SpaceX 2022 Februarnachlese

Tja nun gibt es doch eine kleine Nachlese zu SpaceX. Die haben ja erst im Jahr gut begonnen und im Januar innerhalb weniger Tage drei Raketen gestartet. Zu meinem Geburtstag haben sie 49 Starlink Satelliten gestartet. Davon sind innerhalb einer Woche 40 wieder verglüht.

Starlink Feuerwerk

Hier die Begründung von SpaceX:

Unfortunately, the satellites deployed on Thursday were significantly impacted by a geomagnetic storm on Friday. These storms cause the atmosphere to warm and atmospheric density at our low deployment altitudes to increase. In fact, onboard GPS suggests the escalation speed and severity of the storm caused atmospheric drag to increase up to 50 percent higher than during previous launches. The Starlink team commanded the satellites into a safe-mode where they would fly edge-on (like a sheet of paper) to minimize drag—to effectively “take cover from the storm”—and continued to work closely with the Space Force’s 18th Space Control Squadron and LeoLabs to provide updates on the satellites based on ground radars.

Preliminary analysis show the increased drag at the low altitudes prevented the satellites from leaving safe-mode to begin orbit raising maneuvers, and up to 40 of the satellites will reenter or already have reentered the Earth’s atmosphere. The deorbiting satellites pose zero collision risk with other satellites and by design demise upon atmospheric reentry—meaning no orbital debris is created and no satellite parts hit the ground. This unique situation demonstrates the great lengths the Starlink team has gone to ensure the system is on the leading edge of on-orbit debris mitigation.“

Also ein geomagnetischer Sturm hat die Atmosphäre erwärmt und zum Ausdehnen gebracht. Das ist nicht ungewöhnlich. Zum einen steuert die Sonne derzeit wieder auf ein Maximum zu. Der Eintrag von geladenen Partikeln durch die Sonne führt zu Kollisionen mit den Ionen der Erdatmosphäre. Es wird Energie eingetragen (die Partikel sind 600 bis 1200 km/s schnell. Teilchen in der Atmosphäre viel langsamer) und die Atmosphäre dehnt sich aus, was natürlich vor allem für erdnahe Satelliten eine Gefahr darstellt.

Was mich verwundert ist die Vorgehensweise. Man hat die Satelliten in einen Safe-Mode kommandiert, obwohl sie erdnah sind und daher die Gefahr eines Absturzes besteht. Daraus kamen sie – so verstehe ich den Absatz – nicht von alleine und per Kommando hat man auch nichts getan und so gingen sie verloren.

Daneben ist der geomagnetische Sturm der just am 2/3. Februar anstand kein großer. Die Skala geht von G1 bis G5. Eingestuft wurde er für den 3. Februar als G1, für den 2. Februar als G2, der Start fand aber erst am 3. statt. (Bei der NOAA kann man zwar die Vorhersagen einsehen, aber leider nicht was daraus wurde). G1 Stürme sind relativ häufig, den letzten gab es am 16/17 Januar also einen alle 14 Tage. Davor sollte man sich schon schützen. Wie bei der Beaufortskala, an die diese Skala angelehnt ist, nimmt die Stärke exponentiell zu, überträgt man dies auf die Beaufort-Skala, um ein Analogon zu haben so wäre G5 ein Orkan, G1 aber nur stürmischer Wind. Es gibt pro Sonnenzyklus (11 Jahre) zwischen 900 und 1.700 G1 Stürme, also einen alle 2 bis 3 Tage und G2 Stürme 360 bis 600 pro Zyklus also einen alle 5 bis 10 Tage. Sich gegen so was nicht zu wappnen ist also grob fahrlässig.

Kurz: ich meine das war vorhersehbar, besonders weil es die NOAA Warnung vor dem Start gab. Wieder einmal macht SpaceX durch „Anomalys“ reden die woanders nicht passieren wie explodierende Oberstufen bei Probecountdowns oder explodierende Starships bei Drucktest. Es gibt sicher mehrere Möglichkeiten diesen Leichtsinn zu erklären. Die für mich plausibelste: Auch zwanzig Jahre nach Firmengründung scheint es dort nicht so etwas wie eine Planung, Durchspielen von Risiken und Richtlinien zu geben. z.B. Richtlinien welche Minimalhöhe beim Start nicht unterschritten werden darf. Alles geschieht nach Versuch und Irrtum und wie kleine Kinder lernt man nur durch Fehlschläge dort etwas.

Es war aber absehbar. Die ersten Starlink Satelliten wurden am 24.5.2019 in einen 434 x 442 km x 53.0 Grad Grad Orbit gebracht. Später wurden die Satelliten wohl immer schwerer, es kamen ja noch die Intersatellit-links hinzu und man musste nicht nur die Zahl der Satelliten reduzieren (anfangs 60, beim letzten Start waren es noch 49), sondern man ging auch dazu über sie in einem immer niedrigeren Orbit auszusetzen. Die letzten hatten ein Perigäum von nur noch 210 km. In dieser Höhe hat ein Satellit mit 0,5 m² Stirnfläche und 250 kg Masse bei der derzeitigen SFU von 127 nach NOAA eine Lebensdauer von unter 10 Tagen. Das war also höchst leichtsinnig.

Starlink Gegenwind

Inzwischen gibt es immer mehr Kritik an dem weiteren Ausbau von Starlink. Noch hat die FCC ja noch über eine Genehmigung entschieden. Aber neben anderen Satellitenbetreibern hat sich nun auch die NASA gemeldet. Sie drückte gegenüber der FCC Besorgnis aus, bemängelte das man nun fünfmal so viele Objekte verfolgen muss und hegte Zweifel an SpaceX „automatischen Kolissionsvermeidungssystem“.

With the potential for multiple constellations with thousands and tens of thousands of spacecraft, it is not recommended to assume propulsion systems, ground detection systems, and software are 100% reliable, or that manual operations (if any) are 100% error-free,”.

Tja wie toll dieses automatische Kolissionsvermeidungssytem ist, zeigte schon die Fast-Kolission mit ADM Aeolus am 3.9.2019 und nun gab es einen weiteren Vorfall: Die chinesische Raumstation musste dem Starlink 1095 der gerade seinen Orbit für das Verglühen absinkt ausweichen. Der Raumfahrtexperte Jonathan McDowell schreibt dazu:

SpaceX appears to take the view that other space users should trust them to make avoidance burns and not hit them. That may be sufficient for most satellites, but for spacecraft with astronauts on board, a wider berth and more active cooperation might seem reasonable.“

Also das automatische Kolissionsvermeidungssytem scheint wohl nur zwischen Starlink Satelliten zu funktionieren. Alle anderen müssen ihnen ausweichen. So was nennt SpaceX dann „zero risk„.Wie immer bei SpaceX – die Werbeaussagen und die Wirklichkeit könnten nicht weiter auseinanderliegen. Wie toll automatische Systeme von Musks Firmen sind, findet ihr weiter unten bei Tesla.

Starship Update

Dann gab es wieder ein Starship Update. Na ja zumindest nennt Musk das so. Eine große Show, aber keine Fakten. Immerhin es reicht, um die Fehler in den vorherigen Ankündigungen aufzudecken. War bisher immer Brownsville, als Startplatz angegeben so will man nun die meisten Starts ins Kennedy Space Center (wohlgemerkt nicht Cape Canaveral, also den militärischen Teil mit viel mehr Startrampen) verlagern:

Under such a plan, SpaceX would have teams at two locations building Starships. After rapidly expanding its factory footprint in Texas over the last few years, SpaceX is planning to construct a rocket production facility inside the gates of Kennedy Space Center

Die Frage die man nach den bisherigen Ankündigungen stellen muss: Wozu eine zweite Fabrik? Nach Musks Ankündigungen wird die erste Stufe 1000-mal die zweite 100-mal und die interplanetare Version 12-mal wiederverwendet werden. Also wenn SpaceX mal 100-Starts pro Jahr durchführt und dann mehr Nutzlast transportiert, als heute mit 700 Falcon 9 Starts, dann müssen sie nur ein Starship und alle 10 Jahre eine Super Heavy bauen. Da sollte eine Fabrik doch ausreichen, oder?

Außer das Ganze mit der häufigen Wiederverwendung ist nur gelogen ….

Wie immer hat man dann um Fortschritte vorzutäuschen wieder mal ein Starship-Super Heavy Gespann zusammengebaut. Das man auch schon vor ein paar Monaten getan, hübsche Fotos gemacht und alle warteten auf den baldigen Start. Nun eben als Kulisse für Musks Auftritt. Das ist durchsichtig wie die Ukrainepolitik von Russland. Aber offensichtlich hält Musk die Öffentlichkeit für doof.

Gegenwind gibt es übrigens auch von der FAA, die die Starts absegnen muss. Gegen die Starts von so großen Trägern und vor allem den möglichen Folgen, wenn sie scheitern (man denke an die vier verlorenen Starships bei nur wenig Resttreibstoff und die Explosionen bei Druckbeaufschlagung) gibt es etliche Proteste, sodass die FAA bisher jede Entscheidung vertagt hat. Das man bisher Teststarts ohne FAA Genehmigung durchführte, macht es auch nicht besser.

Starlink Abdeckung und User

Dann hat Musk wieder ungebeten seine Hilfe angeboten. Nachdem Tongas Unterseekabel – der primäre Zugang zum Internet durch den Unterwasservulkan gekappt wurde bot er an über die Starlink Station bei den Fidschis Hilfe zu leisten. Das ist wieder mal ein Lehrstück das der große „Chefingenieur“ wie er bei SpaceX auch tituliert wird, keinen blasen Schimmer über die Leistungsfähigkeit seines Systems hat. Für eine gute Abdeckung ohne große Ausfallzeiten muss eine Bodenstation maximal 400 km vom Standort des Users entfernt sein. Die Fidschi Station ist 750 km von der größten Insel Tongas entfernt. Eine Simulation ergibt nichts gutes:

Zu 28 Prozent der Zeit wäre Starlink auf Tongatapu gar nicht nutzbar, nur zu sieben Prozent der Zeit wären die Internetverbindung gut. Puchol kommt mit einer eigenen Simulation mit leicht unterschiedlichen Standorten sogar auf 34 Prozent Totalausfall.“

Also in einem drittel der Zeit kein Internet? Das wäre wohl für niemanden zumutbar. Mehr noch: Das Terminal kann man nur mit einer App in Betrieb nehmen und die benötigt Internet, um zu funktionieren. Ein paar Tage später dämmert Musk das er wieder Unsinn gerdet hat:

@Reuters Could people from Tonga let us know if it is important for SpaceX to send over Starlink terminals?“

Sehr interessant ist die Website Starlink.sx. Dort kann man sehen, wie gut der Empfang bei einem bestimmten Ort ist. Die globale Karte habe ich mal hier wiedergegeben. Auf was ihr achten müsst, sind die Empfangstationen, das sind die orangenen Punkte. Die gibt es in Europa, Nordamerika, den Anden, Australien und Neuseeland. In ganz Asien und Afrika gibt es keine einzige Empfangstation, ebenso wenig im östlichen Südamerika wie z.B. Brasilien. Es zeigt das das Versprechen das man überall auf der Welt Internet erlauben würde eben wieder ein typisches Musk Ver-Sprechen ist, ja er hat sich eben mal wieder „versprochen“. Zwei Länder: Indien und Pakistan haben schon die Zusammenarbeit mit SpaceX aufgekündigt. Die beiden Länder haben zusammen 1,6 Mrd Einwohner als ein Viertel der Weltbevölkerung. Trotzdem kassiert SpaceX weiter Vorauszahlungen die man für Starlink leisten muss. Dabei muss SpaceX nach internationalem Recht die Satelliten abschalten, wenn sie diese Länder überfliegen und sie keine Lizenz für die Nutzung der Frequenzbänder haben, das hießt die Leute können sich eine Antenne kaufen, aber haben keine Verbindung zu einem Satelliten.

Dabei hat Sapce im November gerade mal 145.000 User (von denen auch nur 100.000 Terminals bekommen haben). Nur um mal wieder Musk zu zitieren: Ein Jahr vorher prognostizierte er für den gleichen Zeitpunkt 500.000 Nutzer, na ja nur um den Faktor 3 daneben, das verglichen mit Musks Terminangaben schon fast Ultragenau. Nur wie man das System so finanziert – im Prinzip teilen sich 70 User einen Satelliten der einen einstelligen Millionenbetrag kostet, daran habe ich meine Zweifel.

Der Elonjet

Schlagzeilen machte auch ein Student der aus frei verfügbaren Daten eine Website konstruierte die jeden Flug von Elon Musks Privatjet akribisch protokolliert. Musk hat ihn angemailt, aber das Angebot von 5.000 Dollar das einzustellen, war ihm zu wenig, er will wenigstens einen Tesla Roadster. Die Vorgehensweise spaltet die Netzgemeinde, die eine findet es toll, das man sieht wie viel Musk zurücklegt, die andere wittert das der Student so Musk „erpresst“. Angesichts der häufigen Flüge, des Listenpreises der beiden Jets die er hat (je eine Gulfstream 550 und 650 – wert 42 und 64 Millionen in der Basisausführung) sind die 50.000 Dollar oder ein Roadster Peanuts. Erstaunlich für mich war das er die Jets sogar für kurze Flüge nutzt wie von Browsnville nach Austin, also innerhalb von Texas. Nun ja würde er sich wirklich was aus dem Klima machen, würden er sicher auch Autos bauen, die sich jeder leisten kann und keine Spielzeuge für reiche Hipster. Aber er hat diese Welt ja schon aufgegeben und will auf den Mars auswandern. Aber wie heißt es so schön – bei den Armen kann man kochen lernen und bei den Reichen das Sparen. Wenn Musk schon seine Arbeiter ausbeutet dann kann er nicht jedem dahergekommenen einfach einen Roadster schenken.

Der Student hat übrigens auch noch ähnliche Tracker für andere Flugzeuge von Promis aufgebaut, so für Jeff Bezos oder Bill Gates, nur sind die nicht in die Schlagzeilen gekommen, weil sie nicht darauf reagiert haben. SpaceX hat übrigens noch zwei eigene Flugzeuge.

Der Dauer Beta-Test

Nun zu etwas anderem hat mit SpaceX nichts zu tun aber mit Elon Musk: Tesla. Ist nicht meine primäre Baustelle, aber beim Lesen eines Artikels in der ct’ beschlich mich das Gefühl, das die beiden in Sachen Herangehensweise vieles verbindet.

Es geht um einen Erfahrungsbericht nach zwei Jahren Fahrt mit 20.000 km in einem Tesla S90D mit „Autopilot-Hardware“. Dieser Autopilot lässt sich offensichtlich leicht irritieren. Der Autor (und später auch Leserzuschriften) von plötzlichen Abbremsmanövern die einer Notbremsung gleichen. Offensichtlich sieht das Auto plötzlich ein Hindernis und bremst radikal ab. Das können Leitplanken sein, aber das scheint auch auf der Autobahn zu passieren, wenn die völlig frei ist, aber am Horizont ein Hügel auftaucht. Berüchtigt scheint hier Kassel zu sein. Also eine Notbremsung bei Tempo 130, bei leerer Fahrbahn – welcher einem Tesla folgender Autofahrer rechnet damit. Das Gleiche scheint auch beim Überholen zu passieren. Andere Probleme sind einfach nur lästig wie viel zu heftige Scheibenwischer oder eine Navigation die nicht eindeutig ist.

Dafür gibt es aber Softwareupdates im Monatsrhythmus und man kann den Wagen für 3.800 Euro mit einem Enhanced autopilot und für 7.500 Euro mit einem „Autopilot 3“ aufrüsten. Das klingt nach einer teuren Fehlerbeseitigung. In den Leserzuschriften beklagt einer das er sieben Mal einen Tesla in die Werkstatt gebracht hat, bis man einen Fehler abgestellt hat.

Bei mir hinterlässt das den Eindruck als würde Tesla ähnlich wie SpaceX verfahren – erst mal ein unausgereiftes Produkt herausbringen und dann nachbessern. Im Softwaresektor wird so was „Bananensoftware“ genannt. Zudem habe ich den Eindruck als würden Gimmicks mehr zählen als die Kernfunktionalität eines Autos, das einen ja primär von A nach B bringen soll.

Epilog

Ich bin gespannt was SpaceX dann zu meinem 58.sten Geburtstag veranstaltet. Also ich würde ein explodierendes Starship recht schön finden. Und zum 60-sten könnte Musk dann auf den Mars auswandern. Dann hätten wir sicher dauerhaft Ruhe vor ihm – denn ich vermute auch das Umweltkontrollsystem der Marssiedlung entwickelt man nach der SpaceX Herangehensweise „Versuch und Irrtum“…

29 thoughts on “SpaceX 2022 Februarnachlese

  1. Zu dem zweiten Produktionsstandort für das Starship. Musk will ja mit einer Rakete bis zu 3x am Tag starten. Da nutzen sich dann die Stufen schnell ab.

    Ja ich halte eine solche häufigkeits von Starts für nicht realistisch. Selbst wenn das technisch geht, wird es Jahrzehnte dauern bis man eine nachtrage für so eine Frachtmenge hat.

    Ich gehe davon aus das der Flaschenhals bei der Produktion die Dauer ist die man benötigt um ein Starship komplett zusammenbaut. Ist ähnlich wie bei den Großkampfschiffen. Man kann eben nicht mehr gleichzeitig bauen als man Trockendocks hat. Vor allem wenn man dann vermutlich noch welche für Wartung/Überholung benötigt.

  2. Bei der Präsentation sassen vermutlich viele Fanboys drin, ich durften dann auch fragen. Das Problem mit Influencer und co. die getrauen sich nicht kritische Fragen zu stellen, und kritisch nachzubohren.
    Ich habe mir es teilweise angeschaut: Ich finde Elon bräuchte etwas Training, damit das ganze flüssiger geht. Sicher ein Grund, wieso alle anderen Teleprompter verwenden.

    Ich habe ein Tesla-Autopilot: Ich weiss nach 50000 km ganz genau wie dieser reagiert. Im vergleich wie vor 3 Jahren, läuft er viel besser, und die Phantom Bremsungen sind recht selten geworden.

  3. Bzgl. des Absatzes mit der FAA und der fehlenden Startfreigabe:
    Was ist denn Eure Haltung zu dem Thema? Ich bin der Meinung, dass man sich das natürlich anschauen und bewerten muss. Aber der Startplatz in Texas selbst ist doch nun wirklich weit ab vom Schuss und das Risiko liegt eher bei SpaceX. Die Oberstufen-Prototypen durften letztes Jahr ja schließlich auch fliegen. Mir kommt das etwas nach Hinhaltetaktik seitens der FAA vor. Oder gibt es bereits angeführte valide Gründe die Starterlaubnis dort gänzlich zu verweigern? Das wäre finanziell und von der Timeline her ein übler Schlag für SpaceX – unabhängig davon ob nun am Cape evtl. irgendwann mal gestartet werden darf. Persönlich bin ich der Meinung es sollte zumindest fair zugehen – ständige Verzögerungen ohne Gründe sind es nicht.
    Gerne dazu im Kommentarbereich von Golem.de nach der Diskussion „Umweltgutachten als Zeitverzögerung“ suchen.

    1. Ich gehe davon aus das die FAA sich verarscht vorkommt und daher die Anträge und Co sehr gewissenhaft und mit nicht der höchsten Priorität bearbeitet. Aber die Flugfreigabe wird schon kommen nur nicht so schnell wie Elon sich das vorstellt.

  4. „There are between 900 and 1,700 G1 storms per solar cycle (11 years)., so one every 2 to 3 days and G2 storms 360 to 600 per cycle so one every 5 to 10 days. Not arming yourself against something like this is grossly negligent.“: Wrong, given G1 is so frequent you should have realized that this is not the first time a launch occurred during G1 storm, indeed the Group 4-6 launch on 1/19 also occurred during a G1 storm, yet that one did not have any issues. This clearly shows G1 storm alone is not enough to cause issues.

    „Everything is done by trial and error, and like little children, you only learn from failure there.“: Yeah, right, trial and error would get you to 111 consecutive launch successes… You do realize Falcon 9 is now the most reliable launch vehicle? This is not possible without some careful analysis. What’s different here is that SpaceX doesn’t rely entirely on analysis, they also do a lot of real world testing, which sometimes do not work out, but it’s much better to fail during testing than fail during operational mission like Starliner.

    „The near-collision with ADM Aeolus on September 3rd , 2019 already showed how great this automatic collision avoidance system is“: Wrong, the Starlink satellite involved in Aeolus incident is doing low orbit testing, it doesn’t have automatic collision avoidance turned on.

    „and now there was another incident: The Chinese space station had to avoid Starlink 1095, which is currently sinking its orbit for the burn-up“: Also wrong, the US government already said that Space Force did not foresee any collision risk between Starlink and the Chinese space station: https://www.unoosa.org/oosa/en/oosadoc/data/documents/2022/aac.105/aac.1051265_0.html

    „So the automatic collision avoidance system seems to only work between Starlink satellites. Everyone else has to avoid them.“: Wrong again, in recent report to FCC SpaceX stated that in the last 6 months, automatic collision avoidance system performed 3,333 maneuvers, and there’re only 10 cases where it was turned off to allow the other satellite to maneuver instead. SpaceX has also clarified that the way they designed the orbit shell of the constellation means they don’t need to perform collision avoidance between active Starlink satellites.

    „The question you have to ask after the previous announcements : Why a second factory? According to Musk’s announcements, the first stage will be reused 1000 times, the second 100 times, and the interplanetary version 12 times. So if SpaceX does 100 launches a year and then transports more payload than it does today with 700 Falcon 9 launches, then they only have to build one Starship and one Super Heavy every 10 years. One factory should be enough, right?“: Obviously you didn’t even listen to the presentation, the primary goal of Starship is to transport 1 million tons to Mars, to do so in 20 years means they need 1,000 ships flying to Mars in every launch window. The two factories are needed to build the 1,000 ships (1,000 is the minimal number, more will be needed since they have other uses for Starship, and it’s not clear the ship can return in one window).

    „As always, a Starship-Super Heavy team was assembled to simulate progress. That was already done a few months ago, nice photos were taken and everyone was waiting for the imminent start. Now just as a backdrop for Musk’s appearance. It is as transparent as Russia’s Ukraine policy. But obviously Musk thinks the public is stupid.“: I guess you missed the fact that this is the first time the launch tower is used to assemble the stack, a valid technical milestone.

    „The fact that test launches were previously carried out without FAA approval does not make it any better either.“: There is only one launch (SN8) that was launched without FAA approval, and FAA punished SpaceX for it, that case is already closed.

    „So in a third of the time no internet? That would probably not be reasonable for anyone.“: So what? It’s disaster relief, having two third of the time with internet is better than none.

    „What’s more: the terminal can only be put into operation with an app, and it needs the internet to work.“: No it doesn’t. Should be obvious that they wouldn’t require internet when the whole point of Starlink is to bring internet to areas without internet.

    „There is not a single receiving station in all of Asia and Africa, nor in eastern South America such as Brazil. It shows that the promise that the internet would be allowed anywhere in the world is again a typical Musk promise“: Well duh, the service is available to the entire world, but they still need the local government’s permission to offer the service. If local government doesn’t want the service for their citizens, how is that SpaceX’s fault? Also they’re still expanding the service by requesting local permissions (landing rights), that takes time. And Starlink.sx is based on volunteers sharing their data, thus not entirely accurate either.

    „In November, Sapce had just 145,000 users (of which only 100,000 received terminals). Just to quote Musk again: A year earlier he predicted 500,000 users for the same point in time, well only off by a factor of 3, which compared to Musk’s dates is almost ultra-precise.“: It’s 250,000 terminals today. And if you haven’t noticed there’s a pandemic going on, and shortages of computer chips and supply chain issues are affecting many companies.

    „What was amazing to me was that he even uses the jets for short flights like from Browsnville to Austin, i.e. within Texas.“: His time is valuable, it’s as simple as that. He does support a carbon tax which would properly account for the CO2 emission from private jets, it’s not his fault that politicians are afraid of carbon tax.

    „Well, if he really cared about the climate, he would certainly build cars that everyone can afford and not toys for rich hipsters“: Tesla has 2 of the top five best-selling cars in California in 2021: https://electrek.co/2022/02/09/tesla-dominates-car-sales-california-with-impressive-growth-in-2021-2-top-5-best-selling-cars/, that’s hardly „toys for rich hipsters“.

    „To me, that leaves the impression that Tesla is proceeding in a similar way to SpaceX – first launching an immature product and then improving it.“: SpaceX and Tesla are hardly the only entity doing this, you could even argue NASA did it with Apollo and Space Shuttle as well.

  5. Forget to reply to this stupid comment „But he has already given up this world and wants to emigrate to Mars.“: LOL, what? Where did you see Elon Musk has given up this world? You do realize Tesla is trying very hard to bring renewable energy and electric cars into this world? And Musk is also funding the $100M prize for carbon capture technology development. He’s done more for this world than all the people combined in this thread.

    And it’s utterly stupid to think Mars is somehow an escape for the rich, the trip to Mars and living on Mars will be dangerous, just flying to Mars would probably reduce your life expectancy. Where did you get the idea that the rich would want to escape to Mars when they could have private gated community in New Zealand for example?

    1. I have to pay my respects to your extensive answer. Please be aware that besides all rational and emotional issues the author has with SpaceX, there’s also one other thing to know about publishers in Germany.
      We have a „tax“ which we must pay for public media. The money is mostly used on two national and several local tv channels, but radio and even text publishers get paid as well. For text this is done by the „VG Wort“ and they probably pay according to clicks…….. and this page loads a tracker picture from vgwort.de.

    2. Musk sagte mehrfach, dass er auf den Mars aussiedeln will, damit die Menschheit überlebt. Er hat also im Prinzip es aufgegeben hier auf dieser Welt etwas zu verbessern, was er mit seinem Reichtum durchaus könnte und steckt das Geld lieber in einer Zuflucht auf „Planet B“.

      1. Incorrect:

        1. I don’t know if this is a translation problem, but you said „he has already given up this world“, that’s a „present perfect“ tense in English, which means you’re saying the act of „giving up this world“ started in the past and continues to the present, that’s clearly not the case, since he hasn’t moved to Mars.

        2. Even if he eventually moves to Mars, what he did in the past and between now to when he moves to Mars still counts. Tesla has made enormous progress in terms of electric cars, and they’ll make a lot more progress in the years to come, you can’t erase all that.

        3. In fact since Musk is depending on Tesla and Starlink stock to fund his Mars colony, by definition Tesla and Starlink will need to be very profitable and thus providing very valuable service to Earth. So if Musk actually „gives up this world“ he wouldn’t even have the money to go to Mars.

        4. Investing in Mars doesn’t mean „giving up Earth“ at all, for starters most of the investment would be spent on Earth, paying engineers on Earth to design and build things for Mars. It’s a common misconception among the uninformed that money spent on the space program disappeared into space, that couldn’t be further from the truth. Every cent spent on the space program was actually spent on Earth, strengthening Earth’s economy.

        5. In the long term, having a high-tech society on Mars would only help Earth, not just as a civilization backup as Elon Musk envisioned, but also as a source of human ingenuity and innovation. It’s no different from how US innovations are helping Britain (and the rest of the world), even though US was originally a British colony.

        1. 2: Tesla ist eine Firma, nicht Elon Musk. Sehe ich Tesla isoliert, so verursachen sie mehr Emissionen pro hergestelltem Fahrzeug als die Hersteller von Verbrennungsmotoren, einfach weil elektrische Fahrzeuge mehr Emissionen bei der Herstellung verursachen. In Deutschland zerstören sie gerade ein Wasserschutzgebiet.

          Wenn, dann kann man die Co2-bilanz der Käufer von Autos ansehen, doch auch hier ist die echte Lösung nicht einen Verbrenner durch ein e-Auto zu ersetzen sondern ein Rad, Car-Sharing oder öffentliche Verkehrsmittel.

          1. No, electric cars do not produce more emission, the life cycle carbon missions from electric cars are much lower: https://arstechnica.com/cars/2021/07/electric-cars-have-much-lower-life-cycle-emissions-new-study-confirms/

            And it’s unrealistic to replace every car by bike or public transport, this is why Tesla is making such great progress in decarbonization, since they don’t force consumers to make a big change of their behavior or force government to totally rebuild their cities just to enable bikes.

            Also Tesla is working on FSD which will help car sharing greatly, and Boring Company is working on public transport infrastructure.

          2. Ich spreche nicht vom Lebenszyklus, sondern von den Emissionen bei der Herstellung und diese sind höher. damit ist Tesla ein größerer Umweltverschmutzer als andere Fahrzeughersteller.

          1. You’re contradicting yourself, if he’s just in this for the money, then he’s not planning to colonize Mars and won’t be going to Mars, then he’s not „giving up Earth“ like you said is he?

          1. No it won’t, you didn’t run the numbers.

            His plan calls for 1 million tons to Mars in 20 years, that’s 1,000 Starships to Mars every 2 years. Each will need about 5 refueling launches, so about 3,000 launches per year.

            https://everydayastronaut.com/rocket-pollution/ shows you need 937 Starship/SuperHeavy launches *everyday* to match the CO2 emissions of commercial aviation, so the Mars launches will only produce about 1% of the CO2 emissions from commercial aviation.

            Also Elon Musk already said long term they’ll use atmosphere CO2 to create the methane needed for Starship on Earth too: https://twitter.com/elonmusk/status/1470519292651352070, this will make Starship carbon neutral.

        2. 5; Völlig falscher Vergleich. Die USA s´haben heute ein vielfaches der Einwohnerzahl von England. Wenn dann wäre das Verhältnis wohl eher wie England <-> Forschungsstation in der antarktis oder England <-> Falklandinseln. Netter Versuch off-topic zu werden, ber eben nur ein Versuch.

          Ich messe Elon Musk an seinem persönlichen Beitrag etwas an dieser Welt zu verbessern und da ist er eine echte Öko-Sau. Er emittiert in zwei Tagen genauso viel Kohlendioxid alleine durchs Fliegen wie ein Bundesbürger im Jahr. Es gibt ja auch Milliardäre die setzen ihr Privatvermögen für einen guten Zweck ein,. z.B. Bill Gates. Elon Musk häuft den Reichtum einfach nur an.

          1. Complete wrong outlook. Your thinking is Mars (and other solar system colonies after it) will never grow to be a major technological civilization, there’s no evidence to support this outlook.

            Also England fought a war over Falkland Islands, obviously they thought the territory is valuable to them.

            Your measure of Musk’s „personal contribution to improving something in this world“ is entirely wrong, for starters you’re ignoring the contribution made by his companies. He wouldn’t need the private jet if he doesn’t have the companies, so part of his companies‘ contribution to improving this world belongs to him personally.

            And he doesn’t just accumulates wealth, he just donated $5B to charity: https://www.teslarati.com/tesla-elon-musk-5m-tsla-shares-donation-charity/, he donated $100M to carbon capture x-prize, he also donated to other causes: https://www.vox.com/recode/22394867/elon-musk-foundation-philanthropy-xprize-tesla-spacex

            And Bill Gates is currently 66 years old and retired, Elon Musk is 50 years old and actively managing two companies, it’s completely wrong to compare the two.

          2. Wie sollen 1.000 Siedler (letzter Post von Dir), die nicht mal ohne Hilfe der Erde überleben können die Erde technologisch überflügeln?

            Zu FGates <-> Musk: Klar es ist komplett falsch die beiden zu vergleichen. Bill Gates macht keine Versprechungen die er nicht halten will, beutet nicht die Mitarbeiter aus und trennt sich von seinem Geld, nicht nur einigen Peanutes und Musk ist eben jemand der viel ankündigt verspricht und andere als Pädophile beleidigt. Der eine hat aus seinen Fehler gelernt, der andere ist ein Archloch geblieben. Wer sagt übrigens das man erst mit 66 etwas von dem reichtum wieder abgeben kann?

      2. Ich würde ebenfalls sagen das Elon zu viele Projekte am laufen hat die auf dem Mars nicht durchführbar sind. Außerdem würde ich sagen das es keine ausgereiften Technologien gibt die Versorgung von Menschen ohne regelmäßige Lieferungen von der Erde sicher zu stellen. Die Versuche ein abgeschlossenes System in Biosphere 2 zu schaffen sind gescheitert. Die Arktis und Antarktis Stationen werden nicht autark versorgt ebenso die ISS. Eine Marslandung würde ähnlich ablaufen wie die Mondlandung. Du musst alles zum Mars was für benötigt wird. Da ein solches Unternehmen Jahre dauert, erfordert es einen gewaltigen technologischen und finanziellen Aufwand.
        Es wäre schwierig und teuer ein Rettungsboot für die Menschheit auf der Erde zu bauen. Es müssten neue Technologien entwickelt, getestet und perfektioniert werden. Rettungsboote im LEO, auf dem Mond oder Mars sind dann eine ganz andere Hausnummer.
        Ich bezweifle das Bernd den Elon jemals los wird.

        1. ich verstehe auch nicht so wirklich warum Elon direkt zum Mars will. Wenn ich das Geld hätte würde ich ja erst mal eine große Raumstation im LEO aufbauen, so schön mit künstlicher Schwerkraft und weitestgehend Autark. Da könnte man dann ersten Forschung machen (vor allem im Bereich langer Aufenthalt im Weltraum und Autarkie), dann als umsteige, tank und Wartungsstation für Raumschiffe und drittens für Weltraumtouristen.

          1. Sehe ich auch so, der Mars bringt nicht mehr als die Forschungsstation auf der Antarktis.
            Auch wenn von Musk immer wieder von Terraforming gesprochen wird, wird das nicht gehen.
            Und Städte unter einer Glocke könnte man billiger in den Wüsten der Erde bauen.
            Wenn es um eine Redundanz zu einer Globalen Katastrophe geht, dann könnte man billiger Unterirdische Basen oder Unterseeische Basen bauen. Auch die Angesprochenen Raumstationen sind billiger. Und Rohstoffe kann man eher aus dem Asteroidengürtel holen als vom Mars.

            Der einzige Grund schnell zum Mars zu wollen ist, das er zu seinen Lebzeiten dort hin will. Ich denke seine Zeitangaben in Elontime glaubt er selbst nicht.

            Ich gehe davon aus das das mit einer geringen Wahrscheinlichkeit möglich ist.
            Folgendes könnte er hin bekommen

            1. EinwegStarship mit 100t LEO für weniger als 20 Mio/Flug.
            Wenn man das Betanken, Wiedereintreten weg lässt ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit machbar.
            Meine Prognose: 90% Wahrscheinlichkeit in den nächsten 5 Jahren

            2. Lunar Starship: Wenn die Obersufenlandung nicht klappt könnte das LunarStarship auch mit 8 Einwegtankern betankt werden. Wäre immer noch billiger als ein SLS. Schwierigkeiten sind dann nur noch Umtanken und Nachkühlen von Methan/Sauerstoff im Orbit und Mondlandung von dem Monstrum.
            Meine Prognose: 75% Wahrscheinlichkeit in den nächsten 10 Jahren

            3. Wiederverwertbare Oberstufe:
            Kacheln, Wärmeabfuhr, Landungsflipp die Schwirigkeiten sind gross und alle zusätzlichen Einbauten lassen die Nutzlast schmelzen.
            Meine Prognose: 60% Wahrscheinlichkeit in den nächsten 10 Jahren für nur noch 20t LEO
            Meine Prognose: 30% Wahrscheinlichkeit in den nächsten 12 Jahren für nur noch 100t LEO
            (mit einem mehrfach größeren Sarship 2.0)

            4. Nur Hinflug Mars mit Landung
            Setzt funktionierenden Hitzeschild und Landung auf unbekanntem Terrain voraus.
            Meine Prognose: 50% Wahrscheinlichkeit in den nächsten 15 Jahren

            5. Bemannte Landung mit Rückflug
            Setzt Methan/Sauerstoffgewinnung auf dem Mars vorraus, Setzt zielgenaue Landung an der Methanfabrik vorraus ohne GPS in fremder Atmosphäre
            Meine Prognose: 20% Wahrscheinlichkeit in den nächsten 25 Jahren

            Er könnte es also noch zu Lebzeiten packen auf dem Mars zu landen.

  6. 1. „I’m not talking about the life cycle, I’m talking about the emissions during manufacture and these are higher. this makes Tesla a bigger polluter than other vehicle manufacturers.“: Analysis without taking into account life cycle emission is useless. Conventional oil also has a higher energy return on investment (EROI) than Photovoltaic, but we still want to switch to PV since oil emits CO2 when it is used to generate energy.

    It’s sad that you became a naysayer of EV just to dunk on Elon Musk, your country certainly doesn’t think EV is a pollution generator: https://www.reuters.com/article/uk-germany-politics-ev-idUKKBN2I91Q5

    2. „I refer to your answer where you write that he has to earn a lot of money to reach Mars. And when it comes to making money, there is a simpler answer.“: My point is you can’t have it both ways:

    Either a. He wants to earn a lot of money just to get rich (which makes no sense to start with since he’s already rich), then he’s not going to colonize Mars and this means you claim that he will „give up this world“ is wrong.

    Or b. He wants to earn a lot of money to build a Mars colony, in which case your claim that he’s doing this „just to get rich“ is wrong.

    a and b can’t be both right, that’s why I’m saying you’re contradicting yourself.

    3. „And how do the settlers survive? The 100 people per transport are only the transport of the passengers, so you have nothing to survive there with.“: No, my calculation is for cargo flights, the 1 million tons of *cargo* in 20 years is what Elon Musk quoted as design goal of Starship. But even if you treat this 1,000 ships per Mars window as crew only, and add 10 times more flight for the cargo needed, that would only increase CO2 emission by 10x, which is still 10% of the commercial aviation, your claim that it would „cause enormous CO2 emissions far more than any other sector on earth“ is still wrong.

    4. „How are 1,000 settlers (last post from you) who cannot even survive without the help of the earth technologically outperform the earth?“: Yeah, Benjamin Franklin already had an answer for this question centuries ago: „What Good Is a New-born Baby?“

    Should be obvious that the hope is Mars colony will grow far surpass its initial state of 1,000 settlers (and no, my previous post did not assuming 1,000 settlers, not sure where you get this number…). At one point the British colony in America only had 1,000 settlers too.

    5. „On FGates Musk: Of course it’s completely wrong to compare the two. Bill Gates doesn’t make promises he doesn’t want to keep, doesn’t exploit employees and part with his money, not just some peanuts and Musk is someone who promises a lot and insults others as pedophiles. One has learned from his mistakes, the other has remained an archhole. By the way, who says that you can only give back some of your wealth at the age of 66?“: It’s laughable that you made Gates out to be some kind of angel just to dunk on Musk. And no, Gates absolutely made promises he couldn’t keep when he was in charge of Microsoft, there were many failed products, this article listed some of them: https://www.kiplinger.com/slideshow/investing/t057-s001-microsoft-s-15-biggest-flops-of-all-time/index.html

    And who says Microsoft doesn’t „exploit employees“? Have you seen https://en.wikipedia.org/wiki/Criticism_of_Microsoft#Labor_practices? BTW, while you’re on this wiki page, read the rest of the criticisms against Microsoft, there’re huge amount of them, way more than the criticisms against Tesla or SpaceX.

    And Gates was able to part with his money because he’s retired and has no use for his money. Musk’s wealth is in his two companies‘ stocks, which he’s actively managing, so he couldn’t part with the wealth if he still wants control of the companies.

    And Musk insults others because the other guy *insulted him first*.

    Whether Musk is an „archhole“ doesn’t matter, it’s what he contributes to society that matters, and he contributes a million times more than anybody here.

    Finally it’s not clear Bill Gates can contribute more to society than Musk at this point. Gates‘ net worth is only $129B, even if he donates everything to charity, that’s still less than $200B. Starship would enable NASA to send astronauts to Mars in less than $10B, a saving of $500B+ to the taxpayers since the estimate of a NASA crewed mission to Mars would cost $500B at least.

  7. More evidence to show you don’t know what you’re talking about: NASA space weather expert talks about how unpredictable the solar activity that caused the loss of Starlink 4-7 is: https://www.nasaspaceflight.com/2022/02/starlink-geostorm/

    ======================================================

    Yet this loss has — in part — drawn attention to our lack of ability to accurately predict this kind of space weather event and its effects on Earth’s atmosphere and our technology, both things that are actively being worked on.

    “So the prediction of these things is really, really complicated. We can predict them with observations and with our models,” said Dr. Spann. “Activity on the Sun generally occurs in areas that are energized. Sunspots are typically the way we would describe that.”

    “But it’s complicated because we can kind of tell when these areas become active because they change their character as we look at them on the face of the Sun. But we can’t see when they’re going to suddenly erupt and whether it’s a flare or a Coronal Mass Ejection. We have not understood it enough to understand when that’s going to happen.”

    “There are a lot of models, and there are some signatures. But the best we can do is kind of statistically indicate that … it has an X% chance to become unstably active and erupt over the next day or so. We can’t say ‘Oh, in three hours, this is going to go.’ We don’t have that fidelity.”

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    But even with those missions, there are limitations in predicting how extreme these events will be.

    “That’s pretty hard,” related Dr. Spann. “How much [atmospheric] heating is going to take place depends on how intense [the event] is. And so there are just a lot of factors. We are still surprised all the time when something becomes very active when we didn’t anticipate it. Or we thought something really big’s coming, and it was kind of a big nothing burger. So we’re still learning this. We’re getting better. But it’s difficult. It’s difficult.”

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