Zum Kuiper Belt und in die Heliopause

Ich greife heute ein Thema, auf das ich aber bisher nur schätzungsweise berechnen konnte, inzwischen kann ich durch Verbesserungen meines Programmes genau zu berechnen. Es geht um eine Sonde, die möglichst schnell möglichst weit von der Sonne entfernt sein sollte. (mehr …)

WeiterlesenZum Kuiper Belt und in die Heliopause

Noch eine Berechnung: Sonnensegel vs. Ionenantrieb ins äußere Sonnensystem

Nachdem ich mich letztes Mal mit dem Vergleich ins innere Sonnensystem beschäftigt hat heute ein Vergleich der beiden Systeme beim Flug ins äußere Sonnensystem. Ziel soll es sein 2000 kg auf eine Fluchtbahn aus dem Sonnensystem zu befördern. Startmasse ist wie beim letzten Mal 5.500 kg, die Nutzlast einer Ariane 5 ECA auf eine Fluchtbahn (theoretisch noch höher, doch ich lasse etwas Luft, warum, das zeigt sich noch).

Weitere Nebenbedingungen: Die Fluchtgeschwindigkeit ist lokal zu berechnen – In der Erdumlaufbahn sind es 42,1 km/s (12,3 km/s über der Geschwindigkeit der Erde) aber sie nimmt ab, wenn man nach außen geht, und nimmt zu, wenn man weiter innen im Sonnensystem ist.

  • Für Sonnensegel soll wieder gelten: Flächenmasse Segel 10 g/m², Strebenmasse: 70 g/m. 90 % Segelanteil an der Gesamtmasse (Rest Behälter und entfaltmechnaismus).
  • Bei Ionentriebwerken soll gelten: Tankmasse 20% des Inhalts, Solargenerator mit 85 W/kg Leistungsdichte (konservative Annahme – Werte von Dawn). Bei den Triebwerken probiere ich vorhandene aus. Die Strukturmasse soll 340 kg betragen – die gleiche wie beim Sonnensegel. (mehr …)

WeiterlesenNoch eine Berechnung: Sonnensegel vs. Ionenantrieb ins äußere Sonnensystem

Buchkritik: Wernher von Braun: Bemannte Raumfahrt

Eines der tollen Dinge am Internet ist, das man viel einfacher als früher an antiquarische Bücher kommt, also Bücher, die nicht mehr verlegt werden. Für mich sind diese antiquarischen Bücher aus zwei Gründen wichtig. Zum einen sind sie wichtige Zeitdokumente, weil in vielen nicht nur Technik beschrieben ist. Sondern sie geben auch oft den Zeitgeist wieder oder auch wie man sich damals die Zukunft vorstellte. Das mit der Erfahrung, wie es tatsächlich gekommen ist, ist immer interessant, bisweilen auch amüsant.

Der zweite Grund ist, das alte Bücher oft mehr über Technik enthalten als neuere oder aktuelle. Angeblich wird die Menschheit ja immer schlauer, doch zumindest bei Raumfahrtbüchern stelle ich den gegenteiligen Trend fest. Es gibt immer mehr Erdzählbücher und immer weniger technische Bücher. Das ist nicht nur auf die Bücher beschränkt. Schaut man nach aktuellen Informationen über Trägerraketen oder Raumsonden, so gestaltet sich das schwieriger, als über alte Missionen etwas zu finden. Das Informationsoptimum lag vor als das Internet noch ein junges Medium war so von 1995 bis 1999. Damals wurden auch tiefer gehende technische Informationen veröffentlichten. Die FAQ behandelten nicht nur einfache Fragen, sondern gingen ebenfalls in die Tiefe. Beispiele für Missionen sind z. B. Pathfinder, Galileo, Cassini. Einen mehrteiligen Bericht wie über Cassini oder Galileo über etwas Aktuelles wie OSIRIS-Rex oder BepiColombo zu schrieben ist heute unmöglich. Ich vermute, damals gab es noch keine professionelle Abteilung für den Webauftritt, also hat man von den Projekten die Leute das selbst machen lassen. Sobald man Profis ran lässt bekommt man zwar einen optisch viel besseren Webauftritt, dafür geben die nur das weiter was sie selbst verstanden haben und das ist dann eben bedeutend weniger. Kurzum: Optik x Informationsgehalt = Konstant. (mehr …)

WeiterlesenBuchkritik: Wernher von Braun: Bemannte Raumfahrt

Die Verlierer der PC-Revolution

Am Montag Abend kam im Ersten recht spät „Die Silicon Valley Revolution“. Ich liebe ja die PC-Geschichte, zumal ich einen guten Teil davon miterlebt habe. Das war schlussendlich auch der Antrieb für mich selbst ein Buch darüber zu schreiben. Also habe ich mir auch diese Dokumentation angesehen. Sie ist allerdings nicht ganz nach meinem Geschmack. Es geht eigentlich nicht so sehr um die PC-Geschichte. Die Sendung ist dafür zu weit gefasst. Sie beginnt mit der Hippiegeneration in den späten Sechzigern und endet heute. Obwohl es 90 Minuten sind, ist das zu lang, zumal die Sendung zum größten Teil aus Interviews besteht, bei denen jeder Teilnehmer mit einem Polaroid vorgestellt wird, was Zeit schindet. Auffällig für mich war, das ich die meisten Interviewpartner nicht kannte. Wer dabei war, und den ich kannte, der war „zweite Garde“, also mir sagt der Name was, ich vermute aber 90 % der Blogleser nichts. Die verbinden die PC-Revolution mit wenigen bekannten Namen wie Bill Gates, Stephen Wozniak oder Steve Jobs.

Was mir so im Laufe der Sendung auffiel, ist das alle aus der „zweiten Garde“ nicht reich wurden, zumindest nicht so wie Bill Gates oder Steve Jobs. Das inspirierte mich zu meinem Titel, der nicht ganz so ernst gemeint ist. Ich will einige der „Verlierer“ mal vorstellen. (mehr …)

WeiterlesenDie Verlierer der PC-Revolution

Ein System zum Deorbitieren von Cubesats

Der Start von Cubesats floriert. Es sind immer mehr in den letzten Jahren geworden. Während die Plattform ursprünglich entwickelt wurde, damit Raumfahrtstudenten preiswert Praxiserfahrungen sammeln können, nutzen nun Unternehmen so kleine Satelliten kommerziell, wie Planetlabs mit seiner Flotte von Dove Satelliten – praktisch um ein kleines Teleskop herum errichtet, dass immerhin einige Meter Auflösung liefert. Das ein 3U-Satellit von wenigen Kilogramm Masse kommerziell nützlich ist war vor 10 Jahren noch undenkbar. (mehr …)

WeiterlesenEin System zum Deorbitieren von Cubesats