchaos

  1. Diphtherie ist nicht Wundstarrkrampf (Tetanus).

    Ich durfte in NRW eine Impfskeptikerin zu einem Impfbus begleiten. Die Schlange war ca. 50-100 m lang und wurde lange nicht kürzer. Das Impfteam war selber vom Andrang überrascht. Es waren 4h geplant und meines Wissens haben auch alle eine Impfung bekommen. In Hessen ist mir ein Impfzentrum bekannt, dass inzwischen 2* die Woche geöffnet ist, und das ohne Anmeldung. Es werden pro Impftag ca. 500 Menschen geimpft, Tendenz steigend!

    Das Problem bei den Intensivstationen ist das Personal und nicht die Gerätschaften. 2020/2021 hat Deutschland durch Personalverlust 3.000 Betten Kapazität dort verloren, da die Mitarbeiter überfordert sind und für die Hauptkunden Impfgegner kein Verständnis haben. Die Betten sind noch da, aber keiner der sich um sie kümmert, wenn sie belegt werden.

    Denn Sinn von Boosterimpfungen beleuchtet aktuell eine Studie aus Schweden. Bei Kindern und Haustieren ist es normal, nach der Grundimmunisierung in Form von zwei Impfungen, verzögert eine dritte Impfung für den Langzeitschutz zu geben.

    Aktuell muss dringend eine 2G+ Regelung und eine Impfpflicht für alle kommen. Da das Impfen, bis zum Aufbau des Schutzes, seine Zeit dauert, wird vermutlich vor Weihnachten auch noch Mal ein Lockdown kommen! Mit besseren Politikern und weniger Schwerdenkern wäre das nicht notwendig!

    2G+ = Geimpft oder Genesen und zusätzlich getestet

  2. Die Politik, kann eigentlich wenig machen. Der jetzige Zustand ist den Leuten selber zuzuschreiben. War im Mai bis Juni in den Impfzentren noch Betrieb, war im Sommer Flaute. Hausärzte, Zentren, blieben darauf sitzen.

    Und wer jetzt nicht geimpft ist, der will nicht, abgesehen von einer minimalen Gruppe die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.

    Bleibt nur der direkte, indirekte Impfzwang.

  3. Einer der großen Fehler war imo, von Anfang an eine Impfpflicht auszuschließen. Was hat denn dagegen gesprochen, zu sagen in etwa „derzeit sehen wir noch nicht die Notwendigkeit für eine Impfpflicht, wenn die Pandemie sich aber durch andere Maßnahmen nicht eindämmen läßt, kann es notwendig werden“.

    Aber dazu hätte man halt Eier in der Hose haben müssen….

  4. Wäre Wilhelm II. noch am Leben, würde er sich entspannt zurücklehnen und sagen: „Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Geimpfte“

  5. Âls bekennender Ungeimpfter muss man schon ziemlich schlecht in Mathematik sein.

    Es gibt Länder die sehr weit durchgeimpft sind Portugal z.B. zu 98,5%.
    Wir haben derzeit 300000 Fälle die Woche was in 3 Wochen zu ca 5000 Toten pro Woche Führt.

    Das durchgeimpfte Portugal hat ca 7000 Fälle Pro Woche (davon der allegrößte Teil im Auland infiziert) bei 50 Toten.(davon etwa dieHälfte ungeimpft)

    Es zeigt klar, dass die anzahl der Toten um 95% zurückgeht wenn der Staat durchgeimpft ist. Bedenkt man dass ein Teil der Toten auch wieder Eingereiste sind, ist die Quote noch höher.

  6. Impfzentren bei mir in der Gemeinde in Norwegen:
    Dazu wurde ein Bürogebäude einer ehemaligen Ölfirma angemietet. Ich hab nicht alles gesehen, aber auf der Sektion wo ich war gab es 8 Impfkabinen. Es gab glaub 4 so Sektionen. Geimpft wurde auf dem Höhepunkt in zwei Schichten (hat mir eine Bekannte gesagt, die dort arbeiten musste, nach dem sie als Opernsägerin keinen Job mehr hatte). Beim Eingang gab es zig Helfer, in einem zum richtigen Ort führten. Sobald ein Impfkabine frei war, wurde die nächste Person aufgerufen. Dort bekam man das Menu des Tages: Entweder Pfizer oder Moderna. Wahl nicht möglich. Astrazeneca wurde aus dem Verkehr gezogen nach 4 Krankenschwester an folgenden Blutgerinsel starben. Danach musste man 20 warten und konnte dann gehen. Termin wurden online gebucht, beide Male musste ich max. 5 min warten.
    Anscheinend hat die Gemeinde keine Kosten gescheut.

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